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Verstappens harte Schule: "Mich macht nichts mehr nervös!"

Jos Verstappen war mit Sohn Max nicht zimperlich und sprach auch mal eine Woche nicht mit ihm: Für ihn war das aber die beste Vorbereitung: "Mich regt nichts auf"

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen ist in seiner Rennfahrer-Karriere durch eine harte Schule gegangen. Mit Vater Jos Verstappen und Red Bulls Helmut Marko hatte er dabei nämlich zwei Förderer, die im Umgang nicht gerade als einfach gelten. Doch das, so sagt Verstappen, habe ihn so weit gebracht. "Ich habe so viel durchgemacht, mich macht nichts mehr nervös", betont er gegenüber 'De Telegraaf'.

Max Verstappen

Max Verstappen wurde von Vater Jos zum Rennfahrer erzogen Zoom

Wie hart Papa Jos mit ihm umgegangen ist, lässt sich alleine an einem Beispiel verdeutlichen: Als Max bei einem Kartrennen in Italien 2012 ein Rennen in den Sand gesetzt hatte, redete sein Vater eine Woche nicht mit ihm. "Manch einer könnte denken, dass dieses Verhalten ein bisschen zu weit geht, aber für mich war das in Ordnung", sagt der Red-Bull-Pilot. "Wenn man so etwas nicht hören will, sollte man es nicht lesen."

Zwar hätte es auch für ihn einige Momente gegeben, die er für etwas hart hielt, "aber jetzt bin ich froh über diese Tage und wie Jos mich aufgezogen hat. Nichts kann mich jetzt noch aufregen", sagt er.

Druck habe er dabei auch nie gespürt. "Wenn es gut war, war es gut, und wenn es schlecht war, war es schlecht. Da war mein Vater geradeheraus", so Verstappen. Jos habe ihm nie gesagt, dass er gewinnen muss. "Ich musste einfach nur mein Bestes geben. Das hat für ihn gezählt. Und wenn ich das gemacht habe und es nur ein zweiter Platz wurde, dann war es eben so."


Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere des Max Verstappen

Für seine Unterstützung wird der 22-Jährige seinem Vater auch immer dankbar sein: "Ohne ihn wäre ich nicht in der Formel 1", so Verstappen, der das Training für "die bestmögliche Vorbereitung" hält. "Jeder sollte so aufwachsen."

Jos habe ihm auch beigebracht, dass er in Interviews immer ehrlich sein soll, auch wenn er eine schlechte Leistung gezeigt hat. "Man sollte keine Geschichten erfinden, das mögen die Leute nicht. Darum versuche ich immer, ich selbst zu sein", sagt Verstappen.

Seit 2014 gehört Verstappen dem Red-Bull-Kader an. Mit Helmut Marko hat er dabei einen Förderer, der ebenfalls als harter Hund gilt. Doch das ist er durch seinen Vater gewohnt. "Er ist einfach sehr realistisch. Wenn du schlecht fährst, dann ist das so", sieht er dessen Art nicht als schlimm an. "Und wenn du gut warst, ist es auch für ihn gut. Er ist da sehr geradeheraus."

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