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Petrow "will zu keinem anderen Team wechseln"

Witali Petrow hat am Rande des Race of Champions in Düsseldorf klargestellt, dass er bei Renault bleiben will - Der Russe freut sich auf Kimi Räikkönen

(Motorsport-Total.com) - Mit der Verpflichtung von Kimi Räikkönen stand plötzlich die Zukunft von Witali Petrow bei Lotus-Renault in Frage. Die Managerin des Russen, Oksana Kossatschenko, hat gesagt: "Wir können nun bis zum 10. Dezember entscheiden, ob Witali bleibt oder geht." Petrow selbst weilt derzeit in Düsseldorf, wo er erstmals am Race of Champions teilnehmen wird. Er hat bekräftig, dass er beim Team bleiben will, wo er ohnehin einen Vertrag besitzt. Außerdem sieht der 27-Jährige nach seinen ersten beiden Jahren bei sich selbst noch Steigerungspotenzial.

Witali Petrow

Witali Petrow will auch im kommenden Jahr für Lotus-Renault an den Start gehen

"Ich glaube, das Team hat viel umstrukturiert, es wurde intern und bei den Fahrern einiges geändert. Sie wollen sichergehen, dass wir noch besser werden. Ich weiß, dass die abgelaufene Saison von meiner Seite aus kein gutes Beispiel war, aber sorry, ich bin immer noch ein Rookie", sagt Petrow im Interview mit der offiziellen Webseite des Race of Champions. "Ich bin jetzt zwei Jahre in der Formel 1 gefahren und habe viel gelernt. Deshalb wird meine dritte Saison viel, viel besser."

In elf der 19 Rennen kam Petrow nicht in die Punkteränge. Dreimal schied er vorzeitig aus. Abgesehen vom R31, der nach dem starken Saisonauftakt im Vergleich zur Konkurrenz immer langsamer wurde, sucht Petrow die Fehler auch bei sich selbst. "Mir sind 2010 Fehler unterlaufen, die ich 2011 nicht gemacht habe. Ich habe mich also stark verbessert. 2010 habe ich gesehen, wie schwierig es war gegen Robert Kubica zu kämpfen, aber 2011 habe ich mich stark verbessert."


Fotos: Witali Petrow, Großer Preis von Brasilien


"Ich kann es umsetzen", ist der WM-Zehnte zuversichtlich. "Mir sind zwar immer noch Fehler unterlaufen, aber die Formel 1 ist nicht der einfachste Sport. Ich muss einen weiteren Schritt machen und mit Kimi im Team wird es Spaß machen", spricht Petrow aus, dass er sich auf die Zukunft mit Lotus, wie das Team künftig heißen wird, konzentriert. "Er hat viel Erfahrung und ich möchte Teil dieses Teams sein. Hoffentlich trifft das Team die richtigen Entscheidungen. Wir müssen noch einige Tage warten."

"Ich hoffe, dass ich beim Team bleiben kann, weil ich es sehr liebe. Ich mag die Leute und die Arbeit mit den Mechanikern. Sie haben mir diese Möglichkeit gegeben. Ich möchte nicht zu einem anderen Team wechseln, also halte ich die Daumen und warte auf eine Antwort." Viele andere Möglichkeiten bleiben Petrow ohnehin nicht. Williams und HRT hätten noch einen Platz frei.

Nach der Übernahme von Genii Capital geht Lotus 2012 in die dritte Saison. Mit dem R31, dessen Auspuffendrohre vor den Seitenkästen austraten, ist das Team Risiken eingegangen, die sich am Ende nicht ganz ausgezahlt haben. Außerdem gab es zahlreiche Probleme. Aus dieser Erfahrung will die schwarz-goldene Mannschaft Lehren ziehen und mit der Erfahrung stärker werden.

"Ich habe nichts zu verlieren", meint Petrow. "Ich habe 2011 viel gelernt. Ich werde wahrscheinlich in Zukunft nie wieder soviel lernen, weil wir so viele Probleme hatten. Ich musste meinen Fahrstil auf dieses Auto einstellen, damit wir neue Sachen entwickeln konnten. In meinen Händen liegt ein großer Schritt und ich fühle Verbesserungen. Kimi ist Weltmeister und hoch motiviert. Ich habe mir viele Videos von ihm angesehen. Von der Nationalität her sind wir uns nahe. Hoffentlich bleiben wir für viele Jahre zusammen."

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