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Mateschitz, der Österreicher: Herzensangelegenheit Spielberg

Erst Neuaufbau, nun Formel 1: Für Dietrich Mateschitz war der Red-Bull-Ring immer eine wichtige Angelegenheit, nun verschafft er seiner Heimat das Comeback

(Motorsport-Total.com) - In seinem Herzen ist Dietrich Mateschitz immer Österreicher geblieben. Der Red-Bull-Chef vermarktet seine Getränkefirma in die ganze Welt - ob mit Fußball, Eishockey, Motor- oder Extremsport: Überall wagt der Steirer den Sprung über die Landesgrenzen hinaus. Und dennoch ist der Unternehmer stets mit seinem Heimatland verbunden. Und so brachte er nun auch die Königsklasse in die Alpenrepublik zurück.

Dietrich Mateschitz

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ist ein wahrhaft großer Coup gelungen Zoom

Das, was viele nicht mehr für möglich geglaubt haben, ist dem 69-Jährigen gelungen: Er hat die Formel 1 wieder an den ehemaligen A1-Ring geholt, dort wo er in den 1980er Jahren Gerhard Berger als ersten Red-Bull-Sportler abgeworben hat. Viele Jahre später hat er alle hohen Hürden überwunden - und wir wohl noch weitere überwinden müssen - damit Österreich wieder einen motorsportlichen Event der Extraklasse hat, von dem die ganze Region profitieren kann.

Dass Mateschitz mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in Zeiten der Luxusrennen von Abu Dhabi oder Singapur eine Übereinkunft treffen konnte, die Formel 1 in das malerische Spielberg zu bewegen, muss hoch angerechnet werden. Als die Königsklasse ihre Wurzeln immer weiter zu vernachlässigen drohte, kommt nun ein weiterer Traditionskurs, der 1970 das erste Mal im Kalender war, wieder hinzu - und der wurde überhaupt erst wieder vom Red-Bull-Chef salonfähig gemacht.

Für Mateschitz ist dies auch ein persönliches Anliegen gewesen: "Für mich als Steirer, der die Motorsportjahre am Ring als Jugendlicher miterlebt hat, ist es schon etwas ganz Besonderes, dass wir nicht nur den Ring wiederbeleben, sondern nun auch die Königsdisziplin zurück holen konnten," erklärt er gegenüber der Nachrichtenagentur 'dpa'. Manchen schmeckt Alpenwasser eben doch besser als Champagner, besonders wenn sie aus Österreich kommen, und der Heimat doch näher verbunden sind, als viele glauben.

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