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IndyCar-News Juni 2021: Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt: Nach zwei verpassten Rennen kehrt Felix Rosenqvist am Freitag ins McLaren-Cockpit zurück

Rosenqvist hat ärztliche Freigabe für Comeback (30. Juni)

Felix Rosenqvist

Felix Rosenqvist gibt in Mid-Ohio sein Comeback für McLaren SP Zoom

Wie McLaren SP mitteilt, hat Felix Rosenqvist die ärztliche Freigabe vorliegen, um am Wochenende in Mid-Ohio wieder das Cockpit seines McLaren-Chevrolet mit der Startnummer 7 zu übernehmen. Dieses hatte der Schwede infolge seines schweren Unfalls vom Samstagsrennen in Detroit für das dortige Sonntagsrennen Oliver Askew überlassen müssen. Eine Woche später in Elkhart Lake sprang dann Kevin Magnussen als IndyCar-Debütant in diesem Auto ein, weil Askew bei Ed Carpenter Racing für den verletzten Rinus VeeKay einsprang.

Während der Rückkehr von Rosenqvist am Wochenende nichts mehr im Wege steht, liegt im Falle von VeeKay die ärztliche Freigabe nach dessen Schlüsselbeinbruch beim Radfahren noch nicht vor. Es wird allerdings erwartet, dass diese noch am heutigen Mittwoch erteilt wird und somit auch der Niederländer am Wochenende in Mid-Ohio wird fahren können.

Askew jedenfalls würde nicht noch einmal als Ersatz in Frage kommen, weil er am Freitag (Trainingstag in Mid-Ohio) das IMSA-Rennen in Watkins Glen bestreitet. In der LMP3-Klasse fährt er dort wie schon beim 6-Stunden-Rennen am vergangenen Sonntag für Andretti Autosport. Aus dem gleichen Grund steht auch Magnussen nicht zur Verfügung. Er fährt in der DPi-Klasse für Chip Ganassi Racing.

Santino Ferrucci auch in Mid-Ohio im dritten Rahal-Honda (29. Juni)

Santino Ferrucci

Santino Ferrucci fuhr den dritten Rahal-Honda bei drei Rennen 2021 in die Top 10 Zoom

Die Aufstockung des Teams Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) in der IndyCar-Serie auf drei Autos umfasst deutlich mehr als nur das Indy 500. Denn nach dem Saisonhöhepunkt vom 30. Mai sowie dem Double-Header in Detroit vom 12./13. Juni kommt der dritte Rahal-Honda (Startnummer 45) auch am kommenden Sonntag in Mid-Ohio zum Einsatz.

Im Cockpit sitzt abermals Santino Ferrucci, der schon die drei bisherigen Saisonrennen in diesem Auto bestritten hat und in allen drei Fällen in die Top 10 gefahren ist. Zweimal belegte er P6, darunter beim Indy 500, und einmal P10. Weitere Einsätze des dritten Rahal-Honda bis zum Saisonende sind nicht auszuschließen. Für 2022 zieht das Team von Bobby Rahal, David Letterman und Mike Lanigan eine allumfassende Aufstockung auf dann drei Vollzeit-Autos in Erwägung.

Bilanz der IndyCar-Stars bei den 6h Watkins Glen (28. Juni)

Start zu den 6h Watkins Glen der IMSA-Saison 2021

Bei den 6h Watkins Glen 2021 der IMSA traten auch fünf IndyCar-Vertreter an Zoom

Im Starterfeld der 6 Stunden von Watkins Glen, dem fünften Rennen der IMSA-Saison 2021, befanden sich am Sonntag fünf Piloten aus der IndyCar-Szene. Am besten abgeschnitten hat Alexander Rossi, der den Acura von Wayne Taylor Racing zusammen mit den beiden Stammfahrern Filipe Albuquerque und Ricky Taylor auf P3 ins Ziel gebracht hat. Beim Saisonauftakt, den 24h Daytona, hatte das Trio zusammen mit Helio Castroneves den Sieg eingefahren.

Castroneves war in Watkins Glen nicht am Start, dafür aber wieder Simon Pagenaud und Jimmie Johnson, die im #48 Action-Express-Cadillac mit Kamui Kobayashi auf P5 gewertet worden. Ins Ziel kam man auf P4, aber für eine späte Kollision von Kobayashi mit Ganassi-Pilot Kevin Magnussen gab es eine Strafe. Eine Strafe gab es auch für die Besetzung des JDC-Miller-Cadillac, zu der Sebastien Bourdais gehörte. Für ihn wurde es mit Loic Duval und Tristan Vautier nur P7 und damit der letzte Platz in der DPi-Klasse. Das lag nicht zuletzt daran, weil Duval kurz vor Schluss eine rote Ampel am Ausgang der Boxengasse übersehen hatte und bestraft wurde.

Der fünfte IndyCar-Vertreter im 6-Stunden-Rennen am Sonntag war Marco Andretti, der allerdings seit diesem Jahr nicht mehr Vollzeit IndyCar fährt. Er steuerte in der LMP3-Klasse zusammen mit Cousin Jarett Andretti und Oliver Askew den Ligier von Andretti Autosport. Ins Ziel kam das Trio auf dem vierten von sieben Plätzen der Klasse.

Zwei Rennen, zwei Debütanten bei Coyne (25. Juni)

Ryan Norman

Ryan Norman gibt Anfang Juli in Mid-Ohio sein IndyCar-Debüt Zoom

Am vergangenen Wochenende in Elkhart Lake wurde der dritte Coyne-Honda (Startnummer 52) zum ersten Mal eingesetzt und von einem IndyCar-Debütanten pilotiert. Und auch beim zweiten Einsatz des Autos wird einer im Cockpit sitzen, der zuvor noch kein IndyCar-Rennen bestritten hat. In Elkhart Lake war es Cody Ware, der in erster Linie NASCAR-Rennen fährt und der bei seinem IndyCar-Debüt den 19. Platz belegte.

Beim nächsten Rennen, am 4. Juli in Mid-Ohio, kommt Ryan Norman zum Einsatz. Der 23-Jährige stammt aus dem US-Bundesstaat Ohio, womit sein IndyCar-Debüt direkt ein Heimspiel sein wird. Der bisher größte Erfolg in Normans Karriere war der Titelgewinn 2016 in der Formel Atlantic. Anschließend fuhr er drei Jahre lang Indy Lights für Andretti Autosport, wobei er zwei Rennen gewann. Zu Jahresbeginn 2021 bestritt Norman die 24 Stunden von Daytona, wo er sich in der LMP3-Klasse unter anderem mit Ex-IndyCar-Pilot Gabby Chaves ein Auto teilte. Ins Ziel allerdings kam man aufgrund eines Defekts nicht.

Jugend rüttelt gewaltig am Thron der Arrivierten (24. Juni)

Patricio O'Ward, Alex Palou

Patricio O'Ward (22) und Alex Palou (24) haben je zwei Saisonsiege auf dem Konto Zoom

Abgesehen von zwei Ausnahmen wurden die neun bisherigen Rennen der laufenden IndyCar-Saison 2021 von Fahrern gewonnen, die 30 Jahre alt oder jünger sind. Alex Palou (24 Jahre) und Patricio O'Ward (22) haben je zwei Rennen gewonnen, wobei O'Ward beim ersten seiner zwei Siege noch gar nicht 22 war. Colton Herta (21) und Rinus VeeKay (20) haben je ein Rennen gewonnen, genau wie Marcus Ericsson (30). Die zwei einzigen über 30-jährigen Saisonsieger sind Scott Dixon (40) und Helio Castroneves (46).

25. Jahrestag von Alex Zanardis erstem IndyCar-Sieg (23. Juni)

Alex Zanardi in der CART-Saison 1996

1996 war Alex Zanardis Rookie-Saison im Ganassi-Team in der CART-Serie Zoom

Die IndyCar-Karriere von Alex Zanardi war vergleichsweise kurz, aber erfolgreicher als die vieler anderer Fahrer. Zu Beginn der Saison 1996 der damaligen CART-Serie gab der Italiener bei Chip Ganassi Racing sein Debüt. Direkt beim zweiten Rennen (Rio de Janeiro) fuhr erstmals auf die Pole. Beim neunten Rennen gelang ihm der erste Sieg. Dieser jährt sich am heutigen Mittwoch zum 25. Mal. Es war das CART-Rennen am 23. Juni 1996 in Portland, bei dem Zanardi seinen roten Reynard-Honda von der Pole erstmals in die Victory Lane steuerte.


CART 1996: Portland

In den folgenden zweieinhalb Jahren bis Ende 1998 ließ Zanardi in der CART-Serie 14 weitere Siege und zwei Titel folgen. Dabei war es nicht selten die Art und Weise, wie er die Siege eingefahren hat, die für Begeisterung sorgte. Laguna Seca 1996, Cleveland 1997, Long Beach 1998 oder Toronto 1998 sind nur einige Beispiele für Husarenritte des Italieners.

Nach einer missglückten, weil erfolglosen Rückkehr in die Formel 1 (1999 bei Williams) kehrte Zanardi zur Saison 2001 in die CART-Serie zurück. Auf dem EuroSpeedway Lausitz aber hatte er den folgenschweren Unfall, bei dem er beide Beine verlor. Dieser Unfall jährt sich am 15. September zum 20. Mal. Und heute vor gerade mal vier Tagen hat sich Zanardis zweiter folgenschwerer Unfall, der mit dem Handbike in Italien, zum ersten Mal gejährt.

Kevin Magnussen mit "viel Spaß" beim Debüt (22. Juni)

Kevin Magnussen

Kevin Magnussens IndyCar-Debüt: P21 am Start, sechs Runden Führung, Elektrikdefekt Zoom

Kevin Magnussen blickt trotz Ausfall zufrieden auf sein IndyCar-Debüt zurück. Nachdem der Däne für das Road-America-Wochenende in Elkhart Lake kurzfristig den Zuschlag erhalten hatte, für Felix Rosenqvist einzuspringen, ging er ohne eine Testmöglichkeit ins Rennwochenende. Dabei schloss er in keiner einzigen Session als Letzter ab.

In den beiden Freien Trainings vor dem Qualifying klassierte sich Magnussen im 25-köpfigen Feld auf P23 und P20. Im Qualifying holte er den 21. Startplatz. Im Rennen hat er es dank abweichender Strategie auf sechs Führungsrunden gebracht. Nur zwei Runden später aber musste er den #7 McLaren-Chevrolet mit Elektrikdefekt abstellen. Ungeachtet des Ausfalls ist Magnussen zufrieden und bekennt, bei seinem ersten IndyCar-Einsatz "viel Spaß" gehabt zu haben.

"Was für eine Erfahrung es war, dieses Wochenende IndyCar gefahren zu sein. Danke an Arrow McLaren SP für die Gelegenheit! Leider ist es mit einem Ausfall zu Ende gegangen, aber bis dahin hatte ich eine Menge Spaß", so Magnussen. Am kommenden Wochenende nimmt der Däne wieder sein diesjähriges Stammcockpit ein und bestreitet für Chip Ganassi Racing die 6 Stunden von Watkins Glen der IMSA-Serie. In der US-Sportwagenserie hat er acht Tage vor seinem unerwarteten IndyCar-Debüt seinen ersten Sieg eingefahren.

Warum Newgarden durchgereicht wurde (21. Juni)

Josef Newgarden, Alex Palou

Zwei Runden vor Ende führte Newgarden, dann kam nicht nur Palou noch vorbei Zoom

Penske-Pilot Josef Newgarden hatte am Sonntag in Elkhart Lake seinen ersten IndyCar-Saisonsieg 2021 einmal mehr zum Greifen nah. Doch nach Qualifying-Bestzeit und im Rennen 32 von 55 möglichen Führungsrunden stand er am Ende mit leeren Händen da. Zwei Runden vor Schluss wurde er als Spitzenreiter plötzlich langsamer und wurde durchgereicht. Der Grund: Es war ein Getriebeproblem.

"Ich konnte nicht mehr in den sechsten Gang schalten. In Kurve 1 [der vorletzten Runde] blieb ich im fünften Gang stecken. Zwar konnte ich später doch wieder bis in den ersten Gang zurückschalten, dann aber nicht mehr hochschalten. Von da an habe ich nur noch versucht, nicht im Weg zu stehen", erklärte Newgarden, für den es die zweite Enttäuschung binnen sieben Tagen war.

Eine Woche zuvor in Detroit hatte der Penske-Pilot nach Qualifying-Bestzeit 67 von 70 Runden angeführt, dann aber mit abgefahrenen Reifen die Führung noch verloren. Während es dort immerhin P2 wurde, blieb in Elkhart Lake nicht mehr als P21. In der Gesamtwertung hat Newgarden jetzt schon 88 Punkte Rückstand auf den Fahrer, der am Sonntag der direkte Profiteur war und den Sieg in Elkhart Lake abgestaubt hat: Ganassi-Pilot Alex Palou.

25 Autos in Elkhart Lake - 14 Sieger, zwei Neulinge (18. Juni)

IndyCar-Action auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake

In Elkhart Lake treten am Sonntag 25 IndyCar-Piloten zum Rennen an Zoom

Auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake steigt am Sonntag das neunte von derzeit 16 im IndyCar-Kalender 2021 stehenden Rennen. Gemeldet sind 25 Autos, wobei zwei von IndyCar-Debütanten gefahren werden. Kevin Magnussen pilotiert den #7 McLaren-Chevrolet in Vertretung für Felix Rosenqvist. Cody Ware fährt den erstmals eingesetzten dritten Coyne-Honda (Startnummer 52). Keinen Debütanten, aber doch eine Abweichung von der gewohnten Besetzung gibt es im Cockpit des #21 Carpenter-Chevrolet, wo Oliver Askew für den verletzten Rinus VeeKay einspringt.

Die anderen 22 Piloten im Feld (komplette Meldeliste für Elkhart Lake) sind die auf Rundkursen üblichen Verdächtigen, inklusive der Rookies Scott McLaughlin, Jimmie Johnson und Romain Grosjean. Bemerkenswert: Abgesehen von den drei Rookies, von den zwei Debütanten und von Askew haben nur fünf weitere Fahrer im Feld noch kein IndyCar-Rennen gewonnen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 14 der 25 Teilnehmer das Gefühl eines IndyCar-Sieges schon kennen. Vier davon haben ihren ersten Sieg in der laufenden Saison erzielt: Alex Palou, Patricio O'Ward, Rinus VeeKay und zuletzt Marcus Ericsson.

Cody Ware gibt Debüt im dritten Coyne-Honda (17. Juni)

Cody Ware mit Vater Rick Ware

Cody Ware fährt im Namen von Vater Rick Ware jetzt auch IndyCar-Rennen Zoom

Dale Coyne Racing tritt am Wochenende auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake mit drei IndyCars an. Neben Ed Jones und Romain Grosjean wird das zusätzliche Auto (Startnummer 52) für Cody Ware eingesetzt. Der 25-jährige ist der Sohn von Rick Ware und fährt derzeit für dessen Rennstall Rick Ware Racing (RWR) NASCAR-Rennen.

In der IndyCar-Serie unterhält RWR seit Beginn dieses Jahres eine Kooperation mit dem Team von Dale Coyne. Diese ermöglicht Grosjean den Start bei allen Rundkurs-Rennen und gibt Cody Ware nun die Chance zum Debüt. Eigentlich war das Debüt schon für das Indy 500 vorgesehen gewesen, hat sich dann aber zerschlagen. Nun, da man das Budget sortiert hat, spricht Rick Ware mit Blick auf das Auto mit der Startnummer 52 von "ein paar mehr Rennen".

So könnte diese zusätzliche Coyne-Honda auch am 21. August beim Ovalrennen im Gateway Motorsports Park in St. Louis eingesetzt werden. Dort wäre dem Vernehmen nach aber nicht Cody Ware, sondern Grosjean der Topkandidat. Die großen Ovale in Fort Worth und Indianapolis hat der Franzose für seine erste IndyCar-Saison kategorisch ausgeschlossen, das 1,25-Meilen-Oval in St. Louis aber nicht. Offiziell bestätigt ist Grosjeans Ovaldebüt für St. Louis seitens des Teams aber noch nicht.

VeeKay fällt mit Schlüsselbeinbruch aus (16. Juni)

Rinus VeeKay

Carpenter-Pilot Rinus VeeKay muss am Wochenende in Elkhart Lake passen Zoom

Felix Rosenqvist ist nicht der einzige, der das bevorstehende IndyCar-Wochenende auf der Rennstrecke Road America in Elkhart Lake auslassen muss. Während sich der Schwede in Diensten von McLaren SP noch vom schweren Detroit-Unfall erholt und durch Kevin Magnussen ersetzt wird, muss auch Rinus VeeKay passen.

Der Niederländer in Diensten von Ed Carpenter Racing ist am Montag mit dem Fahrrad gestürzt und hat sich das linke Schlüsselbein gebrochen. In Elkhart Lake wird VeeKay durch Oliver Askew ersetzt, der noch am vergangenen Sonntag in Detroit kurzfristig für Rosenqvist eingesprungen war.

VeeKay hat laut Informationen des Carpenter-Teams bei seinem Fahrradunfall "keine weiteren Verletzungen erlitten". Am Dienstag wurde er in Indianapolis operiert. Ob der aktuelle Fünfte der IndyCar-Gesamtwertung dann beim Rennen im Anschluss an jenes in Elkhart Lake (Mid-Ohio am ersten Juli-Wochenende) wieder fahren wird, ist genauso noch offen wie im Falle von Rosenqvist.

Rosenqvist bedankt sich für Unterstützung (15. Juni)

Felix Rosenqvist

Felix Rosenqvist erholt sich derzeit von seinem heftigen Crash vom Samstag Zoom

Das Krankenhaus in Detroit hat Felix Rosenqvist infolge seines heftigen Unfalls vom Samstag bereits am Sonntag wieder verlassen dürfen. Und nachdem sich sein sonntags siegreicher McLaren-Teamkollege Patricio O'Ward zu Wort gemeldet hat, äußert sich nun auch Rosenqvist selber. Der Schwede ist beim Unfall am Samstag, den er als "den brutalsten Crash, den ich je hatte" bezeichnet, mit viel Glück ohne nennenswerte Verletzungen davongekommen.

"Es geht mir gut, aber ich habe Schmerzen. Aus diesem Grund war es keine Option zu fahren", bezieht sich Rosenqvist auf das Sonntagsrennen. Tags zuvor war er in der 24. von 70 Runden in Kurve 6 brutal in die Reifenstapel eingeschlagen. Wie seitens McLaren SP inzwischen bestätigt wurde, blieb das Gaspedal hängen.


IndyCar 2021: Detroit I

Die Highlights von Rennen 7 von 17 der IndyCar-Serie 2021, Rennen 1 beim Chevrolet Detroit Grand Prix auf der Belle Isle in Detroit! Weitere Formelsport-Videos

"Ich möchte mich für die Versorgung, die ich nach meinem Unfall erhalten habe, bedanken. Ich danke dem AMR-Safety-Team der IndyCar-Serie, allen im DMC-Krankenhaus in Detroit sowie meinen Teamkollegen bei Arrow McLaren SP und all meinen Fans. Danke", so Rosenqvist, dessen Fokus jetzt darauf liegt, "mich auszuruhen und vollständig erholt zurückzukehren". Ob der Schwede bereits am kommenden Wochenende in Elkhart Lake wieder fahren wird, ist weiterhin offen.

O'Wards Detroit-Sieg für Rosenqvist und Ojjeh (14. Juni)

Patricio O'Ward

Detroit-Sieger und neuer Tabellenführer: McLaren-Pilot Patricio O'Ward Zoom

Als Patricio O'Ward am Sonntag nach seinem Sieg in Rennen 2 des IndyCar-Doppels in Detroit zum TV-Interview mit 'NBC' gebeten wurde, dachte er zuerst an seinen tags zuvor in Rennen 1 schwer verunfallten McLaren-Teamkollegen Felix Rosenqvist, der die Nacht im Krankenhaus verbringen musste, am Sonntag aber entlassen wurde.

"Die Hauptsache ist, dass Felix in Ordnung ist. Ich habe ihm eine Nachricht geschickt, um ihm mitzuteilen, dass ich das Rennen für ihn gewinnen werde." Genauso kam es dann auch und O'Ward merkte zufrieden an: "Ich habe ihm ja gesagt, dass ich es für ihn schaffen würde. Und ich bin jemand, der sein Wort gerne hält."

Gleichzeitig dachte O'Ward an den vor wenigen Tagen verstorbenen, langjährigen McLaren-Teilhaber Mansour Ojjeh. "Dieser Sieg ist auch für Mansour. Möge er in Frieden ruhen", so O'Ward, für den es der zweite Sieg seiner noch jungen IndyCar-Karriere war.

Vor dem zweiten Rennen des Double-Headers in Detroit hatte der 22-jährige Mexikaner Anfang Mai auch das zweite Rennen des Double-Headers in Fort Worth gewonnen. Jetzt, nach dem Detroit-Sieg, führt O'Ward die IndyCar-Gesamtwertung 2021 knapp an. Auf die Frage, ob er das glauben könne, lautete seine spontane Antwort: "Yes, I can."

25 Autos beim Double-Header in Detroit (11. Juni)

Start zum IndyCar-Rennen in Detroit 2019

Auf der Belle Isle in Detroit wird Samstag und Sonntag gefahren (Foto: 2019) Zoom

Nach den traditionell 33 Rennteilnehmern beim Indy 500 geht die Fortsetzung der IndyCar-Saison an diesem Wochenende mit 25 Teilnehmern über die Bühne. Diese für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag auf der Belle Isle in Detroit gemeldete Zahl ist dennoch ein Plus gegenüber den 24 auf Vollzeitbasis eingesetzten Autos. Das für Detroit zusätzliche Auto kommt von Rahal Letterman Lanigan Racing und wird wie schon beim Indy 500 wieder von Santino Ferrucci gefahren.

Weil es sich in Detroit um einen Stadtkurs handelt, sind anders als beim Indy 500 nun auch Jimmie Johnson und Romain Grosjean wieder mit dabei. Im vergangenen Jahr wurde Detroit aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt. In diesem Jahr wird nicht nur gefahren, sondern auch vor Zuschauern. Das Samstagsrennen auf der Belle Isle wird kurz nach 14:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MESZ) gestartet, das Sonntagsrennen schon um 12:50 Uhr Ortszeit (18:50 Uhr MESZ). Beide Rennen gehen über eine Distanz von 70 Runden.

St. Petersburg bis 2026 im Kalender verankert (10. Juni)

IndyCar-Stadtkurs in St. Petersburg

Auf dem Stadtkurs in St. Petersburg fahren IndyCars noch mindestens fünf Jahre Zoom

Gute Nachrichten für alle IndyCar-Fans in Florida: Das traditionelle Stadtrennen in St. Petersburg bleibt bis mindestens ins Jahr 2026 Bestandteil des IndyCar-Kalenders. Der ohnehin bis ins Jahr 2024 gültig gewesene Vertrag wurde nun vorzeitig um zwei weitere Jahre bis einschließlich 2026 verlängert. In diesem Zusammenhang hat man auch gleich die konkreten Renntermine veröffentlicht: 13. März 2022, 12. März 2023, 10. März 2024, 9. März 2025 und 15. März 2026.

Somit kehrt man in St. Petersburg nach zwei terminlichen Ausnahmen (2020 im Oktober und 2021 im April) ab dem kommenden Jahr wieder zum traditionellen März-Termin zurück. Noch nicht bestätigt ist aber, ob es sich in den fünf genannten Jahren jeweils um den Saisonauftakt handeln wird.

Auf der Kombination aus öffentlichen Straßen rund um den Pioneer-Park und das Dali-Museum sowie der Landebahn des Albert Whitted Airport gastierten die IndyCar-Boliden erstmals im Jahr 2003, damals noch unter dem Banner der CART-Serie. Nach einer Pause im Jahr 2004 tauchte das populäre Stadtrennen im März 2005 erstmals im Kalender Indy Racing League (IRL) auf. Seither gehört es jährlich zum Kalender, wobei seit 2008 nicht mehr die IRL, sondern die heutige IndyCar-Serie aktuell ist.

Indy-500-Sieg ändert nichts an Castroneves' Programm (9. Juni)

Helio Castroneves, Michael Shank

Helio Castroneves mit Michael Shank: 2021 bleibt es bei sechs Rennen Zoom

Im Winter wurde das IndyCar-Teilzeitprogramm 2021 für Helio Castroneves bei Meyer Shank Racing auf sechs Rennen angesetzt. Und an diesem Programm wird man trotz des großen Triumphs beim Indy 500 auch festhalten. "Dass man mit einem Teilzeitprogramm Indianapolis gewinnt, lässt sich natürlich nicht vorhersehen", wird Teambesitzer Michael Shank von 'Racer' zitiert und weiter: "Es wäre großartig, wenn wir ihn 2021 noch ein paar mehr Rennen als die sechs fahren lassen könnten, aber das ist kompliziert."

In diesem Zusammenhang offenbart Shank aber auch, dass es ab 2022 mehr Rennen für Castroneves werden könnten, sofern sich ein Sponsor findet: "Wir arbeiten an einem Deal für die kommenden zwei Jahre. Ich bin voll darauf konzentriert, dieses [zweite] Auto finanziert zu bekommen." Die fünf verbleibenden Rennen in Castroneves' Teilzeitprogramm 2021 sind Nashville (8. August), Indianapolis-Rundkurs (14. August), Portland (12. September), Laguna Seca (19. September) und Long Beach (26. September).

Dass Castroneves beispielsweise den Double-Header in Detroit am kommenden Wochenende nicht fährt, hängt nicht zuletzt mit Terminüberschneidungen zusammen. Denn beginnend mit kommendem Samstag fährt der Brasilianer genau wie unter anderem auch Marco Andretti die volle Saison der neuen Superstar Racing Experience (SRX). Diese umfasst sechs Rennen bis einschließlich 17. Juli.

Marco Andretti fährt 6h Watkins Glen mit Cousin Jarett (8. Juni)

Marco Andretti

Marco Andretti gibt Ende Juni in Watkins Glen sein IMSA-Debüt Zoom

Das vor gut einer Woche über die Bühne gegangene Indy 500 war für Marco Andretti das einzige geplante IndyCar-Rennen in diesem Jahr. Im Winter ist der Sohn von Michael und Enkel von Mario Andretti kürzer getreten. Weil er das Indy 500 vor wenigen Tagen aber nicht gewonnen, sondern lediglich auf P19 beendet hat, wird er es im kommenden Jahr wieder probieren. Im Falle eines Sieges beim 105. Indy 500 hätte sich Marco Andretti einen kompletten IndyCar-Rücktritt sehr gut vorstellen können.

Bis zum 106. Indy 500 ist es noch fast ein Jahr hin. Die Zeit bis dahin überbrückt Marco Andretti unter anderem, indem er beginnend mit kommendem Samstag die volle Saison der neuen Superstar Racing Experience (SRX) bestreitet. Abgesehen davon gibt er ebenfalls noch im Juni sein IMSA-Debüt. Bei den 6 Stunden von Watkins Glen fährt Marco Andretti am 27. Juni den von Andretti Autosport eingesetzten Ligier in der LMP3-Klasse. Das Cockpit teilt er sich mit Cousin Jarett Andretti und mit Oliver Askew, den beiden Stammfahrern. Jarett Andretti ist der 28-jährige Sohn des im Januar 2020 verstorbenen John Andretti.

Jarett Andretti

Jarett Andretti ist einer der Stammfahrer des Andretti-Ligier in der LMP3 der IMSA Zoom

Für Marco Andretti markieren die 6 Stunden von Watkins Glen zwar das IMSA-Debüt, nicht aber das Langstreckendebüt. In der American Le Mans Series (ALMS) fuhr er 2008 drei Rennen für Andretti Green Racing in der LMP2-Klasse. Abgesehen davon war er 2010 im LMP1-Auto von Rebellion bei den 24 Stunden von Le Mans am Start. Und auch die 24 Stunden von Daytona hat er bereits bestritten: 2012 für Starworks in der damaligen DP-Klasse.

Ist Alex Palou der Titelfavorit? (7. Juni)

Alex Palou

Ganassi-Youngster Alex Palou ist bisher die Offenbarung der IndyCar-Saison 2021 Zoom

Nach sechs von derzeit nur 16 im Kalender stehenden Rennen der IndyCar-Saison 2021 führt Ganassi-Pilot Alex Palou die Gesamtwertung mit 36 Punkten Vorsprung auf Teamkollege und Titelverteidiger Scott Dixon an. Ist der 24-jährige Spanier schon der Titelfavorit? Viel falsch gemacht hat er bei seinen ersten sechs Rennen für Ganassi jedenfalls nicht.

Beim Saisonauftakt im Barber Motorsports Park fuhr Palou seinen ersten IndyCar-Sieg ein. Beim Indianapolis-Grand-Prix fuhr er ein weiteres Mal auf das Podest. Noch beeindruckender als seine Form auf Rundkursen aber ist, dass Palou die drei bisherigen Ovalrennen der Saison (Double-Header in Fort Worth sowie das Indy 500) auf P4, P7 und P2 beendet hat. Der zweite Platz beim Indy 500 kam mit gerade mal 0,493 Sekunden Rückstand auf Sieger Helio Castroneves zustande. Dass es beim Indy 500 doppelte Punkte gab, spielt Palou als dort bestplatziertem Vollzeitfahrer natürlich in die Karten.

Im weiteren Verlauf der IndyCar-Saison 2021 gibt es nur noch ein fest angesetztes Ovalrennen (St. Louis am 21. August). Die übrigen Rennen finden allesamt auf Rundstrecken oder Stadtkursen statt. Und diese Art von Strecken kennt Palou aus seiner Zeit aus Europa (Formel 3 und Formel Renault 3.5) sowie aus Japan (Formel 3, Super Formula und Super GT) ohnehin bestens. 2020, in seiner ersten IndyCar-Saison für Dale Coyne Racing, hatte Palou den Gewinn der Rookie-Wertung einzig gegen Rinus VeeKay verpasst. Holt er 2021 zum ganz großen Schlag aus?

Will Power außerhalb der Top 10 der Tabelle (4. Juni)

Will Power

Will Power liegt nach sechs Rennen 2021 nur auf dem zwölften Tabellenplatz Zoom

Das Indy 500 als größtes und wichtigstes Rennen der IndyCar-Saison hat in diesem Jahr nicht nur ein neues Rekordtempo verzeichnet. Auch in der Gesamtwertung hat sich aufgrund der doppelten Punkte für dieses Rennen einiges getan. Während Alex Palou die Tabellenführung von Ganassi-Teamkollege Scott Dixon übernommen hat und mit 36 Punkten Vorsprung auf den Titelverteidiger zum Double-Header in Detroit (12./13. Juni) reist, findet sich Will Power in ungewohnter Position wieder.

Power nämlich, für den das Indy 500 (P32 in der Startaufstellung und P30 im Rennen) eine sportliche Pleite war, liegt trotz P2 beim Saisonauftakt (Birmingham) plötzlich außerhalb der Top 10 der IndyCar-Gesamtwertung 2021. Mit 128 Punkten, die der Australier bei den ersten sechs Saisonrennen gesammelt hat, hat er gerade mal 25 Punkte mehr als Helio Castroneves. Für den Brasilianer wiederum war das Indy 500, das er zum vierten Mal als Sieger beendet hat, der erste Renneinsatz in dieser Saison.

In Detroit wird Castroneves am nächsten Wochenende nicht dabei sein. Sein zweiter Einsatz im Rahmen seiner Teilzeitsaison für Meyer Shank Racing ist für den 8. August auf dem spektakulären neuen Stadtkurs in Nashville vorgesehen.

1,179 Millionen US-Dollar für 0,493 Sekunden (3. Juni)

Helio Castroneves, Alex Palou

Helio Castroneves errang seinen vierten Indy-500-Sieg knapp vor Alex Palou Zoom

Alex Palou, der in der Schlussphase des Indy 500 am vergangenen Sonntag von Helio Castroneves auf der Außenbahn von Turn 1 überholt wurde, hat bei seinem zweiten Start beim 500-Meilen-Klassiker den Sieg um weniger als eine halbe Sekunde verpasst, konkret um 0,493 Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne sind ihm unterm Strich 1,179 Millionen US-Dollar durch die Lappen gegangen.

Denn während Castroneves laut offizieller Preisgeld-Tabelle 1.828.305 Millionen Dollar für den Sieg kassiert hat, muss sich Palou mit 649.305 Dollar begnügen. Der 24-jährige Spanier darf sich aber mehr als nur trösten damit, dass seine IndyCar-Karriere gerade erst ins Rollen kommt. Mit dem zweiten Platz beim Indy 500 hat Palou die klare Führung in der aktuellen IndyCar-Gesamtwertung 2021 übernommen.

Zu verdanken hat Palou seinen 36-Punkte-Vorsprung auf Ganassi-Teamkollege und Vorjahreschampion Scott Dixon nicht zuletzt der Tatsache, dass das Indy 500 das einzige Saisonrennen ist, für das es doppelte Punkte gibt. Hinzu kommen beim Saisonhöhepunkt noch die Bonuspunkte für die Top 9 der Startaufstellung. In diesem Fall freilich hat Dixon als der Polesetter die meisten Punkte kassiert, nämlich neun.

30. Jahrestag des kompletten Andretti-Podiums (2. Juni)

John Andretti, Michael Andretti, Mario Andretti

In Milwaukee 1991 siegte Michael Andretti vor John Andretti und Mario Andretti Zoom

Am 2. Juni 1991 wurde beim CART-Rennen in Milwaukee IndyCar-Geschichte geschrieben. Denn aus der Andretti-Familie fuhr nicht nur einer, nicht nur zwei, sondern gleich drei auf das Podium. Michael Andretti, der für Newman/Haas fuhr, gewann das Rennen nach 200 Runden auf dem Ein-Meilen-Oval. Cousin John Andretti, der für das Team von Jim Hall fuhr, wurde Zweiter. Und Mario Andretti, Vater von Michael und Onkel von John, belegte als Michaels Newman/Haas-Teamkollege den dritten Platz.


CART 1991: Milwaukee

Weder zuvor noch seitdem hat es ein zweites Beispiel eines solchen, komplett von einer Rennfahrerfamilie besetzten, Podiums bei einem IndyCar-Rennen gegeben. Für Michael Andretti war der denkwürdige Triumph, der sich heute zum 30. Mal jährt, der erste von acht Saisonsiegen auf dem Weg zu seinem einzigen IndyCar-Titel als Fahrer. Der im Januar 2020 verstorbene John Andretti hatte zweieinhalb Monate vor Milwaukee seinen einzigen IndyCar-Sieg eingefahren. Und für Mario Andretti war es eines von insgesamt 15 IndyCar-Rennen, bei denen er gemeinsam mit Sohn Michael auf dem Podium stand.

Castroneves' Indy-500-Siegesjubel in Bildern (1. Juni)

Helio Castroneves

Helio Castroneves feierte seinen vierten Indy-500-Sieg überschwänglich Zoom

Mit seinem am Sonntag eingefahrenen Indy-500-Sieg für Meyer Shank Racing hat Helio Castroneves in dreifacher Hinsicht ein Ausrufezeichen gesetzt. Neben der Tatsache, dass er nun der vierte Vierfachsieger (neben A.J. Foyt, Al Unser und Rick Mears) ist, waren nur drei Fahrer bei einem Indy-500-Sieg älter als der 46-jährige Castroneves: Emerson Fittipaldi, Bobby Unser und Rekordhalter Al Unser, dessen vierter Indy-500-Sieg (1987) fünf Tage vor seinem 48. Geburtstag gelang.

Abgesehen davon ist Castroneves, dessen erste drei Indy-500 für das Penske-Team zustande kamen, nun der 13. Fahrer, der das "Greatest Spectacle in Racing" für unterschiedliche Teams gewonnen hat. Die anderen, denen das gelungen ist, sind: A.J. Foyt, Al Unser, Louis Meyer, Wilbur Shaw, Johnny Rutherford, Bobby Unser, Dario Franchitti, Tommy Milton, Emerson Fittipaldi, Arie Luyendyk, Dan Wheldon und Juan Pablo Montoya.

Die schönsten Bilder der Siegesfeiern von Castroneves und dem zum ersten Mal überhaupt bei einem IndyCar-Rennen siegreichen Rennstall von Michael Shank in Indianapolis gibt es in unserer Bildergalerie. Diese enthält sowohl die emotionalen Fotos vom Sonntag, als Castroneves auch von zahlreichen Fahrerkollegen gratuliert wurde, als auch die offiziellen Siegerfotos vom Montag.

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