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Party in Indianapolis: Zwei Jubiläen für Helio Castroneves

Penske-Pilot Helio Castroneves feiert am Wochenende seinen 300. IndyCar-Start und seinen 40. Geburtstag - Ans Aufhören denkt der "Spiderman" noch lange nicht

(Motorsport-Total.com) - 15. März 1998: Unter dem Banner der CART-Serie gewinnt Michael Andretti den IndyCar-Saisonauftakt in Homestead vor Greg Moore und Alex Zanardi. Gleichzeitig endet das IndyCar-Debüt von Helio Castroneves nach 97 von 150 Runden an der Mauer. Für den Brasilianer ist es der unrühmliche Beginn einer langen Karriere, deren Ende auch mehr als 17 Jahre später noch lange nicht absehbar ist.

Helio Castroneves

Helio Castroneves: 300. IndyCar-Start am Samstag, 40. Geburtstag am Sonntag Zoom

Beim Grand Prix von Indianapolis, der am Samstag auf dem Infield-Kurs des Indianapolis Motor Speedway über die Bühne geht, tritt Castroneves zum 300. Mal bei einem IndyCar-Rennen an. Aus dem Starterfeld von Homestead 1998 ist neben ihm einzig Landsmann und Kumpel Tony Kanaan noch aktiv. Auch "TK" hatte sein IndyCar-Debüt in Homestead 1998 gegeben.

Was Castroneves betrifft, so begegnet dieser seinem bevorstehenden Jubiläum mit der gewohnten Lockerheit: "Für mich ist das einfach nur fantastisch, es ist ein Segen. Ich bin einer derjenigen, die noch immer mit demselben Enthusiasmus an die Arbeit gehen wie es am ersten Tag der Fall war. Es ist etwas Besonderes, morgens mit dem Wissen aufzuwachen, 300 Mal das getan zu haben, was ich am liebsten tue. So gesehen wird sich mein 300. Start wahrscheinlich wie mein erster anfühlen."


Fotostrecke: Helio Castroneves: 17 Mal kein Titel

In aller Ernsthaftigkeit schiebt Castroneves mit Blick auf den bevorstehenden Grand Prix von Indianapolis hinterher: "Hoffentlich gibt auch das Ergebnis Anlass zum Feiern." Falls nicht, hat er bereits einen Backup-Plan, denn nur einen Tag nach seinem 300. IndyCar-Rennen steht für den Brasilianer bereits das nächste Jubiläum an: Am Sonntag feiert Castroneves seinen 40. Geburtstag.

Dem Gewinn des IndyCar-Titels fährt der stets gut gelaunte "Spiderman" nun schon 17 Jahre lang hinterher. Ungeachtet dessen ist er wenige Tage vor seinem 40. Geburtstag überzeugt: "Es ist wie mit Wein - je älter, desto besser. Hoffentlich bekomme ich am Samstag mein Geschenk."

Der Traum vom vierten Indy-500-Sieg

Rennjubiläum und runder Geburtstag an einem Wochenende hin oder her: Ein noch größeres Geschenk als mit einem Sieg beim Grand Prix von Indianapolis am Samstag würde sich Castroneves mit einem fünften Sieg beim Indy 500 machen. Das Rennen aller Rennen im IndyCar-Kalender wird in diesem Jahr zum insgesamt 99. Mal ausgetragen. Castroneves trug sich in den Jahren 2001, 2002 und 2009 in die Siegerliste ein. Im vergangenen Jahr scheiterte er um 0,060 Sekunden an Andretti-Pilot Ryan Hunter-Reay.

Ryan Hunter-Reay, Helio Castroneves

2014 verpasste Castroneves seinen vierten Indy-500-Sieg um 0,060 Sekunden Zoom

"Es geht darum, alles perfekt zusammenzusetzen", schildert der Brasilianer das Geheimnis für einen Sieg im Brickyard. Mit einem vierten Indy-500-Sieg würde er auf eine Stufe mit A.J. Foyt, Al Unser und Rick Mears klettern. Doch denkt er daran überhaupt? Und wie! "Wenn ich meinen vierten Sieg nicht hole, dann probiere ich es halt im nächsten Jahr wieder", grinst Castroneves. Mit der gleichen Herangehensweise unternimmt er in diesem Jahr seinen mittlerweile 18. Anlauf, endlich den IndyCar-Titel zu gewinnen. Klappt es nicht, wird er es in der Saison 2016 wieder probieren.

Nur aufgrund der Tatsache, dass er am Sonntag seinen 40. Geburtstag feiert, denkt ein Helio Castroneves jedenfalls noch lange nicht ans Aufhören: "Das Alter ist nichts weiter als eine Zahl. Wie alt war Mario als er sein letztes Rennen fuhr? 54?" Damit spricht der Brasilianer auf Mario Andretti an kommt zum Schluss: "Ich habe also noch 14 Jahre vor mir. Solange man konkurrenzfähig ist und mit vollem Herzen bei der Sache ist, sollten sich die Ergebnisse nicht ändern."

In der IndyCar-Gesamtwertung 2015 liegt Castroneves nach vier von 16 Saisonrennen mit drei Punkten Rückstand auf Penske-Teamkollege Juan Pablo Montoya auf Rang zwei.

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