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Massa über Manor: "Dann wäre ein GP2-Auto besser"

Williams-Pilot Felipe Massa hat seine Zweifel, was die überraschenden Comebackpläne von Manor angeht und ist davon kein uneingeschränkter Befürworter

(Motorsport-Total.com) - Totgesagte leben länger. Dieser Satz könnte auf das Manor-Team (früher Marussia) zutreffen, das aus der Insolvenz entlassen wurde und nun versucht, doch noch beim Saisonstart in Melbourne an den Start zu gehen. Die Truppe, die weiterhin von John Booth und Graeme Lowdon geführt wird, operiert nun nicht mehr aus Banbury, sondern aus Dinnington, da man die alte Fabrik an Gene Haas verkauft hat, als Piloten hat man Will Stevens engagiert.

Felipe Massa, Jules Bianchi

Felipe Massa befürchtet, dass das Manor-Team nicht schnell genug sein wird Zoom

Obwohl es so aussieht, als könnte Manor doch noch die Kurve kratzen, gibt es nach wie vor Leute im Fahrerlager, die ein mögliches Comeback des Hinterbänklerteams skeptisch sehen. "Vielleicht wird man es Marussia erlauben anzutreten, aber mit welchem Auto werden sie antreten? Welchen Motor werden sie benutzen?", fragt Felipe Massa gegenüber 'Crash.net'. "Wenn sie zehn Sekunden langsamer sind, dann wäre es besser, wenn sie nicht zurückkommen."

Tatsächlich gibt es rund um die Rückkehr des Teams noch zahlreiche Fragezeichen: Man plant angeblich, die ersten drei Rennen mit einem Vorjahresauto zu bestreiten, bräuchte dafür aber die volle Zustimmung der Strategiegruppe. Beim ersten Versuch stimmte Force India dagegen, schloss aber nicht aus, die Entscheidung zu überdenken, sollte ein erneuter Antrag überzeugender ausfallen.

In punkto Motoren gestaltet sich die Situation unproblematischer, da sich Ferrari bereits bereiterklärt hat, die Vorjahres-Antriebseinheiten zu liefern. Massa hofft zwar, dass "sie die Situation mit dem Geld irgendwie hinkriegen", viel wichtiger sei aber, "dass sie ein Team an der Strecke haben, das konkurrenzfähig ist, sonst wäre das alles umsonst. Wenn das Team um zehn Sekunden zu langsam ist, dann wäre es besser, ein GP2-Auto zu nehmen, das ohnehin zehn Sekunden langsamer, aber viel billiger ist."

Wie Massa selbst die Chancen sieht, dass Manor in Melbourne in der Startaufstellung steht? "Wenn man nicht weiß, was wirklich das Problem ist, dann ist es schwer zu sagen", gibt der Brasilianer zu, dass er die Lage kaum einschätzen kann.

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