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Auch Red Bull bestätigt FOTA-Ausstieg

Red Bull hat ebenfalls bestätigt, dass man aus der Teamvereinigung FOTA aussteigt - Dietrich Mateschitz hat aber über Toro Rosso noch ein Bein in der FOTA

(Motorsport-Total.com) - Nach Ferrari hat nun auch Red Bull den Ausstieg aus der Teamvereinigung FOTA bestätigt. Das Weltmeisterteam führt die gleichen Gründe wie der Traditionsrennstall aus Italien an. Der Stein des Anstoßes ist das Ressourcen-Restriktionsabkommen (RRA). Red Bull hat aber im Gegensatz zu Ferrari keine ausführliche Begründung angegeben. In einer Stellungnahme des Teams heißt es kurz und knapp: "Red Bull Racing kann bestätigen, dass man den Antrag auf den Ausstieg aus der FOTA abgegeben hat."

Red-Bull-Racing-Logo

Auch Red-Bull-Racing hat den Ausstieg aus der FOTA bestätigt Zoom

"Das Team wird sich aber weiterhin daran beteiligen, Lösungen zu finden, um Kosten in der Formel 1 zu sparen." Red Bull wird also künftig nicht mehr Teil der Teamvereinigung sein. Besitzer Dietrich Mateschitz hat aber über das Schwesterteam Toro Rosso immer noch einen Fuß in der FOTA. Die Vereinigung besteht nur noch aus neun Teams. Wie es mit der FOTA nach den Abgängen der beiden mächtigen Teams weitergehen wird, ist noch offen.

Red Bull hat sich bis zuletzt gegen das neue RRA gewehrt, denn einige Punkte sind nicht klar definiert. "Wir wollen einfach nur, dass jedes Team seinen Stärken entsprechend investieren kann", hat Red-Bull-Konsulent Helmut Marko Anfang November gesagt. "Bei uns ist das die Aerodynamik, die gewisse andere Teams, die darin ihren Schwachpunkt haben, eingeschränkt sehen möchten", argumentiert der enge Vertraute von Red-Bull-Boss Mateschitz.

Er fordert, dass bei den Beschränkungen auch "Motor und KERS mit einbezogen werden". Das gleiche fordert auch Ferrari. Teamchef Christian Horner hat die Situation vor dem Grand Prix in Abu Dhabi folgendermaßen beschrieben: "Wir unterstützen das RRA, wenn es ausbalanciert und fair ist." Doch das ist seiner Meinung nach nicht der Fall: "Einige Dinge innerhalb des RRA funktionieren ganz gut, nämlich diejenigen, die leicht zu kontrollieren sind."

"Sei es nun das begrenzte Personal an der Strecke, das Testverbot oder die limitierten Kosten für Kundenmotoren. Uns ist aber wichtig, dass das Gesamtbild eines Teams berücksichtigt wird, nicht nur einzelne Elemente", fordert er wie Marko eine Ausdehnung auf Motor und KERS.

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