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Christian Horner: Podium in Ungarn war wichtig für Ricciardo

Daniel Ricciardo stand in den vergangenen Wochen aus unterschiedlichen Gründen etwas im Schatten von Max Verstappen - In Ungarn gelang der Befreiungsschlag

(Motorsport-Total.com) - Für Daniel Ricciardo klappte es beim Grand Prix von Ungarn zwar nicht mit dem Sieg wie vor zwei Jahren, doch auf dem Siegerpodest grinste er als Dritter über das ganze Gesicht. Die Leistung an diesem Wochenende war vom ersten Freien Training an stark. Deswegen betont er auch: "Für mich persönlich brauchte ich einen guten Sonntag. Seit Barcelona, Monaco hatte ich das Gefühl, dass die Sonntage aus verschiedenen Gründen nicht sehr zufriedenstellend waren. Deshalb war es für mich wichtig, ein starkes Wochenende zu haben. Das hat hier mit einem Podestplatz geklappt."

In Barcelona wurde Max Verstappen ins A-Team von Red Bull befördert und Ricciardo muss sich seither mit einem extrem talentierten jungen Mann auseinandersetzen. Dann gewann Verstappen auch gleich auf Anhieb in Barcelona, während Ricciardo einen fast sicher geglaubten Monaco-Sieg durch einen verpatzten Boxenstopp verlor. Auch wenn Ricciardo regelmäßig WM-Punkte sammelte, so schrieb Verstappen mit zweiten Plätzen in Spielberg und Silverstone die Schlagzeilen.

Ricciardo wurde von seinem jungen Teamkollegen überstrahlt. Deswegen tat der Befreiungsschlag auf dem Hungaroring seiner Seele gut. "Ich denke, das war für Daniel wichtig, um sein Selbstvertrauen wieder zu stärken", glaubt auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Er war das ganze Wochenende stark und ich bin sehr glücklich mit seiner Leistung. Daniel hatte zu Saisonbeginn auch Pech, aber das gleicht sich normalerweise über die Saison aus. Beide Fahrer haben heute eine sehr gute Leistung gezeigt."

Viel lief in den vergangenen Wochen aus unterschiedlichen Gründen für Ricciardo schief. Mit etwas mehr Glück hätte er in Barcelona und Monte Carlo gewinnen können. Deswegen war es für ihn wichtig, ein reibungsloses und starkes Wochenende zu zeigen: "Der dritte Platz ist das Sahnehäubchen. Für mich war aber wichtig, dass ich das Rennen mit einem Lächeln beende. Damit wir als Team alles aus dem Auto herausholen und unser Bestes geben."

Das gelang ihm in Ungarn. Nach einem starken Start konnte er phasenweise das Mercedes-Duo jagen, bevor die Silberpfeile an Tempo zulegten. In der Schlussphase hielt Ricciardo mit deutlich abgefahreneren Reifen den Ferrari von Sebastian Vettel in Schach. "In den vergangenen vier, fünf Rennen hatte ich nicht das Gefühl, dass wir das Beste daraus gemacht haben. Das ist heute die große Befriedigung. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man auf dem Podium steht", strahlt er über das gesamte Gesicht.

Die Belohnung war nicht nur der Pokal für den dritten Platz, den Ricciardo überholte in der WM-Tabelle auch Kimi Räikkönen und ist nun WM-Dritter. "Das Rennen war für ihn ein guter Motivationsschub für die zweite Saisonhälfte", freut sich Horner für seinen Fahrer. "Er hatte ein sauberes Wochenende und war schnell im Qualifying. Mit der gelben Flagge hatte er am Samstag Pech, aber er ist auch heute ein sehr starkes Rennen gefahren. Unsere beiden Fahrer pushen sich gegenseitig auf ein höheres Level. Das wünscht man sich für ein Team und ist sehr gesund."

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