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Nasr überzeugt: "Kann einiges zu Sauber mitbringen"

Dank seiner bei Williams gesammelten Freitagserfahrungen fühlt sich Felipe Nasr für seine Rookie-Saison im Sauber-Cockpit gerüstet

(Motorsport-Total.com) - In der GP2-Serie hat Felipe Nasr gute Chance, die Saison als Vizemeister hinter Champion Jolyon Palmer abzuschließen. Parallel zu seinen Einsätzen für Carlin in der Aufstiegsklasse absolvierte Nasr in dieser Saison fünf Freitagseinsätze in der Formel 1 für das Williams-Team. Für die kommende Saison hat der 22-jährige Brasilianer einen Vertrag als Stammfahrer in der Tasche. Er wird bei Sauber Teamkollege von Marcus Ericsson sein.

Felipe Nasr

Felipe Nasr steigt für 2015 vom Williams-Freitagsfahrer zum Sauber-Stammpilot auf Zoom

Die Verpflichtung von Nasr zu Ungunsten des mit einem gültigen Vertrag dastehenden Adrian Sutil kam für viele überraschend, für den Brasilianer selbst allerdings nicht. "Es ist ja nicht so, dass ich erst seit ein paar Tagen versucht hätte, ein Cockpit zu bekommen. Wir haben uns über einen längeren Zeitraum mit einigen Teams unterhalten, etwa seit Sommer", berichtet Nasr gegenüber 'Sky Sports F1' in Anspielung auf die Bemühungen seines Managers Steve Robertson, der unter anderem auch Kimi Räikkönen managt.

Während sich der neue Sauber-Stammfahrer über das Festzurren eines Vertrags nicht überrascht zeigt, so kam die Bekanntgabe dann doch schneller als gedacht. "Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es schon hier in Brasilien bekanntgegeben wird", gesteht Nasr, freut sich angesichts des Timings, das nicht zuletzt von seinem Geldgeber Banco do Brasil ausging, aber umso mehr.


Fotostrecke: Die Formel-1-Aufsteiger der GP2

Auch auf seine neue Herausforderung freut sich der Brasilianer schon sehr und hofft, dass Sauber 2015 besser aufgestellt sein wird als es in diesem Jahr der Fall ist. Zwei Rennen vor Schluss der Saison 2014 steht das Schweizer Team mit den Fahrern Esteban Gutierrez und Sutil noch immer ohne WM-Punkt da.

"Ich gehe davon aus, dass dem Team in der kommenden Saison technisch gesehen ein Schritt nach vorn gelingt", sagt Nasr, weiß aber ganz genau: "Für mich wird natürlich alles neu sein. Nicht nur das Team, auch einige der Strecken, aber ich freue mich. Ich muss mich in erster Linie bei Williams bedanken. Ich hatte ein gutes Jahr in diesem Team und habe viel an Erfahrung gewonnen", spricht er seine Freitagseinsätze an.

Diese Erfahrung will der Südamerikaner in der kommenden Saison bei seinem neuen Arbeitgeber nutzen: "Ich kann einiges zu Sauber mitbringen. Ich fühle mich zu 100 Prozent bereit, diese Herausforderung anzunehmen und kann es nicht erwarten, mit der Arbeit zu beginnen."

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