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Red Bull und Spielberg: Zwischen Druck und Vorfreude

Im kommenden Jahr steht erstmals das Heimspiel von Red Bull in Spielberg auf dem Plan: Während man sich schon auf das Rennen freut, weiß man vom neuen Druck

(Motorsport-Total.com) - Knapp verpasst haben sie sich vor einem Jahrzehnt. Die Rede ist von Red Bull und dem Österreich-Grand-Prix. Letztmalig 2003 wurde ein Formel-1-Rennen auf dem damaligen A1-Ring ausgetragen. Damals war Red Bull zwar schon stark im Motorsport involviert, das eigene Team kam aber erst zur Saison 2005 in die Königsklasse. Zieht man den Fakt ab, dass der Rennstall eigentlich in Milton Kenyes stationiert ist und es somit nicht weit bis nach Silverstone hat, dann hat der Getränkehersteller 2014 das erste wirkliche Heimspiel.

Sebastian Vettel, Christian Horner, Helmut Marko

Bei Red Bull steigt die Vorfreude auf den Österreich-Grand-Prix Zoom

Am 22. Juni soll es soweit sein: Dann tritt Red Bull endlich auf dem eigens benannten Red-Bull-Ring an. "Es wird ein fantastisches Rennen für uns - es wird unser Heim-Grand-Prix. Dann haben wir einen eigenen", freut sich Teamchef Christian Horner bei 'ServusTV' schon auf die Austragung des Rennens in der Alpenrepublik. Doch bei aller Vorfreude weiß man im Team auch, dass gerade dann eine besondere Last auf Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo liegen wird.

"Ich freue mich auf das Rennen sehr. Es gibt aber jetzt schon einen gewissen Druck, weil es als selbstverständlich angenommen wird, dass wir das Rennen dort gewinnen", kann Motorsportkonsulent Helmut Marko schon jetzt die Favoritenbürde nicht mehr loswerden. Würde man in der aktuellen Saison noch am Red-Bull-Ring fahren, dann würde wohl niemand an einem Heimsieg zweifeln, doch für die kommende Saison werden die Karten neu gemischt.

Hinzu kommt, dass Sebastian Vettel die Strecke nicht aus Formel-1-Sicht kennt, da er 2003 natürlich noch nicht in der Königsklasse fuhr. Doch auch viele seiner Konkurrenten haben da noch lange nicht an die Formel 1 gedacht - nur Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und Jenson Button kommen mit diversen Vorkenntnissen an die Strecke. Doch für den Heppenheimer ist dies kein Problem, er freut sich schon riesig auf das zweite Heimspiel nach dem Deutschland-Grand-Prix.


Fotostrecke: Vom Österreich- zum Red-Bull-Ring

Während er sich in Italien beispielsweise mit den Ferrari-Fans auseinandersetzen muss, hat in Spielberg sein Team den Heimvorteil. "Sobald viele Leute da sind und große Begeisterung herrscht, ist es etwas ganz Besonderes. Ich wünsche mir, dass es im kommenden Jahr der Fall sein wird", erzählt der Deutsche. "Als die Nachricht herauskam, war die Resonanz sehr positiv. Daher bin ich davon überzeugt, dass es eine tolle Veranstaltung wird."

Das glaubt auch sein Teamchef Christian Horner - nicht nur wegen der Fans. Auch das Drumherum würde in Spielberg einfach stimmen: "Die Strecke ist toll in einer fantastischen Landschaft", meint der Brite und ist überzeugt: "Es wird bestimmt ein großartiges Rennen und eine schöne Show."

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