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Max Verstappen: Vielleicht blüht Alexander Albon bei weniger Druck auf

Max Verstappen wünscht seinem ehemaligen Red-Bull-Teamkollegen Alexander Albon in der Saison 2022 bei Williams viel Erfolg - Wandlung wie bei Gasly möglich?

(Motorsport-Total.com) - 0:17 konnte Max Verstappen seinen ehemaligen Teamkollegen Alexander Albon im Vorjahr im Qualifying-Duell abhängen, ähnlich düster sah es in den Rennen aus. Dem teaminternen Kampf war der Thailänder auch in seiner zweiten Saison beim Topteam Red Bull nicht gewachsen. Wird er bei Williams seine zweite Chance nutzen? Das sagt sein ehemaliger Garagennachbar.

Alexander Albon, Max Verstappen

Max Verstappen glaubt: Albon wird bei Williams gut fahren Zoom

"Für mich ist das schwierig zu sagen. Ich weiß nicht, wie er das sieht. Ich denke nicht wirklich, dass er weiß, dass er den Speed hat. Wir allen wissen, dass er den hat. Das hat er schon zu Kartzeiten gezeigt", betont Verstappen auf die Formel-1-Rückkehr seines ehemaligen Teamkollegen angesprochen.

Das sind ungewöhnlich lobende Worte aus dem Mund des Niederländers, der im Vorjahr Albon nicht nur auf der Rennstrecke im Griff hatte, sondern auch schon mal verbal austeilte.

"Ich finde nicht, dass es eine besonders herausragende Leistung ist, wenn du 30 oder 40 Sekunden hinter deinem Teamkollegen fährst", stichelte er etwa noch am Ende des Vorjahres am Rande des Grand Prix von Bahrain.


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Generell ließ Verstappen zwischen den Zeilen mehrmals seinen Unmut darüber spüren, dass er keinen Teamkollegen habe, der ihn im WM-Kampf gegen Mercedes unterstütze. Albon war dieser Aufgabe im Nachhinein betrachtet ebenso wenig gewachsen wie zuvor Pierre Gasly.

Der Franzose hat die Wende allerdings geschafft und erlebt mit AlphaTauri gerade seinen zweiten Frühling. Gasly konnte exakt vor einem Jahr in Monza sensationell seinen ersten Formel-1-Sieg feiern, seither fährt er entfesselt immer wieder um Podestplätze mit. Verstappen vermutet, Albon könnte eine ähnliche Rückkehr gelingen.

"Vielleicht blüht er bei weniger Druck auf. Ich bin sicher, er wird sich gut schlagen. Natürlich muss er sich erst ans Auto gewöhnen, aber das müssen wir alle unter dem neuen Reglement." Albon wird 2022 das Cockpit von George Russell bei Williams übernehmen, schon der Brite konnte trotz unterlegenen Materials einige Highlights setzen.


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Red Bull hingegen muss sich einen neuen Entwicklungsfahrer suchen. Albon hat in dieser Saison wertvolle Arbeit in Milton Keynes geleistet. Das weiß auch der WM-Führende zu schätzen. "Wir haben sehr viel über das Auto gesprochen", lässt er über die gemeinsame Zusammenarbeit wissen.

"Wenn wir etwa Fragen haben nach einem Trainingsfreitag, dann steigt er in den Simulator. Er kennt das Auto. Es hat sich ein wenig verändert im Vergleich zum Vorjahr und dem Jahr davor, aber generell ist die Fahrweise dieselbe." Verstappen merkt an: "Natürlich war er sehr hilfreich für uns im Simulator."

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