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Aprilia: Keine erkennbaren Fortschritte beim Test

Obwohl Stefan Bradl und Alvaro Bautista in Barcelona allerhand Neuerungen erhalten, erkennen die beiden Aprilia-Piloten keine signifikanten Verbesserungen

(Motorsport-Total.com) - Der Barcelona-Test war für Aprilia eine weitere Gelegenheit, um die RS-GP mit neuen Teilen auszurüsten. Nach wie vor kämpfen die Italiener um den Anschluss an das MotoGP-Mittelfeld. Die Fortschritte bei der 2016er-Maschine waren bisher überschaubar. Stefan Bradl und Alvaro Bautista konnten im Laufe der Saison zwar jeweils 29 Zähler einfahren, waren aber meist auf die Fehler der Konkurrenz angewiesen.

Stefan Bradl

Kaum Fortschritte: Aprilia sucht weiter nach dem Anschluss an das Mittelfeld Zoom

Bradl war beim Test in Barcelona mit 82 Runden einer der fleißigsten Fahrer. In der Wertung hatte der Deutsche aber einen ordentlichen Rückstand. Als 16. der Wertung lag Bradl mehr als zweieinhalb Sekunden zurück. Lediglich die beiden Marc-VDS-Piloten waren langsamer. Teamkollege Bautista fuhr zwei Zehntelsekunden schneller und wurde auf Position 14 gewertet.

"Wir spulten viele Runden ab, beschäftigten uns intensiv mit dem Chassis und zahlreichen Änderungen. Wir brauchen solche Testfahrten", betont Bradl. "Sie helfen uns dabei, das Motorrad zu verstehen. Zudem können wir verschiedene Lösungen probieren, für die man an einem Rennwochenende keine Zeit hat."

"Nach solch einem intensiven Wochenende und einem Test mit 82 Runden reisen wir mit sehr vielen Datenaufzeichnungen nach Assen. Wir sind sehr motiviert, gute Leistungen zu zeigen", berichtet der deutsche MotoGP-Pilot, der um seine Zukunft in der MotoGP kämpft.


Fotos: Aprilia, MotoGP in Barcelona


Bautista absolvierte am Montag 72 Umläufe. "Wir testeten neue Reifen, mit denen ich sehr zufrieden bin. Der neue Vorderreifen vermittelte mir ein sehr gutes Gefühl und die Hinterreifen hatten eine bessere Performance als die vom Rennwochenende. Wir beschäftigten uns intensiv mit dem Chassis und der Elektronik", schildert der Spanier.

"Wir machten keine erkennbaren Fortschritte, konnten aber weiter an der Feinabstimmung der Maschine arbeiten", stellt Bautista fest, der für die bevorstehenden Rennen optimistisch ist: "Ich denke, dass die Arbeit vom Rennwochenende und vom Test für Assen hilfreich sein wird, auch wenn es verglichen mit Barcelona ein Kurs mit einer anderen Charakteristik ist."

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