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Red-Bull-Ring: Politik bedankt sich bei Mateschitz

Der Steirer Dietrich Mateschitz holt die Formel 1 zurück in die Steiermark und die Politik liegt ihm zu Füßen: "Wie ein Lottosechser für die Region"

(Motorsport-Total.com) - Dietrich Mateschitz hat es also wieder einmal geschafft, einen sensationellen Coup zu schaukeln: Vorausgesetzt es klappt mit den behördlichen Genehmigungen (was eigentlich nur eine Formsache sein sollte), wird die Formel 1 am 6. Juli 2014 erstmals seit 2003 wieder einen Grand Prix von Österreich austragen. Schauplatz wäre natürlich der Red-Bull-Ring im steirischen Spielberg.

Dietrich Mateschitz

Dietrich Mateschitz hat die Formel 1 zurück in die Steiermark geholt

Die Nachricht, die von Red Bull mittels einer Aussendung über Nachrichtenagenturen publik gemacht wurde, schlug heute Nachmittag ein wie eine Bombe - und kam selbst für Insider völlig überraschend: "Ich habe überhaupt nichts davon gewusst, bin überrascht worden wie alle anderen auch", wird etwa Niki Lauda von österreichischen Medien zitiert. "Aber uns Österreichern kann nichts Besseres passieren, weil Österreich eine weltweite Publicity bekommt, die unglaublich und unbezahlbar ist."

Auch die Politik des Landes Steiermark ist erfreut: "Die Steiermark ist mit der Rückkehr der Formel 1 wieder eine globale Veranstaltungsdestination und damit die erfolgreichste Eventregion Österreichs", so Landeshauptmann Franz Voves und Stellvertreter Hermann Schützenhofer in einer gemeinsamen Stellungnahme. "Nach der erfolgreichen Ski-WM, dem alpinen Skizirkus, der Airpower und der DTM hat die Steiermark nunmehr auch die Königsdisziplin im Motorsport - die Formel 1 - auf der Habenseite zu verbuchen."

"Dietrich Mateschitz hat auf allen Gebieten Wort gehalten", bedanken sie sich beim Drahtzieher des Formel-1-Comebacks. "Er hat den Red-Bull-Ring in die Steiermark gebracht, er hat in der Region für einen Aufbruch gesorgt, dessen positive Auswirkungen noch gar nicht hoch genug eingeschätzt werden können, und er hat durch die Erfolge seines Red-Bull-Teams die Möglichkeit genutzt, die Formel 1 wieder in die Steiermark zu bringen. Dafür gilt ihm der Dank des Landes Steiermark."


Animation Projekt Spielberg

Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann dankt Mateschitz und Red Bull "für das bisherige Engagement und die Investitionen von 200 Millionen Euro. Mit der Formel 1 wäre die Steiermark nun erneut in der Königsklasse des Motorsports vertreten." Und Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk vergleicht die Nachricht gar mit einem "Lottosechser für die gesamte Region. Ein Impuls, der dem Murtal, aber auch der ganzen Steiermark wirtschaftlichen Rückenwind geben wird."

"Die Rückkehr der Formel 1 nach Österreich auf den Red-Bull-Ring in Spielberg ist ein unglaublich wichtiger wirtschaftlicher Impuls für die Region und das ganze Land", ergänzt Stefan Markowitz von der kürzlich neu gegründeten Partei Team Stronach. "Jetzt braucht es ein rasches Nachnutzungs- und Tourismuskonzept rund um das Formel-1-Gastspiel in Österreich. Denn dieser Event muss touristisch nachhaltig genutzt werden - unter Einbeziehung der gesamten Region."

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