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Namensänderungen: Treffen der Kommission nach Indien?

Weil sich drei Teams gegen eine Faxabstimmung ausgesprochen haben, wünscht sich Bernie Ecclestone eine Sitzung am 3. November

(Motorsport-Total.com) - Lotus (in Caterham) und Renault (in Lotus) möchten 2012 unter neuem Namen an den Start gehen, doch das erfordert die Zustimmung der Formel-1-Kommission. Damit das Thema möglichst schnell auch formell geklärt wird, setzt sich Bernie Ecclestone für ein Zusammentreffen der 26 Mitglieder in der Woche nach dem Grand Prix von Indien ein.

Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone wünscht sich ein Treffen nach dem Indien-Grand-Prix

Laut Informationen von 'Autosport' hat Ecclestone allen Mitgliedern geschrieben und ein Meeting am 3. November vorgeschlagen. Hintergrund: Laut FIA-Statuten muss die Nennliste für die jeweils nächstjährige Weltmeisterschaft spätestens am 30. November des vorhergehenden Jahres veröffentlicht werden. Das bedeutet, dass die beiden gewünschten Namensänderungen bis dahin auch formell vollzogen sein sollten.

Eigentlich hätte die Kommission ihre Zustimmung mittels Faxabstimmung geben können, doch dagegen legten drei Teams (Ferrari, Sauber und HRT) schriftlich Protest ein. Offenbar existieren Sorgen, dass die ständigen Änderungen von Teamnamen dem Ansehen der Marke Formel 1 schaden könnten, weshalb man das Thema lieber in einem persönlichen Rahmen diskutieren anstatt nur via Faxabstimmung durchwinken möchte.

Damit die Namensänderung angenommen wird, ist innerhalb der 26-köpfigen Kommission laut Statuten des Concorde-Agreements eine Dreiviertelmehrheit (also mindestens 18 Stimmen) erforderlich. Der Kommission gehören ausgewählte Vertreter von Teams, Motorenherstellern, Reifenhersteller Pirelli, Rennstrecken, Sponsoren und FIA-Präsident Jean Todt an. Vorsitzender ist Ecclestone.