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  • 09.09.2014 · 08:10

  • von Dominik Sharaf

Sainz: Carlos jun. besitzt derzeit "kaum Möglichkeiten"

Der Rallyelegende gehen nach dem Aus bei Caterham und Toro Rosso die Optionen aus, um den Sohn in der Königsklasse unterzubringen

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg, Kevin Magnussen und in der kommenden Saison auch noch Max Verstappen. Die Formel 1 und insbesondere die Nachwuchsserien sind prall gefüllt mit den Söhnen berühmter Rennfahrer. Der nächste Filius, der an die Tür zur Königsklasse klopft, ist der einer Rallyelegende und heißt Carlos Sainz jun. Der 20-jährige Spanier ist seit Jahren Teil der Red-Bull-Förderung, findet aber derzeit kein Cockpit. Bei Toro Rosso und Caterham scheinen die Türen verschlossen.

Carlos Sainz Jun.

Carlos Sainz Jun. hört in Sachen Management auf väterliche Ratschläge Zoom

Vater Sainz, der sich für seinen Sohn um Management-Belange kümmert und beim Italien-Grand-Prix in Monza im Paddock ist, kann beim Thema Formel-1-Einstieg nur auf Zeit spielen: "Ich hoffe bald - aber im Moment ist noch nichts entschieden. Wir müssen uns alle Optionen offen halten", so der Madrilene im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Toro Rosso zählt seit der Bekanntgabe des Vertrages für Max Verstappen, der 2015 an der Seite Daniil Kwjats fahren wird, nicht mehr dazu.

Sainz jun. galt außerdem bei Caterham bis vor wenigen Tagen als Favorit für die Nachfolge Kamui Kobayashis. Bei den Grünen hat allerdings Roberto Merhi, Konkurrent aus der Renault-World-Series, dank Geldbeutel sowie Gerhard Ungar angedockt und in Monza seinen ersten Freitagseinsatz bestritten. Deshalb ist für den Senior das Thema 2014 abgehakt: "Da gibt es kaum Möglichkeiten. Ich denke, er tut gut daran, sich auf die Renault-World-Series zu konzentrieren."

Für Sainz heißt das: Er muss für eine Formel-1-Chance für seinen Sohn weiter schuften - und auch die Red-Bull-Förderung ist nicht selbstverständlich, wenn die vier Cockpits des Brauseriesen langfristig bezogen scheinen. Trotzdem ist es wohl zu früh, die Rundstreckenträume einzumotten und Papa einen Wunsch zu erfüllen: "Eines Tages würde ich aber gerne sehen, dass er Rallye fährt", sagt Sainz lachend. Mit ihm als Co-Pilot? "Er hat eine tolle Fahrzeugbeherrschung, aber da fahre ich lieber selbst."

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