Schumacher für die Zukunft guter Dinge

Michael Schumacher hat die Gründe für sein oftmals bescheidenes Abschneiden analysiert - Für die Zukunft hat der Rekordweltmeister ein gutes Gefühl

(Motorsport-Total.com) - Redkordweltmeister Michael Schumacher hatte beim Japan-Rennen sichtlich Spaß. Im Anschluss an das Rennen, bei dem er als Sechster der beste Pilot hinter den WM-Anwärtern war, zeigte er sich zuversichtlich, dass er einen Schritt vorwärts gemacht hat. Trotzdem findet der Mercedes-Pilot, dass bereits beim Nachtrennen in Singapur positive Ansätze zu sehen waren.

Titel-Bild zur News: Michael Schumacher

Rekordweltmeister Michael Schumacher ist in Suzuka ein starkes Rennen gefahren

"Um ehrlich zu sein war ich in Singapur von der ersten Runde an auf Tempo. Aber im Rennen ist ab einem bestimmten Punkt die Leistung signifikant abgefallen, warum auch immer", wird Schumacher von 'Autosport' zitiert. "Wir haben das analysiert und einige Gründe gefunden. Das war ziemlich unangenehm."

Das Hauptproblem für Schumacher war es, zu verstehen warum er langsamer war als sein Teamkollege Nico Rosberg. "Ich weiß nicht ob man von einem Schritt sprechen kann. In Valencia habe ich mich abgemüht. Die Harmonie zwischen Auto, Reifen und mir selbst hat nicht perfekt zusammengearbeitet. Im Allgemeinen ist es angemessen. Es ist nicht was ich erwartet habe, oder wo ich sein will, aber ich sehe die Gründe dafür. Ich habe ein gutes Gefühl, dass es in Zukunft anders wird."

"Ich habe das ja schon oft gesagt: ich will hier gemeinsam mit Mercedes etwas aufbauen, und ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen, denn die Unterstützung und die Möglichkeiten von Mercedes sind einfach stark", schreibt der 41-Jährige auf seiner Webseite. "In Japan lief es ganz gut und natürlich wollen wir in den letzten Rennen noch so viele Daten und Informationen wie möglich sammeln, damit wir im kommenden Jahr besser aufgestellt sind", hält Schumacher an seinem Dreijahresplan fest.

Die zuletzt angeblich aufgekommenen Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft sieht er sehr gelassen. "Manchmal hakt es da ein wenig, technisch gesehen, aber unser Link ist stark genug, dass man Dinge auch mal kritisch aussprechen kann, wenn sie nicht so laufen - und das gilt für uns alle. Wichtig ist, dass wir intern so einig bleiben. Und da bin ich mir sehr sicher."