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Newssplitter – weitere News des Tages kurz und bündig

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(Motorsport-Total.com) - Riskiert Ralf Schumacher zu wenig?
Immer wieder funkte die Boxenmannschaft Ralf Schumacher in Brasilien in der Schlussphase zu, dass er den "Boost-Button" nutzen kann, um näher an Michael Schumacher heranzukommen. Damit hätte der 26-Jährige das elektronische Drehzahllimit des Motors kurzfristig aufheben können, um mehr Leistung freizugeben, natürlich auf Kosten der Zuverlässigkeit: "Ich hab's versucht, das Team hat mich auch gepusht, aber ich habe dann an die Box gefunkt, dass ich nicht nahe genug herankomme, um einen richtigen Angriff zu starten, und dass ich lieber sechs sichere Punkte einfahre, als einen Blödsinn zu riskieren. Ich bin nicht unzufrieden mit dem zweiten Platz", erklärt "Schumi II" nun auf seiner Homepage.

Ralf Schumacher

Ralf Schumacher wollte in Brasilien für einen Sieg nicht zu viel riskieren Zoom

Im Lager von BMW-Williams hat man offenbar wenig erfreut darauf reagiert, dass Ralf Schumacher ganz offensichtlich den Boost-Button nicht benutzte, obwohl ihn das Team mehrmals dazu aufforderte. Wenn das Team dem Kerpener empfohlen hat, ihn einzusetzen, dann hat es wohl keine erhöhte Ausfallgefahr gesehen. Diese Ansicht vertrat Ralf Schumacher wohl nicht, der auch im morgendlichen Warm Up sein Auto auffällig geschont hatte und kaum eine Runde abspulte. Angesichts der Tatsache, dass Ralf Schumacher im Gegensatz zu Bruder Michael die WM nicht anführt, sicherlich fraglich, ob diese konservative Einstellung angebracht war.

Ralf Schumacher zuversichtlich
BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher blickt zuversichtlich in die Zukunft, auch wenn er von Ferrari auf der als BMW-Williams-Strecke eingeschätzten Piste von Interlagos geschlagen wurde: "Wir hatten wirklich angesichts der Kommentare von Ferrari einen großen Schritt nach vorne erwartet, aber der war nicht so groß wie erwartet", so der 26-Jährige über das Debüt des F2002. "Wir konnten uns vor ihnen qualifizieren und mit einem besseren Start und einem besseren ersten Rennabschnitt hätten wir wohl auch gewinnen können."

Michael Schumacher erwartet spannende Saison
Kaum ein Experte traut sich nach dem Rennen in Brasilien noch eine Saisonprognose zu. Kein Team ist dominant genug, da gibt es nur eine sichere Prognose, die Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher höchstpersönlich abgibt: "Ich hätte von uns eine solch gute Leistung gar nicht erwartet. Dieser Sieg macht mich deutlich optimistischer für Strecken, auf denen wir traditionell immer Probleme hatten. Es sollte eine spannende Saison werden!"

Ron Dennis vom F2002 nicht schockiert
Ron Dennis war einer jener Teamchefs, die sich den F2002 vor dem Start zum Großen Preis von Brasilien in der Startaufstellung aus der Nähe genauer anschauten. Viel war über die neue "rote Göttin" geschrieben worden, doch der Schock blieb aus, auch wenn der Brite zugeben musste, dass "das Auto eine sehr beeindruckende Leistung" geboten hat. Der McLaren-Teamchef ist aber der Meinung, "dass das Auto bezwingbar ist. Williams und wir wissen, was wir noch an unseren Autos verbessern können und in drei oder vier Rennen werden wir meiner Meinung nach deutlich besser sein."

Formel 1 schlägt Spielfilmkracher im TV
Den hauchdünnen Sieg von Ferrari-Pilot Michael Schumacher Michael Schumacher vor seinem Bruder Ralf verfolgten am Ostersonntag bis zu 12,69 Millionen Fernsehzuschauer bei 'RTL'. Der Spitzenwert wurde ermittelt, als Schumacher mit dem denkbar knappen Vorsprung von 0,5 Sekunden unter den Augen des brasilianischen Fußball-Idols Pele die Ziellinie überquerte. Im Durchschnitt verfolgten 11,41 Millionen Zuschauer den Großen Preis von Brasilien. Der Marktanteil lag bei 42,9 Prozent, in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen sogar bei 49,6 Prozent.

Schlafender Pele irritierte Schumacher
A propos Pele. Der ehemalige brasilianische Fußballstar verpennte die Zieldurchfahrt von Michael und Ralf Schumacher und fing erst bei der Zieldurchfahrt David Coulthards zögerlich an, den schwarz-weiß karierten Stoff zu wedeln. Dass Schumacher deshalb etwas irritiert war, ist verständlich: "Um ehrlich zu sein war ich etwas irritiert", so der Sieger des Rennens. "Ich hatte meine Arme schon in der Luft und war aber dennoch vorsichtig, da Ralf so dicht hinter mir war. Ich schaute nach oben, aber da war keine Flagge zu sehen und ich überlegte wirklich einen Augenblick, ob ich nicht noch eine Runde fahren muss." Schumacher wusste zu diesem Zeitpunkt übrigens nicht, welch Prominenter ihn hätte abwinken sollen.

Wieder Kritik an den Werbetafeln von Interlagos
Nachdem sich während dem 2000er-Rennwochenende Werbetafeln lösten und auf die Rennstrecke flogen, stehen die geldbringenden Tafeln erneut in der Kritik. Nach dem Unfall von Enrique Bernoldi und dem in die Unfallstelle rasenden Nick Heidfeld hat die Rennleitung dem Veranstalter empfohlen, einige der Werbetafeln an andere Stellen zu platzieren. Der Sauber-Pilot hatte angegeben, keine Flaggen gesehen zu haben, und war aus diesem Grund nicht vom Gas gegangen. Scheinbar haben die Werbetafeln dafür gesorgt, dass die Sicht der Fahrer auf die Streckenposten behindert war, weswegen der Mönchengladbacher für den gefährlichen Zwischenfall auch nicht bestraft wurde.

Alex Ribeiro von Gott behütet
Wie durch ein Wunder wurde der Fahrer des Medical Cars, Alex Ribeiro, bei dem Unfall mit Nick Heidfelds Sauber nicht verletzt. Hier ging es nicht mit Glück zu, nein, Ribeiros auf den Rennutensilien allgegenwärtiger Slogan "Jesus beschützt" hat ihm wieder einmal vor übleren Folgen bewahrt. Der Ex-ChampCar-Pilot hatte also am Wochenende wieder einmal eine brenzlige Situation heil überstanden, auch wenn er dieses Mal nicht einmal im Renneinsatz war.

Brasilianische Fans reisten enttäuscht nach Hause
Die Freude hielt nicht lange, als Rubens Barrichello im Rennen die Führung übernahm. Zum achten Mal in Folge (!) sah der Paulista bei seinem Heimrennen die Zielflagge nicht. Auch die beiden anderen Brasilianer schafften die 71 Runden nicht. Enrique Bernoldi musste mit Aufhängungsproblemen an seinem Arrows aufgeben, Sauber-Pilot Felipe Massa wurde von Minardi-Pilot Mark Webber unsanft von der Strecke befördert. Und auch Juan-Pablo Montoya, der als Südamerikaner für viele als "Ersatzidol" hinhalten konnte, war im Rennen bekanntlich nicht vom Glück verfolgt.

Montoya ist der Beliebteste
Die Brasilianer nehmen es mit ihrem Nationalstolz zumindest in diesem Jahr nicht so genau. Eine Umfrage vor dem Rennen hat ergeben, dass die meisten Juan-Pablo Montoya die Daumen drücken. In der Beliebtheitsskala musste sich damit Rubens Barrichello dem Kolumbianer geschlagen geben. Formel-1-Neuling Felipe Massa steht in der Gunst übrigens noch vor seinem wesentlich erfahreneren brasilianischen Formel-1-Kollegen. Auch wenn er sich kurz vor dem Start noch Zeit für einen Plausch mit Fans nahm ? wenig beliebt ist der dritte Brasilianer im Feld: Enrique Bernoldi.

Silverstone am Renntag schon ausverkauft
Der am 7. Juli in Silverstone stattfindende Große Preis von Großbritannien ist zumindest am Rennsonntag schon ausverkauft, was nicht verwundert, hat man doch die Anzahl der Tickets reduziert, um dem Verkehrschaos rund um den Kurs zumindest etwas zu entgehen. Die Veranstalter versuchen nun verbleibende Tickets für den Samstag an den Mann zu bringen. Für rund 90 Euro (Kinder 25 Euro) werden Eintrittskarten für die Qualifikation und das Formel-3000-Rennen verkauft.

Siemens mobile weitet Partnerschaft mit McLaren aus
Die McLaren-Mercedes-Piloten tragen seit Brasilien das Logo von Siemens mobile nicht nur klein auf ihrem Rennoverall auf Brusthöhe, sondern auf voller Breite knapp oberhalb des Beckenbereiches. "Mit dem noch größeren Siemens mobile Logo auf dem Rennoverall wollen wir unsere Verpflichtung gegenüber dem Team verstärken", so Firmenvertreter Rudi Lamprecht. Für Teamchef Ron Dennis ist Siemens mobile mittlerweile "einer der größten Partner des Teams."

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