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Fahren wo man will: Strategiegruppe schafft Track-Limits ab

Die Strategiegruppe hat entschieden, Track-Limits in Zukunft nicht mehr zu überwachen: Fahrer haben somit die Möglichkeit, zu fahren, wo sie wollen

(Motorsport-Total.com) - Hat die Strafenwut in der Formel 1 ab sofort ein Ende? Beim heutigen Treffen der Strategiegruppe wurde neben der Aufhebung des Funkverbots und der Absage für Halo entschieden, Track-Limits in Zukunft nicht mehr zu überwachen. Theoretisch hätten die Piloten somit alle Freiheiten, sich ihre Linie frei zu wählen und dabei auch über mögliche Grenzen hinauszufahren, ohne bestraft zu werden.

Sebastian Vettel

In Zukunft müssen sich Fahrer nicht mehr an weiße Linien halten Zoom

Zuletzt in Silverstone und Budapest hatte es große Diskussionen um die Einhaltung der Streckenbegrenzungen gegeben. Besonders letzte Woche in Ungarn wurden die Fahrer in zwei Kurven elektronisch überwacht, um jedes Herausfahren angezeigt zu bekommen und die Piloten dafür zu bestrafen - das wäre mit der neuen Regel hinfällig. Damit will man Diskussionen um gültige und ungültige Runden vermeiden.

Es heißt, dass die Teams diese Regel schon ab diesem Wochenende in Hockenheim sehen wollen, wo vor allem Kurve 1 im Blickpunkt stehen dürfte. Weil die Fahrt über die asphaltierte Auslaufzone an dieser Stelle schneller ist, könnten die Fahrer dort theoretisch in jeder Runde einen weiteren Weg wählen. Die FIA würde wohl gerne weitere Überlegungen anstellen, bevor man diese Regelung lockert.

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