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  • 25.05.2016 · 16:25

  • von Dominik Sharaf

Wehrlein bremst Gerüchte: Hamilton-Tausch "nie ein Thema"

Erst, wenn Lewis Hamilton oder Nico Rosberg die Silberpfeile verlassen, sieht Pascal Wehrlein seine Chance kommen: "Warum sollte man sie ersetzen wollen?"

(Motorsport-Total.com) - Pascal Wehrlein hat sich von den Gerüchten, er könnte Lewis Hamilton kurzfristig als Fahrer des Mercedes-Werksteams ersetzen, distanziert. Der Deutsche, der neben seiner Rolle als Manor-Pilot auch der Test- und Ersatzfahrer der Silberpfeile ist, erklärt im Vorfeld des Monaco-Grand-Prix am Wochenende: "Das stand nie zur Debatte." Den Spekulationen Nahrung gegeben hatten der Crash Hamiltons mit Nico Rosberg in Barcelona und Wehrleins anschließender ungeplanter Testeinsatz.

Pascal Wehrlein

Muss sich keine Gedanken um einen "Verstappen-Shuffle" machen: Wehrlein Zoom

Dem Rumoren in der Szene entziehen konnte sich Wehrlein nicht: "Ich habe davon gehört und bin einige Male danach gefragt worden", sagt er und freut sich darüber, dass sein Name nach nur fünf Rennen in der Formel 1 schon für das beste Auto des Feldes gehandelt wird: "Würde ich schlecht fahren, dann käme es nie zu solchen Gerüchten", betrachtet Wehrlein das Gemunkel als großes Lob.

Auch wenn Mercedes-Sportchef Toto Wolff den amtierenden DTM-Gesamtsieger als nächsten Star der Marke ins Spiel gebracht hat, bleibt Wehrlein mit den Füßen am Boden. Er bläst in Anbetracht der Konkurrenz - immerhin der Weltmeister und der Vizechampion - die Backen auf. "Im Moment sind sie die besten Piloten und gewinnen Titel. Warum also sollten sie ersetzt werden?", fragt der 21-Jährige, wenn es um die Nachfolge Hamiltons oder Rosbergs schon im nächsten Jahr geht.


Fotostrecke: Pascal Wehrlein: Sein Weg in die Formel 1

Mögliche Antwort: Weil einer der beiden das Team aus freien Stücken wechselt. So wie es zuletzt Rosberg mit seinem angeblichen Ferrari-Flirt nachgesagt wurde. Wehrlein winkt ab: "Klar, dass es eine Möglichkeit geben könnte, aber ich kann darauf abgesehen von meiner eigenen Leistung auf der Strecke keinen Einfluss nehmen. Ich denke darüber nicht nach. Es würde ablenken." Dass sein Talent bereits gefeiert wird, ist dem Baden-Württemberger nicht zu Kopfe gestiegen.

"Ich denke nicht, dass man mich für den neuen Lewis hält. Vielleicht für einen künftigen Mercedes-Fahrer", bremst Wehrlein, kokettiert aber mit einem Job beim Branchenprimus, der ihn in den vergangenen fünf Jahren sukzessive aufgebaut hat. "Ich habe die DTM für Mercedes gewonnen und bin Ersatzfahrer. Es scheint nicht so abwegig, dass ich für sie fahre, wenn ich gute Arbeit abliefere."

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