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Neuer Turbo: Kimi Räikkönen will "Dreher-Hattrick" vermeiden

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen möchte sich einen weiteren Dreher in Kanada ersparen - Vom neuen Turbo erwartet der Finne an diesem Wochenende "keine Wunder"

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen sorgte beim Rennen in Kanada im vergangenen Jahr für eine kuriose Szene, als er sich in der Haarnadelkurve drehte. Das alleine wäre nicht unbedingt ungewöhnlich, hätte sich der Finne nicht bereits 2014 an der exakt gleichen Stelle ebenfalls gedreht. In diesem Jahr könnte der Champion von 2007 im schlimmsten Fall also einen "Hattrick" hinlegen. Als er am Donnerstag vor dem Rennen nach den Gründen für seine Dreher gefragt wird, antwortet der Ferrari-Pilot mit einem Lachen: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir sie gefunden haben."

Kimi Räikkönen

Ob Kimi Räikkönen in diesem Jahr problemlos durch die Haarnadel kommt? Zoom

"Hoffentlich liege ich da nicht falsch. In den vergangenen Jahren war es frustrierend, aber wir kennen die Probleme und glauben, dass wir sie behoben haben. Ich glaube, dass es im ersten Jahr (2014; Anm. d. Red.) im Training passiert ist. Vergangenes Jahr wollte ich das Problem im Training erzwingen, aber es passierte nichts - dafür passierte es im Rennen wieder. Hoffentlich wird es in diesem Jahr nicht noch einmal passieren", so Räikkönen.

Doch selbst ohne weitere Dreher könnte es für Ferrari in Kanada ein schwieriges Wochenende werden. Eigentlich wollte man in diesem Jahr Mercedes im Kampf um den Titel herausfordern, doch in den vergangenen Wochen musste man sich eher in die andere Richtung orientieren, weil Red Bull offenbar auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist. Ferrari droht sogar hinter die Bullen zurückzufallen.

"So würde ich das nicht sagen", wehrt sich Räikkönen allerdings und erklärt: "Wir wissen, was wir geschafft haben. Unser Auto ist in allen Bereichen stärker als im vergangenen Jahr. In den Resultaten spiegelt sich das noch nicht wieder, und für uns als Team war es nicht der einfachste Saisonstart. Aber solange wir unsere Arbeit erledigen, wird sich das auszahlen."

In Kanada bringt die Scuderia nun erneut einen überarbeiteten Motor an den Start. Der Turbo wurde leicht modifiziert. Auf die Frage, ob man nun endlich die volle Leistung des Antriebs ausschöpfen könne, antwortet der Finne: "Wir schöpfen ihn immer komplett aus, aber natürlich ist es ein Schritt nach vorne. Wie groß dieser Schritt ist, das wird die Zeit zeigen. Wir würden keine neuen Teile ans Auto bringen, wenn wir nicht denken würden, dass sie eine Verbesserung wären."

"Ich erwarte keine Wunder, aber es ist die richtige Richtung", erklärt Räikkönen, für den es ein Update "wie jedes andere neue Teil" ist. "Für uns ist das ein ganz normaler Arbeitsprozess", betont der Routinier, der von dem überarbeiteten Antrieb "keine Magie" erwartet. Es bleibt abzuwarten, ob Ferrari Red Bull in Kanada auch ohne "Wunder" hinter sich halten kann - ganz zu schweigen von einem möglichen Angriff auf Mercedes.

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