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Monza-Startcrash: Liuzzi nimmt Strafe hin

Die Stewards haben entschieden, dass Vitantonio Liuzzi für den Startunfall bestraft wird - Der HRT-Pilot sieht die Schuld nach wie vor bei Heikki Kovalainen

(Motorsport-Total.com) - Beim Start in Monza musste Vitantonio Liuzzi auf die Wiese ausweichen und war ab dem Zeitpunkt nur noch Passagier in seinem HRT. Nach dem Rennen wies er die Schuld für die folgende Kollision in der Schikane von sich und machte Lotus-Pilot Heikki Kovalainen dafür verantwortlich. Die Leidtragenden waren Witali Petrow und Nico Rosberg, für die das Rennen durch das Manöver beendet war.

Vitantonio Liuzzi

Das besondere Helmdesign brachte Vitantonio Liuzzi in Monza kein Glück

Nun fällten die Stewards ein Urteil. Für Singapur wird Liuzzi um fünf Startplätze zurückversetzt. Damit ist klar, dass der Italiener der offiziell Schuldige ist. Dazu hat er aber eine klare Meinung: "Ich habe für Singapur eine Rückversetzung um fünf Startplätze erhalten. Ich akzeptiere das, was aber nicht bedeutet, dass ich die Entscheidung der Stewards teile", wird Liuzzi von 'ESPNF1' zitiert.

"Sie haben gesagt, dass ich den Unfall in der Schikane verursacht habe. Doch so war es nicht. Ich werde das Urteil der Stewards nicht zurückweisen", erklärt der HRT-Pilot, der damit in Singapur als Letzter in die Startaufstellung rollen dürfte. "Unterm Strich ändert sich für Singapur nicht viel für uns. Aber das bedeutet nicht, dass ich übereinstimme. Es war nicht meine Schuld", beteuert Liuzzi.