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Technische Details: FIA macht gegen Starthilfen mobil

Kein Schleifpunktknopf und kein kritischer Boxenfunk mehr: So will die FIA ab dem Grand Prix von Belgien den Start wieder vom Fahrer kontrollieren lassen

(Motorsport-Total.com) - Ab dem Grand Prix von Belgien will die FIA mit angekündigten Regeländerungen einschreiten, um dem Fahrer beim Start wieder mehr Kontrolle in die Hand zu legen. Wie das genau funktionieren soll, das wurde nun in einer Technischen Richtlinie von FIA-Rennleiter Charlie Whiting dargestellt. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Grundpfeiler: einerseits technische Maßnahmen, andererseits Einschränkungen beim Boxenfunk.

Sauber-Lenkrad

Die Fahrhilfen am Start sollen von der FIA eingeschränkt werden Zoom

So darf ab Belgien der Kupplungsschleifpunkt ab jenem Zeitpunkt nicht mehr verändert werden, sobald die Boxengasse vor dem Rennen öffnet (derzeit 30 Minuten vor dem Start). Eine Änderung ist erst nach der Startsperrphase erlaubt, die nach dem Losfahren beginnt. Darüber hinaus sollen technische Hilfsmittel unterbunden werden, die dabei helfen, den optimalen Schleifpunkt automatisch, zum Beispiel mittels Knopfdruck, zu finden.

Außerdem wird der Boxenfunk während der Vorstartphase massiv eingeschränkt. Bestraft werden ab Belgien zum Beispiel Diskussionen über die Startprozedur. Erlaubt sind Sicherheitswarnungen wie etwa ein sich anbahnender Reifenschaden, ein Flaggensignal, ein Startabbruch oder rutschige Streckenpassagen. Für Anweisungen, die man als Fahrhilfe interpretieren könnte, sollen in Zukunft Strafen ausgesprochen werden.

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