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Magnussen will nicht um zweite Saison bei Renault betteln

Kevin Magnussen hat keinen Vertrag für die Saison 2017: Er möchte zwar für den Verbleib bei Renault kämpfen, aber nicht darum betteln, stellt der Däne klar

(Motorsport-Total.com) - Es ist erst seine zweite Formel-1-Saison und schon muss Kevin Magnussen wieder um seinen Verbleib in der Königsklasse zittern. Der Däne, der 2014 mit seinem Podium im Debütrennen in Australien einen Traumstart mit McLaren erwischte, konnte daran nicht mehr anschließen. Sein Wechsel zu Renault hat bisher wenig Erfreuliches mit sich gebracht, nur einen siebten Platz in Russland. Seine Zukunft liegt nicht in seinen Händen, betont der 23-Jährige.

Kevin Magnussen

Quo vadis, K-Mag? Der Renault-Pilot will für einen Verbleib nicht betteln Zoom

"Es gibt nichts, was ich machen oder sagen kann. Ich hatte ein paar gute Möglichkeiten, um zu zeigen, was ich kann. Ich habe im Qualifying meist alles aus dem Auto herausgeholt, und konnte außerdem die einzigen Punkte des Teams bisher einfahren", zählt Magnussen gegenüber 'Autosport' die positiven Aspekte auf. Um sein Cockpit im Werksteam reißen sich einige Mitbewerber, unter anderem Felipe Nasr, Felipe Massa oder auch Esteban Ocon. "Es ist ziemlich offensichtlich, wer für die Plätze infrage kommt", meint er.

"Ich weiß, dass es nicht meine Entscheidung ist - wäre es das, hätte ich einen langen Vertrag - aber ich kann nur mein Bestes geben und abwarten. Ich werde nicht dafür betteln", stellt er klar. "Ich werde mein Bestes auf und abseits der Rennstrecke geben." Derzeit ist noch nicht klar, ob seine Karriere nach dem Rauswurf bei McLaren Ende 2015 schon nach einem Jahr bei Renault erneut Kratzer abbekommt.

Kevin Magnussen, Jenson Button

2014 wird Magnussen Stammpilot bei Mclaren, 2015 ist er nur noch Ersatz Zoom

Die Zeit im Mittelfeld sei jedenfalls nicht einfach: "In jedem einzelnen Rennen kämpfst du um deine Zukunft - außer du hast einen langjährigen Vertrag. Es gibt kein Rennen, in dem du nicht unter Druck stehst. Jedes Mal ist es eine Prüfung", schildert er.

Das sei im Haifischbecken Formel 1 "ganz normal". Er ist sich bewusst, dass über sein Cockpit spekuliert wird: "Wir wissen, dass zu diesem Zeitpunkt in der Saison viel über Fahrer geredet wird. Ich habe gelernt, dass man sich niemals sicher fühlen kann." Wohl aus seiner Zeit bei McLaren, als er 2015 Fernando Alonso Platz machen musste und Ende des Jahres endgültig verabschiedet wurde.

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