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IndyCar-News April 2021: Nachrichten aus der IndyCar-Szene kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt: Für das erste Oval im 2021-Kalender setzt man in vier Teams auf die gesetzten Ovalspezialisten

Vier planmäßige Fahrerwechsel für Texas-Doppel (30. April)

Ed Carpenter

Ed Carpenter ist einer von drei Piloten, die in Fort Worth ihr Saisondebüt geben Zoom

Auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth finden am Samstag und Sonntag die ersten beiden Ovalrennen der IndyCar-Saison 2021 statt. Im Vergleich zur Meldeliste der ersten zwei Saisonrennen (Birmingham und St. Petersburg) gibt es vier planmäßige Fahrerwechsel.

Bei Ganassi (Startnummer 48) fährt Tony Kanaan anstelle von Jimmie Johnson, bei Coyne (Startnummer 51) fährt Pietro Fittipaldi anstelle von Romain Grosjean, bei Carpenter (Startnummer 20) fährt Teambesitzer Ed Carpenter anstelle von Conor Daly und bei Carlin (Startnummer 59) fährt Conor Daly anstelle von Max Chilton. In allen vier Fällen handelt es sich um den gesetzten Ovalspezialisten für das jeweilige Auto. Für Kanaan, Fittipaldi und Carpenter wird es am Samstag das Saisondebüt.

Oval-Defizit im Kalender soll 2022 korrigiert werden (29. April)

Indy Racing League (IRL) in Richmond

Unter anderem Richmond wird (mal wieder) für ein IndyCar-Comeback erwogen Zoom

Der aktuelle IndyCar-Kalender 2021 umfasst zwar 17 Rennen, aber nur vier davon sind Ovalrennen. Weil es auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth am Wochenende zwei Rennen gibt, liegt die Anzahl der Ovale im diesjährigen Kalender gar nur bei drei. Der Indianapolis Motor Speedway für das Indy 500 (30. Mai) und der Gateway Motorsports Park in St. Louis (21. August) sind die anderen beiden. Zur Saison 2022 will man das Oval-Defizit nach Möglichkeit korrigieren.

"Uns fehlen Ovale, was so nicht beabsichtigt war. Deshalb achten wir jetzt auf das, worauf wir 2020 nicht geachtet haben und schauen, was wir für 2022 besser machen könnten", wird IndyCar-Präsident Jay Frye von 'Racer' zitiert. Mögliche Kandidaten sind demnach der für 2021 aus dem Kalender gefallene Iowa Speedway sowie der Richmond Raceway, auf den man 2020 zurückkehren wollte, was dann aber coronabedingt nicht geklappt hat. Auch der Homestead-Miami Speedway und der Phoenix Raceway befinden sich demnach in der engeren Auswahl für mögliche IndyCar-Comebacks. In Richmond wurde 2009 zuletzt gefahren, in Homestead 2010 und in Phoenix 2018.

Andretti holt Wheldon-Söhne ins Nachwuchsprogramm (28. April)

Michael Andretti mit Sebastian Wheldon und Oliver Wheldon

Michael Andretti mit Dan Wheldons Söhnen Sebastian (li.) und Oliver (re.) Zoom

In der Saison 2005 der Indy Racing League (IRL) gewann Dan Wheldon für das Team von Michael Andretti sowohl das Indy 500 als auch den IndyCar-Titel. Sechs Jahre später, kurz nach seinem zweiten Indy-500-Sieg, kam der Brite beim IndyCar-Saisonfinale 2011 in Las Vegas ums Leben. Die beiden Söhne Sebastian und Oliver Wheldon sind inzwischen zwölf und zehn Jahre alt und seit Jahren im Kartsport aktiv. Am IndyCar-Wochenende in St. Petersburg wurden nun beide von Michael Andretti ins Nachwuchsprogramm von Andretti Autosport aufgenommen.

"Ich freue mich sehr, Junior im Team von Michael Andretti zu sein und in die Fußstapfen meines Vaters zu treten", sagte der zwölfjährige Sebastian Wheldon am Samstag und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass Oliver und ich eines Tages auch das Indy 500 gewinnen können." Sein angesprochener zwei Jahre jüngerer Bruder meinte: "Es wäre so cool, eines Tages für Andretti Autosport zu fahren. Ich glaube, wir könnten viele Rennen gewinnen, wie es Dad gelungen ist."

Michael Andretti kommentierte die Verpflichtung der beiden Youngster: "Dan war ein Teil unserer Familie und wir hatten gemeinsam viel Erfolg. Wir sehen sowohl in Sebastian als auch in Oliver viel von Dan und sind sehr stolz, sie offiziell in unserem Rennprogramm zu begrüßen. Niemand wird jemals in der Lage sein, Dan zu ersetzen, aber wir freuen uns, mit einem Mentorenprogramm dabei zu helfen, die Karrieren der Jungs voranbringen. Der Kartsport ist der erste Schritt, aber wir hoffen, dass sich daraus irgendwann die Road To Indy (die Nachwuchsklassen wie USF2000, Indy Pro Series und Indy Lights; Anm. d. Red.) und schließlich IndyCar-Chancen ergeben."

Carlin bestätigt Conor Daly für Ovalrennen (27. April)

Conor Daly

Conor Daly fährt wie schon 2020 wieder die Ovalrennen außer Indy 500 für Carlin Zoom

Der zweite Fahrer des Carlin-Chevrolet mit der Startnummer 59 in der IndyCar-Saison 2021 steht endlich fest. Während Max Chilton die Rennen auf permanenten Rundkursen, auf temporären Stadtkursen und auch das Indy 500 fährt, übernimmt Conor Daly für die übrigen Ovalrennen das Cockpit. Damit hält Carlin an der Besetzung fest, mit der man das Auto schon in der Saison 2020 in die Rennen geschickt hat. (Übersicht: Fahrer und Teams für die IndyCar-Saison 2021)

Für den Double-Header am kommenden Wochenende auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth ist Daly bestätigt. Für das einzige weitere Ovalrennen abseits des Indy 500 - St. Louis im August - ist Dalys Bestätigung lediglich aufgrund eines anderen Sponsors jetzt noch nicht erfolgt.

Daly befindet sich damit wie schon 2020 in der Situation, dass er die komplette IndyCar-Saison verteilt auf zwei Teams bestreitet. Die Rundkurse und Stadtkurse sowie das Indy 500 fährt der Sohn von Derek Daly wie gehabt für Ed Carpenter Racing. Seine größte Erfolge 2020 erzielte er allerdings bei seinen Ovaleinsätzen für Carlin: P6 beim damaligen Saisonauftakt auf dem Texas Motor Speedway und später im Jahr auf dem Iowa Speedway seine erste Pole.

Rossi und Rahal beurteilen ihre Kollision (26. April)

Alexander Rossi, Graham Rahal

Alex Rossi und Graham Rahal kollidierten in Kurve 4 (Foto: einige Runden vorher) Zoom

Alexander Rossi (Andretti-Honda) und Graham Rahal (Rahal-Honda) lagen beim IndyCar-Rennen am Sonntag in St. Petersburg (Florida) auf Kurs zu Top-5-Platzierungen, als sie zu Beginn des zweiten Stints kollidierten. In Kurve 4 attackierte Rahal den gerade zum Reifenwechsel an der Box gewesenen Rossi. Bei der Kollision trug Rossi einen Platten davon und konnte daher in Kurve 5 nicht einlenken. Es kam zu einer zweiten Berührung, woraufhin beide in den Reifenstapel rutschten. Beide mussten zum Wechsel des Frontflügels an die Box kommen und belegten im Rennergebnis nur P15 (Rahal) und P21 (Rossi). Gegenseitige Schuldzuweisungen aber gibt es nicht.

"Ich war auf kalten Reifen unterwegs, weil ich gerade aus der Box kam. Ich denke, ich habe ihm Raum gelassen. Es war einfach ein Rennunfall", so Rossi, der unterstreicht: "Ich komme gut mit Graham aus. Ich glaube nicht, dass es Absicht war. Es war einfach unglücklich." Rahal stimmt zu: "In Kurve 4 hat er mich geblockt und wir haben uns mit den Rädern berührt. Schade, dass er dadurch rechts vorne einen Platten bekam. Wir haben da wohl beide eine gute Chance weggeworfen." Der bislang letzte Auftritt in der Victory Lane eines IndyCar-Rennens liegt für beide schon geraume Zeit zurück. Rossi wartet seit Elkhart Lake 2019 auf einen weiteren Triumph, Rahal gar schon seit Detroit 2017.

Regenrennen in St. Petersburg? (23. April)

Fans bei Regen in St. Petersburg

In St. Petersburg ist für den Rennsonntag Regen angekündigt (Foto: 2015) Zoom

Fans und Fahrern der IndyCar-Serie droht am Sonntag anlässlich des zweiten Saisonrennens 2021 möglicherweise ein Regenrennen. Denn die Wettervorhersage für St. Petersburg (Florida) ist nur für Freitag (1. Freies Training) und für Samstag (2. Freies Training und Qualifying) hervorragend. Für den Renntag wird derzeit ein Gewitter mitsamt Regenwahrscheinlichkeit in Höhe von 60 Prozent prognostiziert. Was die Teilnehmer betrifft, so deckt sich die Meldeliste für das zweite Saisonrennen mit jener vom Saisonauftakt am vergangenen Wochenende im Barber Motorsports Park (siehe Eintrag vom 16. April hier weiter unten), wobei Alex Palou mittlerweile zur Gruppe der Rennsieger gehört.

McLaren SP könnte auf drei Autos aufstocken (22. April)

Box: Arrow McLaren SP

Aktuell setzt McLaren SP zwei Autos ein - nur im Monat Mai sind es drei Zoom

McLaren SP - die in der IndyCar-Serie seit 2020 laufende Kooperation zwischen McLaren Racing und Schmidt Peterson Motorsports - geht in der laufenden Saison 2021 als Zweiwagenteam an den Start. Lediglich bei den beiden Indianapolis-Rennen im Mai (Indianapolis-Grand-Prix am 15. Mai und Indy 500 am 30. Mai) setzt man für Juan Pablo Montoya ein drittes Auto ein. Für die Zukunft aber ist eine vollumfängliche Aufstockung auf drei Autos nicht auszuschließen.

"Ein dritter Fahrer ja, bei einem vierten bin ich mir nicht so sicher", antwortet McLaren-Boss Zak Brown auf entsprechende Nachfrage und erklärt mit Verweis auf seine beiden Stammfahrer Patricio 'Pato' O'Ward und Felix Rosenqvist: "Ich glaube, drei sind besser als zwei. Es muss aber ein Fahrer vom Kaliber von Pato oder Felix sein. Ein Szenario, in dem wir ein Cockpit vermieten, werden wir nicht angehen."

Multi-Onboard-Video der Barber-Startrunde (21. April)

Masscenrash beim IndyCar-Auftakt 2021 im Barber Motorsports Park

Der Masscenrash beim IndyCar-Auftakt 2021 im Barber Motorsports Park Zoom

Die ersten Meter der IndyCar-Saison 2021 hatten es in sich. Penske-Pilot Josef Newgarden löste am Sonntag im Barber Motorsports Park mit seinem frühen Ausritt den Massencrash aus, in den neben ihm selbst auch Felix Rosenqvist, Rinus VeeKay, Colton Herta, Ryan Hunter-Reay, James Hinchcliffe und Max Chilton verwickelt wurden. Am Montag verwies Hunter-Reay darauf, dass ihm der Cockpitschutz Aeroscreen in jenen Sekunden am Sonntag "wahrscheinlich das Leben gerettet" hat. Wie die wilden ersten Meter der Saison aus der Onboard-Perspektive diverser IndyCar-Piloten aussahen, zeigt das Video:

Bourdais und Rahal begeistern mit Aufholjagden (20. April)

Sebastien Bourdais, Graham Rahal

Sebastien Bourdais und Graham Rahal machten beim IndyCar-Auftakt elf Plätze gut Zoom

Sebastien Bourdais und Graham Rahal waren beim IndyCar-Saisonauftakt im Barber Motorsports Park genau wie die Top 3 - Alex Palou, Will Power, Scott Dixon - auf einer Zweistoppstrategie unterwegs. Damit sind die beiden von ihren schlechten Startpositionen (P16 für Bourdais und P18 für Rahal) weit nach vorn gefahren. Beide machten jeweils elf Positionen gut. Ins Ziel kamen sie auf P5 und P7. Im Vergleich dazu fiel Polesetter Patricio O'Ward mit seiner Dreistoppstrategie drei Positionen zurück und wurde "nur" Vierter.

Dass es Bourdais überhaupt ins Ziel geschafft hat, war keine Selbstverständlichkeit. Denn abgesehen von seiner leichten Berührung mit O'Ward bei Rennmitte in Kurve 5 hatte der Franzose auch in der ersten Runde eine Berührung. Im Zuge des Massencrashs auf der Kuppe von Kurve 4 streifte Bourdais den sich drehenden Penske-Chevrolet von Josef Newgarden. Dabei wurde der Unterboden des #14 Foyt-Chevrolet stark beschädigt. Dennoch war Bourdais imstande, einen ebenso famosen Ritt durch das Feld hinzulegen wie Rahal.


IndyCar-Auftakt 2021: Birmingham

Die Highlights vom Auftakt der IndyCar-Serie 2021, dem Honda Indy Grand Prix of Alabama im Barber Motorsports Park! Weitere Formelsport-Videos

Grosjean "sehr stolz" auf erstes IndyCar-Wochenende (19. April)

Romain Grosjean

Romain Grosjean beendete sein erstes IndyCar-Rennen auf dem zehnten Platz Zoom

Romain Grosjean ist bei seinem IndyCar-Debüt sowohl im Qualifying als auch im Rennen auf Anhieb in die Top 10 gefahren. Damit war der langjährige Formel-1-Pilot am Wochenende im Barber Motorsports Park der bestplatzierte der drei Rookies im Feld. Qualifiziert hatte sich Grosjean an seinem 35. Geburtstag am Samstag für den siebten Startplatz. Im Rennen am Sonntag belegte er den zehnten Platz. Sein Fazit fällt positiv aus.

"Es war mein erstes Rennen und meine erste Top-10-Platzierung. Damit können wir zufrieden sein. Zeitweise konnte ich in der Spitzengruppe mitkämpfen. Ich habe mein Bestes gegeben und viel gelernt. Alles in allem können wir sehr stolz auf dieses Wochenende sein", so der Franzose, der in seinen letzten Formel-1-Jahren bei Haas selten konkurrenzfähiges Material vorfand. Grosjeans Rookie-Kollegen Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) und Jimmie Johnson (Ganassi-Honda) belegten beim IndyCar-Saisonauftakt die Plätze 14 und 19.

Auftakt im Barber Motorsports Park mit 24 Autos (16. April)

Scott McLaughlin

Am Sonntag steigt im Barber Motorsports Park das erste IndyCar-Rennen 2021 Zoom

Für den am Sonntag stattfindenden Honda Indy Grand Prix von Alabama im Barber Motorsports Park in Birmingham sind 24 IndyCar-Piloten angekündigt. Als erwiesene IndyCar-Champions treten Titelverteidiger Scott Dixon sowie Josef Newgarden, Will Power, Sebastien Bourdais, Simon Pagenaud und Ryan Hunter-Reay an. Als erwiese IndyCar-Rennsieger finden sich neben den Champions noch Felix Rosenqvist, Graham Rahal, Colton Herta, Alexander Rossi, James Hinchcliffe und Takuma Sato im Feld.

Als zwar noch sieglose, aber bereits über einiges an IndyCar-Erfahrung verfügende Piloten treten Dalton Kellett, Patricio O'Ward, Marcus Ericsson, Alex Palou, Ed Jones, Conor Daly, Rinus VeeKay, Max Chilton und Jack Harvey an. Komplettiert wird das Starterfeld der 24 Teilnehmer für den Saisonauftakt durch die drei äußerst prominenten IndyCar-Rookies Scott McLaughlin, Jimmie Johnson und Romain Grosjean.

Toronto droht erneute Absage - Notfallplan steht (15. April)

IndyCar-Action auf dem Exhibition Place in Toronto

Das populäre IndyCar-Stadtrennen in Toronto wurde zuletzt 2019 ausgetragen Zoom

Für den 11. Juli ist im aktuellen IndyCar-Kalender 2021 das Honda Indy Toronto als das einzige Kanada-Rennen der Saison angesetzt. Dass es stattfinden wird, erscheint aber zunehmend unwahrscheinlich. Grund sind die Reisebeschränkungen und weiteren Vorschriften im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. Bis Anfang Juli sind in Toronto keine größeren öffentlichen Veranstaltungen erlaubt. Und weil es sich um einen Stadtkurs handelt, bräuchte es auch noch wochenlange Vorlaufzeit zum Aufbauen. Für den Fall, dass Toronto nach 2020 zum zweiten Mal hintereinander abgesagt werden müsste, haben die IndyCar-Verantwortlichen aber einen Notfallplan in der Schublade.

"Sollte es notwendig werden, würden wir aller Wahrscheinlichkeit nach aus einem bereits terminierten Rennwochenende [auf einer anderen Strecke] einen Double-Header machen", sagt Mark Miles und weiter: "Ich will zum jetzigen Zeitpunkt nicht spekulieren, um welches es sich dabei handeln würde. Wir würden aber nicht etwa ein anderes Rennen an diesem [Toronto-]Termin ansetzen. Stattdessen würden wir an einem bereits terminierten Wochenende ein zusätzliches Rennen einfügen."

Abgesehen vom Coronajahr 2020 konnte das IndyCar-Rennen in Toronto seit seinem Debüt im CART-Kalender (1986) nur ein weiteres Mal nicht stattfinden. Es handelte sich um das Jahr 2008, das Jahr des Zusammenschlusses zwischen CART und IRL.

Ganassi sieht für Johnson "vielleicht einen Sieg" (14. April)

Jimmie Johnson, Chip Ganassi

Chip Ganassi traut seinem IndyCar-Rookie Jimmie Johnson Überraschungen zu Zoom

Am Wochenende geht sie los, die IndyCar-Saison 2021 und damit auch das Abenteuer IndyCar für den siebenmaligen NASCAR-Champion Jimmie Johnson. Chip Ganassi als der Boss des prominenten IndyCar-Rookies glaubt, dass Johnson bei seinen 13 Rundstreckenrennen in der Saison 2021 überraschen kann, rechnet aber auch mit schwierigen Tagen.

"Ich denke, es steht außer Frage, dass ein paar Podestplätze als Erfolg verbucht werden müssten", sagt Ganassi über Johnson und legt nach: "Vielleicht springt sogar ein Sieg heraus. Unmöglich ist das sicherlich nicht. Er hat das Talent und die Rennintelligenz. Es wird für ihn einfach darum gehen, sich in dieser Umgebung wohlzufühlen. Die Testfahrten liefen gut. Wenn er jetzt zur selben Zeit wie andere auf der Strecke ist und überholen kann, wird ganz schnell der Racer in ihm durchkommen."

Jimmie Johnson

#48 Ganassi-Honda: Jimmie Johnsons Bolide für 13 IndyCar-Rennen 2021 Zoom

"Ob ich überrascht wäre, wenn es mal einen holprigen Tag gibt? Wahrscheinlich nicht. Fest steht aber, dass er all das Talent mitbringt, das notwendig ist. Zudem hat er die Rennintelligenz und die Erfahrung, um zu wissen, wann es Zeit ist anzugreifen. Das ist im Rennsport die halbe Miete", so Ganassi, dessen Rennstall allein in der IndyCar-Szene 13 Titel auf dem Konto hat: sechs mit Scott Dixon, drei mit Dario Franchitti, zwei mit Alex Zanardi und je einem mit Juan Pablo Montoya und Jimmy Vasser.

"Pause war vielleicht gut" für Simona de Silvestro (13. April)

Simona de Silvestro

Simona de Silvestro tritt Ende Mai nach sechs Jahren wieder beim Indy 500 an Zoom

Simona de Silvestro ist nach sechs Jahre Pause zurück auf der IndyCar-Bühne. Das Indy 500 des Jahres 2015 ist für die Schweizerin, die damals für Andretti Autosport fuhr, das bislang letzte IndyCar-Rennen. Beim Zweitages-Test an gleicher Stelle gab sie vergangene Woche ihr Debüt für Paretta Autosport. Für das von Beth Paretta geleitete Damenteam war es der erste IndyCar-Auftritt überhaupt. Ende Mai nimmt der vom Penske-Team unterstützte Rennstall zusammen mit de Silvestro das diesjährige Indy 500 in Angriff.

Vor ersten Indianapolis-Runden seit fast sechs Jahren war de Silvestro vorige Woche "echt nervös und die ersten Runden fühlten sich dann auch richtig schnell an, schließlich war ich seit meinem letzten Indy-Auftritt nicht mehr so schnell unterwegs", wie sie gegenüber 'Racer' anmerkt. Im Paretta-Chevrolet mit der Startnummer 16 habe sich die 32-Jährige "auf Anhieb wohl gefühlt und das ist etwas, was in der Vergangenheit nicht so war. So gesehen war die Pause nach 2015 vielleicht gut", meint de Silvestro.

Simona de Silvestro

Im neuen Team Paretta Autosport rückt de Silvestro mit der Startnummer 16 aus Zoom

Ihre Pause von der IndyCar-Serie hat die Schweizerin unter anderem mit Renneinsätzen in der Formel E, in der Supercars-Serie in Australien, in der IMSA-Serie in den USA und im ADAC GT Masters in Deutschland überbrückt. Ob es nach dem Indy 500 (Termin 30. Mai) weitere IndyCar-Rennen für Paretta Autosport geben wird, steht noch nicht konkret fest. Geplant ist es aber.

Montoya würde Push-to-Pass in Indianapolis begrüßen (12. April)

Juan Pablo Montoya

Juan Pablo Montoya wäre "ein großer Fan" von Push-to-Pass in Indianapolis Zoom

Beim IndyCar-Test vergangene Woche auf dem Indianapolis Motor Speedway drehte Juan Pablo Montoya, der in diesem Jahr die beiden Indianapolis-Rennen im Mai für McLaren SP bestreitet, seine erste Runden mit der aktuellen Aerodynamik. Als der Kolumbianer beim Indy 500 des Jahres 2017 sein bislang letztes IndyCar-Rennen bestritt, gab es noch die herstellerspezifischen Aerokits. Mit der aktuellen Aero schloss Montoya den Indy-Test am vergangenen Freitag auf P2 ab. Restlos glücklich ist er aber nicht.

Denn Zusatzleistung in Form von Push-to-Pass, wie sie Ende März bei einem Sondertest in Indianapolis von Scott Dixon, Josef Newgarden, Alexander Rossi und Patricio O'Ward getestet wurde, kann sich Montoya sehr gut vorstellen. "Ein paar Leute haben den Push-to-Pass beim anderen Test ausprobiert. Der würde das Racing wohl wilder machen und ich weiß, dass es manche Leute nicht wild mögen. Nach dem Test jetzt aber wäre ich ehrlich gesagt ein großer Fan von Push-to-Pass", so Montoya, der damit die zu Rossi gegenteilige Meinung vertritt.

Indianapolis-Test vor Fortsetzung (9. April)

Sebastien Bourdais

Sebastien Bourdais (Foyt-Chevrolet) war am Donnerstag der schnellste "Refresher" Zoom

Der zweitägige IndyCar-Test auf dem Ovalkurs des Indianapolis Motor Speedway wird am heutigen Freitag fortgesetzt. Aufgrund von Regenschauern war am Donnerstag nur ein extrem eingeschränktes Programm möglich gewesen. Die auf zwei Stunden angesetzt gewesene Auftaktsession musste nach eineinhalb Stunden mit Bestzeit für Conor Daly beendet werden. Anschließend waren noch zwei Stunden für die Rookies und "Refresher" sowie weitere Stunden für alle geplant gewesen. Doch mehr als 75 Minuten am Donnerstagabend für die Rookies und "Refresher" waren nicht drin. (Fotos: IndyCar-Test in Indianapolis)

Sebastien Bourdais, dessen bislang letzte Indy-500-Teilnahme auf 2019 zurückgeht, markierte in der verkürzten Session für "Refresher" und Rookies die Bestzeit. Für den heutigen Freitag lassen die Wetteraussichten einen kompletten Testtag erwarten. Und weil am Donnerstag so lange verzichtet werden musste, hat man die Streckenzeit für Freitag kurzerhand um drei Stunden verlängert. Das 2,5-Meilen-Oval ist für alle 32 anwesenden Piloten von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ortszeit (15:00 Uhr bis 00:00 Uhr MESZ) geöffnet. Ursprünglich war 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Ortszeit angesetzt gewesen.

Indianapolis-Test von Regen beeinträchtigt (8. April)

Conor Daly

Conor Daly (Carpenter-Chevrolet) führte die abgebrochene erste Testsession an Zoom

Auf dem Indianapolis Motor Speedway sind für Donnerstag und Freitag zwei Testtage in Vorbereitung auf den IndyCar-Saisonhöhepunkt 2021, das für 30. Mai angesetzte Indy 500, anberaumt. Allerdings ist das Wetter wieder einmal ein gewichtiger Mitspieler. Derzeit dreht sich im Brickyard aufgrund eines Regenschauers kein Rad.

Zuvor hatte der Großteil der 32 anwesenden Piloten einige Runden gedreht, wobei Rinus VeeKay (Carpenter-Chevrolet) wenige Minuten nach Testbeginn um 11:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr MESZ) einen Crash in Turn 1 verzeichnete. Der Niederländer ist abgesehen von einem gebrochenen Finger unverletzt geblieben. Das Ende des zweitägigen Tests ist für Freitag 16:00 Uhr Ortszeit (22:00 Uhr MESZ) geplant.

Video zur Einstimmung auf die Saison (7. April)

Unter dem Titel "Defy Everything", was frei übersetzt so viel heißt wie "alles hinter sich lassen" hat die IndyCar-Serie am Mittwoch das offizielle Trailer-Video zur Saison 2021 veröffentlicht. Das Auftaktrennen der neuen Saison steht für den 18. April im Barber Motorsports Park in Birmingham (Alabama) im Kalender. Das Saisonfinale ist für den 26. September in Long Beach (Kalifornien) geplant.


IndyCar-Trailer 2021: "Defy Everything"

Der Trailer zur IndyCar-Saison 2021: "Defy Everything"! Weitere Formelsport-Videos

Montoya bei McLaren SP mit historischer #86 (6. April)

Juan Pablo Montoya

Juan Pablo Montoyas McLaren-Chevrolet für die beiden Indianapolis-Rennen im Mai Zoom

Dass der zweimalige Indy-500-Sieger Juan Pablo Montoya bei der diesjährigen Auflage des Indy 500 (30. Mai) für McLaren SP antreten wird, steht bereits seit Dezember 2020 fest. Ein Detail aber hat sich jetzt noch geändert. Denn im Gegensatz zu Fernando Alonso, der 2020 beim Indy 500 das dritte Auto von McLaren SP mit der Startnummer 66 fuhr, wird Montoya in diesem Jahr eben dieses dritte Auto mit einer anderen Startnummer fahren.

Für Montoya hat man die #86 ausgewählt und das hat einen historischen Hintergrund. Denn in diesem Jahr ist es 50 Jahre her, dass Peter Revson für McLaren mit eben dieser Startnummer 86 auf die Indy-500-Pole gefahren ist. Einhergehend mit der neuen Startnummer hat McLaren SP gleich Montoyas komplettes Autodesign präsentiert. Zweiter Hauptsponsor neben Titelsponsor Arrow (Elektronikkonzern) ist auf dem Auto des Kolumbianers Mission Foods, eine Marke des mexikanischen Nahrungsmittelverarbeiters Gruma, die auf Tortillas spezialisiert ist. Damit nicht genug.

McLaren SP hat zudem bestätigt, dass Montoya im Mai nicht nur das Indy 500, sondern zwei Wochen zuvor auch den Grand Prix von Indianapolis (15. Mai) mit dem orange/weißen #86 McLaren-Chevrolet bestreiten wird. Abgesehen von den beiden IndyCar-Rennen für McLaren SP fährt Montoya in diesem Jahr die komplette WEC-Saison für DragonSpeed sowie die IMSA-Langstreckenrennen für Meyer Shank Racing. Bei den 12h Sebring belegte er kürzlich den dritten Platz.

IndyCar-Piloten mit Sorgenfalten: In Texas nur eine Linie (6. April)

Patricio O'Ward

Pato O'Ward auf dem Texas Motor Speedway Zoom

IndyCar hat vor den Rennen am 1. und 2. Mai auf dem Texas Motor Speedway einen Test abgespult. Viele Fahrer haben jetzt die Sorge, dass es nur eine schnelle Linie geben wird. Grund ist der sogenannte Traction-Compound, der auf der Außenbahn für die NASCAR-Rennen aufgebracht wird. Deshalb, so die Befürchtung der IndyCar-Piloten, könnte es kaum zu Überholmanövern kommen. Vergangenes Jahr gab es an der Spitze schon nur fünf Führungswechsel, die sich drei Fahrer untereinander aufteilten.

"Es könnte das Rennen sehr schwierig machen, wenn wir keine zweite Fahrspur haben", sagt Pato O'Ward nach dem Test. "Wir brauchen sie wirklich, damit wir Chancen zum Überholen haben und eine gute Show abliefern können." Graham Rahal spricht sogar von einer "No-Go-Zone" in den Kurven 1 und 2, die mit allen Mitteln vermieden werden sollte. Es besteht aber noch die Chance, dass sich eine weitere Linie auftut, die das Racing auf dem Texas Motor Speedway verbessern würde.

Zweite E-Sport-Saison der IndyCar-Serie abgeschlossen (2. April)

E-Sport: IndyCar iRacing Challenge 2021

Scott McLaughlin siegte beim Finale von Saison 2 der IndyCar iRacing Challenge Zoom

Die IndyCar-Serie und zahlreiche ihrer Stammfahrer haben am Donnerstagabend die zweite Saison der IndyCar iRacing Challenge - der offiziellen E-Sport-Serie der US-Formelrennserie - zu Ende gebracht. Nachdem die Premierensaison im Coronajahr 2020 noch sechs Stationen aufgewiesen hatte, standen in der Saison 2021 nur deren drei (Montreal, Homestead und Sebring) im Kalender.

Diese drei Online-Rennen fanden an den zurückliegenden drei Donnerstagen statt und wurden von Alex Palou, Sage Karam und Scott McLaughlin gewonnen. Ein offizieller Titel für den Gesamtsieger von IndyCars E-Sport-Tournee wurde wie schon 2020 nicht ausgeschrieben. Hätte es diesen 2020 gegeben, hätte ihn McLaughlin gewonnen. Und der Penske-Pilot war auch in der zweiten E-Sport-Saison einer der Stärksten. Abgesehen vom Sebring-Sieg belegte er beim Montreal-Rennen den zweiten Platz. Das Homestead-Rennen musste McLaughlin aufgrund eines PR-Termins in Indianapolis auslassen.

Countdown zum Saisonauftakt (1. April)

Start zum IndyCar-Rennen 2019 im Barber Motorsports Park

Im Barber Motorsports Park, wo man zuletzt 2019 fuhr, geht die IndyCar-Saison 2021 los Zoom

Die fast sechsmonatige IndyCar-Winterpause ist fast vorüber. Am Sonntag, den 18. April, steigt im Barber Motorsports Park in Birmingham (Alabama) das erste von 17 geplanten Rennen im IndyCar-Kalender 2021. Neben den üblichen Protagonisten rund um Titelverteidiger Scott Dixon (Ganassi-Honda), Vize-Champion Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) und Co. wird in der neuen Saison ein besonderes Augenmerk auf den drei äußerst prominenten Rookies liegen.

Jimmie Johnson (Ganassi-Honda), Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) und Romain Grosjean (Coyne-Honda) sind die drei Rookies, die zwar auf ihren bislang bekannten Bühnen NASCAR, Supercars-Serie und Formel 1 für zahlreiche Erfolge und Schlagzeilen gesorgt haben, für die eine IndyCar-Saison aber etwas komplett Neues wird. (Übersicht: Fahrer, Teams und Fahrerwechsel für die IndyCar-Saison 2021)

McLaughlin, der sein Renndebüt im Oktober 2020 beim damaligen Saisonfinale in St. Petersburg gab, ist im diesjährigen Rookie-Trio allerdings der einzige, der für die gesamte Saison gesetzt ist. Sowohl Johnson als auch Grosjean beschränken sich auf die 13 Rennen, die auf Rundstrecken und Stadtkursen angesetzt sind. Der Barber Motorsports Park am 18. April macht auch in dieser Hinsicht den Anfang.

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