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  • 01.09.2016 · 17:56

  • von Dominik Sharaf

Magnussen cool: Horrorcrash zeigt, wie sicher das Auto ist

Der Renault-Pilot hat seinen Unfall in Spa-Francorchamps gut weggesteckt und will wieder kompromisslos attackieren - Die Schuld muss er aber auf sich nehmen

(Motorsport-Total.com) - Renault-Pilot Kevin Magnussen zeigt sich nach seinem glimpflich ausgegangenen Horrorcrash in Spa-Francorchamps am vergangenen Sonntag unbeeindruckt. Der Däne sieht seinen Unfall in der Eau-Rouge-Kurve als Beweis für die Sicherheit der modernen Formel 1 und erkennt keinen Grund, beim Italien-Grand-Prix in Monza zurückzustecken. "Klar ist: Das Auto ist sehr sicher und es gibt nicht allzu viel, um das ich mir Sorgen machen müsste. Ich gebe wieder Vollgas", so Magnussen.

Kevin Magnussen

Kann wieder breit grinsen: Renault-Pilot Magnussen in der Pressekonferenz Zoom

Zum Arzt musste er nach einer ersten Untersuchung im Streckenhospital nicht mehr, um von den FIA-Medizinern wieder eine Startfreigabe zu erhalten. "Ich habe ich einfach ausgeruht", sagt der 23-Jährige über einige Tage zu Hause in Großbritannien, bei denen seine Prellungen ausheilen konnten. "Es war nichts gebrochen. Ich war nicht verletzt, also gab es keine spezielle Therapie."

Bei der Ursachenforschung ist Renault indes zu keinem anderen Schluss als Eigenverschulden des Piloten gekommen. "Ich habe mich ausgangs der Eau Rouge gedreht - weil ich eine Unebenheit erwischt und das Heck verloren habe", räumt Magnussen zähneknirschend ein. "Es sah so aus, als würde ich mich nach links wegdrehen, aber dann hatte das Auto wieder Grip und ist nach rechts in die Mauer abgebogen." Magnussens Einschlag war so heftig, dass die Reifenstapel an der Stelle in einer Rennunterbrechung repariert werden mussten.