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Räikkönen-Manager: Kimi verließ die Formel 1 zu früh

Steve Robertson ist überzeugt, dass das Formel-1-Comeback für seinen Schützling Kimi Räikkönen den richtigen Schritt darstellt

(Motorsport-Total.com) - Die Rückkehr von Kimi Räikkönen in die Formel 1 zur Saison 2012 wurde im Fahrerlager mit Begeisterung zur Kenntnis genommen. Entgegen wochenlanger Gerüchte unterschrieb der Weltmeister des Jahres 2007 für sein Comeback nach zweijähriger Grand-Prix-Pause nicht bei Williams, sondern bei Renault, die im kommenden Jahr als Lotus auf die Strecke gehen werden.

Steve Robertson

Steve Robertson fungiert seit Jahren als Manager von Kimi Räikkönen

Nach zwei Jahren in der Rallye-Weltmeisterschaft und einem kurzen NASCAR-Abenteuer im Mai dieses Jahres kehrt der "Iceman" damit an seine alte Wirkungsstätte, die Königsklasse des Motorsports, zurück. Für Räikkönens Manager Steve Robertson ist klar, dass der vollzogene Schritt der richtige war.

"Er ist jetzt wieder da, wo er sein sollte", stellt Robertson mit Blick auf seinen Schützling gegenüber 'Turun Sanomat' klar und fügt an: "Meine persönliche Meinung ist, dass er noch zu jung und zu gut war, als er die Formel 1 im Jahr 2009 verließ." Der heute 32-jährige Räikkönen hat bei seinem neuen Team einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.

"Er kann dem Sport nach wie vor eine Menge geben und hat uns ständig gedrängt, die Möglichkeiten auszuloten", berichtet Robertson, nach dessen Aussage der erste Kontakt mit Renault-Teamchef Eric Boullier erst vor wenigen Wochen zustande kam.

"Jeder bekam Wind von unseren Verhandlungen mit Williams. Diese zogen sich einige Wochen hin, aber wir konnten keine Einigung erzielen. Kurz vor dem Grand Prix von Abu Dhabi haben uns erstmals mit Eric Boullier unterhalten. Beide Seiten waren an einer schnellen Einigung interessiert", so Robertson.

Pirelli-Reifen als einziges Fragezeichen

Während einige Beobachter der Grand-Prix-Szene Räikkönen einen schwierigen Wiedereinstieg in die Formel 1 prophezeien, sind sowohl der Finne als auch dessen Manager anderer Meinung. "Es wird wohl nicht allzu schwierig werden. Ich bin lange Zeit Formel-1-Autos gefahren, zuletzt mit KERS und einer Menge Knöpfe am Lenkrad", so Räikkönen, der die größte Umstellung auf dem Reifensektor ausmacht.

¿pbvin|512|4282||0|1pb¿"Es wird einige Zeit brauchen, die Reifen zu verstehen. Der Wechsel von Michelin auf Bridgestone war aber schwieriger", glaubt Räikkönen im Hinblick auf die Pirelli-Walzen, über deren Charakteristik er sich eigener Aussage zufolge bereits ausführlich mit Pedro de la Rosa, dem Langzeit-Testfahrer der Italiener, unterhalten hat. "Er hat mir versichert, dass die Reifen von Beginn an eine gute Haftung bieten. Das ist für mich ein wichtiger Punkt", so der Finne.

Robertson bläst ins gleiche Horn: "Die Pirelli-Reifen sind noch ein Fragezeichen, aber normalerweise kann sich Kimi sehr schnell auf neue Gegebenheiten einstellen." Hinsichtlich der für den Weltmeister des Jahres 2007 neuen Technik DRS erwartet der Brite, der früher im Formel- und Tourenwagensport selbst ins Lenkrad griff, keine Probleme.

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