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Schumachers Spaßprojekt Formel-1-Comeback

Michael Schumacher sieht Spaß als Schlüssel zu einem erfolgreichen Comeback, auch wenn er im Winter gerne mehr getestet hätte

(Motorsport-Total.com) - Mit sieben WM-Titeln muss Michael Schumacher niemandem mehr etwas beweisen. Seine Rückkehr in der Formel 1 soll natürlich Erfolg haben und im Idealfall weitere Siege und Weltmeisterschaften bringen, doch in erster Linie sieht der 41-Jährige sein Comeback als Spaßprojekt. Der Rest soll dann ganz von alleine kommen.

Michael Schumacher

Michael Schumacher sieht sein Comeback in erster Linie als Spaßprojekt Zoom

"Das ist auch das Erfolgsgeheimnis, das wir bei Ferrari hatten, denn da waren alle glücklich. Die gleiche Atmosphäre brauchen wir hier auch", sagt Schumacher. "Wenn alle glücklich sind und gerne 100 Prozent geben, dann fighten sie gerne, geben gerne alles." Dann sei alles möglich: "Ich bin hier, weil ich um den Titel kämpfen will - und ich gehe davon aus, dass wir dazu in der Lage sein werden. Ob es dann auch tatsächlich klappt, ist eine andere Frage."#w1#

Längste Saison aller Zeiten

Jedenfalls fühle er sich voll motiviert und nach drei Jahren Pause auch gut erholt. Insofern geht Schumacher davon aus, dass er die Belastung einer kompletten Saison problemlos wegstecken kann - obwohl es mit 19 Rennen die längste Saison aller Zeiten sein wird. Aber: "Die 19 Rennen bedeuten weniger Reisen als früher, weniger Tage, an denen ich von zu Hause weg bin." Außerdem wurden auch 2005 schon 19 Grands Prix gefahren, damals noch ohne Testverbot.

"Mein Zeitplan ist ausgewogener. Vielleicht ist auch das ein Grund, weshalb ich über mein Comeback so glücklich bin." Michael Schumacher

"Damals bin ich Rennen gefahren, war ein oder zwei Tage zu Hause, testete dann für drei oder vier Tage, war wieder einen Tag zu Hause und dann wieder unterwegs. Das war viel stressiger als heute", erinnert sich der Deutsche. "Jetzt haben wir 19 Veranstaltungen, aber die kann man viel leichter organisieren. Mein Zeitplan ist ausgewogener. Vielleicht ist auch das ein Grund, weshalb ich über mein Comeback so glücklich bin."

Was das Kräfteverhältnis angeht, glaubt Schumacher nicht daran, von Anfang an gewinnen zu können. Favoriten sind für ihn im Moment die Ferrari-Piloten: "Felipe und Fernando scheinen das Ziel zu sein." Doch Mercedes ließ gestern mit einer Tagesbestzeit aufhorchen und plant für den Saisonauftakt in Bahrain ein umfangreiches Update inklusive neuem Doppeldiffusor. Davon verspricht sich Teamchef Ross Brawn viel.

Testfahrten beschränkt

"Wenn wir zehn Testtage haben, wollen wir 20, und wenn wir 20 haben, wollen wir 40." Michael Schumacher

"Natürlich hätten wir gerne mehr getestet", erklärt Schumacher, "vor allem wegen des Regens in Jerez. Klar, es kann auch während der Saison regnen, aber für die Weiterentwicklung des Autos wären trockene und konstante Bedingungen besser geeignet. Alle Teams hätten gerne mehr getestet, nicht nur wir. Aber es ist immer die gleiche Story: Wenn wir zehn Testtage haben, wollen wir 20, und wenn wir 20 haben, wollen wir 40."

Die Eingewöhnungsphase bei Mercedes verläuft für den Routinier stetig. Dass das Team mit deutscher Lizenz fährt, hilft dabei aber kaum, denn: "Die Formel 1 ist sehr international, daher kann ich nicht sagen, ob es einen speziellen Nationalgeist in einem Team gibt. Sogar Ferrari war unterm Strich ziemlich international. Entweder passt die Atmosphäre oder nicht, der Rest ist zweitrangig", sagt Schumacher.

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