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  • 27.09.2001 · 15:56

Mosley: Formel 1 ohne Benefizaktion

FIA-Präsident Mosley erklärt unter anderem warum man in den USA fährt und weshalb man für die Opfer kein Geld sammelt

(Motorsport-Total.com/sid) - FIA-Präsident Max Mosley hat noch einmal die Ausrichtung des Grand Prix von Indianapolis am Sonntag (20.00 Uhr MESZ/live bei Premiere World und RTL) trotz der Terroranschläge in den USA verteidigt. "Wenn wir absagen, wäre das ein - wenn auch kleiner - Sieg der Terroristen", sagte der 61-Jährige in einem Interview mit dem 'kicker'.

Max Mosley

Max Mosley zeigt Härte: Keine Benefizaktion der Formel 1

An eine Benefizaktion zu Gunsten der Opfer denkt Mosley indes nicht. "Momentan ist das für uns kein Thema. Und es gibt viele arme Länder in der Welt, in denen die Menschen nichts haben", meinte der Chef des Automobil-Weltverbandes.

Gleichzeitig betonte der Brite, sich nicht in die Sicherheitsvorkehrungen der Experten vor Ort einmischen zu wollen. Auch an den Plänen, zukünftig Rennen im Mittleren Osten auszutragen, werde sich trotz der veränderten weltpolitischen Lage nichts ändern, ergänzte der FIA-Boss.

Mosley will außerdem nicht an einen generellen Rücktritt des zweimaligen Weltmeisters Mika Häkkinen (Finnland) glauben: "In ein paar Monaten wird Mika wieder wollen. Einmal ein Racer, immer ein Racer."

Mit Blick auf die kommende Saison kündigte Mosley an, dass es für die Fahrersicherheit zu Regeländerungen kommen wird: "Es wird noch stärkere Strukturen für die Rennautos geben und ein fixes Speedlimit für alle Gelb-Zonen."

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