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Oma-Funkspruch: Ricciardo fühlt sich nicht angegriffen

Daniel Ricciardo nimmt den Oma-Funkspruch von Teamkollege Max Verstappen locker und bezieht ihn nicht auf sich - Verstappen-Oma sagt Danke

(Motorsport-Total.com) - Mit seinem Großmutter-Funkspruch hat Max Verstappen in der vergangenen Woche in Ungarn für Schmunzeln gesorgt. Der Niederländer fühlte sich von seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo aufgehalten und sagte über Funk, dass er wie eine Oma fährt. Ricciardo selbst fühlt sich davon aber alles andere als beleidigt: "Seine Oma ist schnell", lacht der Australier vor dem Event in Deutschland. "Ich bin beeindruckt vom Speed seiner Großmutter."

Max Verstappen, Daniel Ricciardo © LAT
Max Verstappen wäre gerne vor Daniel Ricciardo geblieben

Auch Verstappen will dem Funkspruch im Nachhinein nicht zu viel Bedeutung beimessen und sagt schmunzelnd: "Das war positiv, um meine Großmutter zu ehren. Als ich heimkam, hat sie gesagt: 'Vielen Dank'. Ich habe gemeint: 'Ich weiß, dass du sehr schnell fährst und wollte das mal über Funk sagen'", klärt der Youngster auf. Auch sei seine Oma gar nicht so alt, wie man sich das vielleicht vorstellt: "Sie ist 65, also noch sehr jung", so Verstappen.

Ricciardo will den Funkspruch ohnehin weniger als Kritik an sich als vielmehr als Kritik an den aktuellen Regeln verstehen. Denn Verstappen habe den Spruch in einer Phase losgelassen, wo es bei ihm um starkes Reifensparen ging. "Man will sicherstellen, dass man bis Runde X kommt, damit man nicht in eine Dreistoppstrategie fällt, wenn man zwei Stopps plant", erklärt der dreimalige Grand-Prix-Sieger.


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"Ich habe das getan, was ich tun musste, und habe versucht, mit Nico und Lewis (Rosberg und Hamilton an der Spitze; Anm. d. Red.) mitzuhalten", verteidigt er sich und sieht sich dadurch bestätigt, dass er am Ende noch mehr Reifen übrig hatte als sein Teamkollege. "Ich weiß nicht, ob es ein Angriff auf mich war. Es war halt eher der Weg, wie wir die Reifen managen. Man muss konservativ sein, und es fühlt sich nicht immer schnell an", so Ricciardo.

Auch Verstappen will keine gesteigerte Rivalität sehen: "Es war eine kleine Message, dass ich gecruist bin. Es war für das Team deutlich", zwinkert er und sieht die Aussage eher als Kompliment für seine Oma. "Ich denke, dass sie Talent hat. Ich habe sie nie gebeten, zu pushen - vielleicht sollte ich das mal tun", lacht er.

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