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STR10 generalüberholt: Toro Rosso mit Neuwagen in Barcelona

Der STR10 vom heutigen Test in Barcelona hat kaum noch Ähnlichkeiten mit dem Vorgänger der vergangenen Woche: Toro Rosso wollte sicheres Fahrschulauto

(Motorsport-Total.com) - Dass die Autos der Präsentationen mit den Autos, die beim ersten Grand Prix der Saison am Start stehen werden, nicht viel gemeinsam haben, ist in der Formel 1 seit Jahren bekannt. Beim heute beginnenden Test in Barcelona sind alle Teams mittlerweile soweit, dass der Bolide schon große Ähnlichkeit mit dem Modell hat, das in Melbourne auf die Strecke gehen wird.

Carlos Sainz jun.

Auffällig: Der neue STR10 hat eine deutlich kürzere Nase Zoom

Bei Toro Rosso hat man im Vergleich zum zweiten Test in der vergangenen Woche wohl mit den größten Sprung gemacht. Denn Technikchef James Key bestätigt, dass der aktuelle STR10 verglichen mit der Vorwoche "ein fast komplett brandneues Auto" ist. Der Bolide besitzt ein komplett neues Art Aerodynamikpaket, und auch Kühlung, Aufhängung, Unterboden und vor allem die (nun kürzere) Nase wurden überarbeitet.

Das bisherige Auto ist nur eine Übergangslösung gewesen, mit der die beiden Rookies Max Verstappen und Carlos Sainz jun. Kilometer und Erfahrung sammeln sollten. "Wir wollten einfach ein sicheres Auto haben", sagt Key zu 'Autosport'. "Es war ein konservatives Auto, um uns eine Basis zu verschaffen." Auch die zunächst lange Nase sei nur am Auto gewesen, weil die neue Version in Sachen Crashtest etwas komplizierter ist. "Wir wussten schon immer, dass dies der beste Weg ist", nickt der Toro-Rosso-Mann.

Max Verstappen

Im Vergleich dazu der Bolide, mit dem Toro Rosso bislang unterwegs war Zoom

Bislang scheint die Taktik des Red-Bull-Juniorteams aufgegangen zu sein. Toro Rosso gehörte sowohl in Jerez wie auch in Barcelona zu den Teams, die die meisten Runden drehen konnten, und kommt an den acht Tagen bis jetzt auf eine Gesamtzahl von 3476 Kilometern. Doch die Fahrschule ist für Verstappen und Sainz nun geschlossen, jetzt muss Arbeit am Setup her, nachdem die alten Werte durch das reichlich überarbeitete Auto in die Tonne gestampft werden können.

"Wir müssen komplett von vorne anfangen", sagt Key, der mit dem neuen STR10 auf den fünften Platz bei den Konstrukteuren abzielt. Doch er hat Vertrauen in sein neues Baby: "Das ist jetzt das Rennauto, und ich hätte es am liebsten schon bei der Präsentation vorgestellt, weil es ein großer Schritt nach vorne zum Präsentationsboliden ist. Daran haben wir gearbeitet."

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