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Wolff: Keine Nürburgring-Rekordversuche mehr

Williams-Teilhaber Toto Wolff hat seiner Lebensgefährtin Susie Stoddart versprochen, dem Motorsport zumindest als aktiver Fahrer abzuschwören

(Motorsport-Total.com) - Vor seiner Zeit als Williams-Teilhaber versuchte Toto Wolff im April 2009, die Nürburgring-Nordschleife mit einem Porsche 997 GT3 RSR in unter sieben Minuten zu bezwingen und den alten Formel-1-Rekord seines Landsmannes Niki Lauda zu pulverisieren. Doch Wolff scheiterte und landete stattdessen nach einem schweren Unfall im Krankenhaus.

Toto Wolff

Toto Wolff wird in Zukunft seine Finger vom aktiven Rennsport lassen

Das war ihm eine Lehre, sodass er sich in Zukunft nicht mehr auf solche gefährlichen Aktionen einlassen wird: "Ich habe genug Gehirnzellen verloren, als ich damals in die Leitplanken gekracht bin. Ich musste meiner Frau versprechen, so etwas nicht mehr zu machen", sagt der Lebensgefährte von DTM-Pilotin Susie Stoddart. "Mir hat das großen Spaß bereitet, aber ich habe herausgefunden, dass du manchmal nicht alles unter Kontrolle hast - zum Beispiel einen Reifenschaden."

Daher hat Wolff beschlossen, seine "Karriere" als Rennfahrer endgültig aufzugeben und sich stattdessen auf seine hauptberufliche Tätigkeit als Finanzinvestor zu konzentrieren. Ganz abschwören kann er dem aktiven Motorsport allerdings noch nicht: "Ich fahre in Österreich manchmal zum Spaß Rallyes, aber wenn man sieht, was Robert Kubica passiert ist..."

Wolff hat einen recht ansehnlichen Werdegang als Rennfahrer hingelegt: 1992 stieg er in die Formel Ford ein, 1994 wurde er Klassensieger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und 2004 trat er in der als professionell geltenden GT-Weltmeisterschaft als Teamkollege von Karl Wendlinger an. 2006 schließlich triumphierte er bei den 24 Stunden von Dubai und sicherte sich den Vizetitel in der Österreichischen Rallye-Meisterschaft.

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