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Formel E: Vettel "mag es nicht"

Sebastian Vettel gibt zu, dass er kein großer Freund der neuen Formel E ist, während sich Nico Rosberg zumindest interessiert zeigt

(Motorsport-Total.com) - Mit viel Wirbel kommt die neue Formel-E-Serie ab der kommenden Saison daher. Schon seit vielen Monaten basteln die Verantwortlichen an der elektronischen Formelserie, die der Formel 1 Konkurrenz machen könnte. Doch so richtig als Konkurrenz versteht man sich im Lager der Elektroserie nicht, dazu sei der Ansatz zu verschieden. Neben dem völlig neuen Elektrokonzept wagt sich die Formel E auch direkt zu den Fans in die Innenstädte und fährt beispielsweise eine Saison in den Wintermonaten.

Sebastian Vettel, Nico Rosberg

Formel E? Nein, danke! Sebastian Vettel kann mit der Elektroserie nichts anfangen Zoom

In der Motorsportwelt stieß Promoter Alejandro Agag bisher auf viel Zustimmung und konnte auch große Namen für sein neues Konzept begeistern. So half Ex-Formel-1-Pilot Lucas di Grassi von Anfang an als Entwickler für die neuen Boliden mit, während unter anderem McLaren und Williams als Ausrüster ebenfalls an dem Projekt beteiligt sind. Auch auf Teamseiten konnte man bislang prominente Namen gewinnen: So findet sich neben den US-Riesen Andretti und Penske auch Alain Prost (bei e.dams) unter den bislang bekanntgegebenen Teams wieder.

Auch das deutsche Rosberg-Team bekundete bereits sein Interesse an einem Einstieg, während der gleichnamige Formel-1-Pilot Nico bereits gespannt auf den für September 2014 geplanten Start der Serie ist: "Es ist mit Sicherheit eine interessante Sache und etwas Neues", sagt er. "Ich weiß, dass es viel Interesse an der Serie gibt und dass es auf jeden Fall ein Stück Zukunft in sich trägt. Ich bin gespannt, wie es sein wird", zeigt sich der Deutsche durchaus neugierig.

Einen Landsmann von ihm kann die Formel E bislang aber nicht überzeugen: Sebastian Vettel ist kein Freund der geplanten Rennserie: "Ich mag es nicht. ich denke nicht, dass das die Zukunft ist", äußert er sich wenig begeistert. "Ich denke, die Leute kommen zu uns, um die Formel 1 zu spüren - und es gibt nicht viel zu spüren, wenn ein Auto an dir vorbeifährt und du nichts anderes als den Wind hörst."

"Vielleicht bin ich sehr altmodisch, aber ich denke, die Formel 1 muss kreischen, muss laut sein, es braucht Vibrationen", so der Heppenheimer. Dieses Gefühl habe ihn auch zur Formel 1 gebracht. Bei seinem ersten Besuch 1992 in Hockenheim seien zwar wegen der schlechten Wetterverhältnisse nicht viele Autos im Training unterwegs gewesen, "aber als sie erst einmal ihre Installationsrunden gedreht haben, war es ein großartiges Gefühl einfach da zu sein, die Autos durch dem Wald kommen zu hören und sie durch den Boden zu spüren." Bei der Formel E fehle ihm dieses Gefühl. "Darum bin ich kein großer Freund davon."

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