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Crash von Kevin Magnussen: Däne ist im Krankenhaus

Renault-Pilot Kevin Magnussen fliegt im Grand Prix von Belgien 2016 bei hohem Tempo nahe Eau Rouge ab: Schnittwunde am Bein, Untersuchungen im Krankenhaus

(Motorsport-Total.com) - Im Renault von Kevin Magnussen ist beim Grand Prix von Belgien 2016 der Schutzengel mitgefahren. In der sechsten Runde des ersten Formel-1-Rennens nach der Sommerpause war der Däne bei hohem Tempo in die Barrieren eingeschlagen, konnte offenbar aber mit nur kleineren Verletzungen davonkommen. Nach der berühmten Eau Rouge verlor Magnussen im letzten Linksbogen von Raidillon das Heck seines Fahrzeuges, die instinktive Korrektur am Lenkrad schickte ihn rechts in die Reifenstapel.

Der Renault bohrte sich nach einem Highspeed-Dreher nahezu frontal in die Begrenzungen, das Auto wurde dabei erheblich zerstört. Magnussen konnte dem Wrack aus eigener Kraft entsteigen, humpelte anschließend aber zum Medical-Car, das sofort zur Unfallstelle geeilt war. "Er wurde für weitergehende Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Er ist voll bei Bewusstsein", heißt es in einem ersten Statement des französischen Werksteams.

"Er hat eine kleine Schnittwunde am linken Knöchel. Im Krankenhaus wird die Wunde versorgt und weitere Untersuchungen vorgenommen", so ein Renault-Sprecher. Der Unfall erinnerte stark an einen Abflug des Deutschen Stefan Mücke am Rennwochenende der WEC im Mai 2016 in Spa. Auch der Berliner, der mit seinem Ford auf der anderen Seite von Raidillon eingeschlagen war, hatte sich bei seinem Crash eine Schnittwunde zugezogen.

Der Grand Prix war nach dem Magnussen-Crash für die Reparatur der Reifenstapel für rund 20 Minuten unterbrochen. Im weiteren Verlauf des Rennens, das Nico Rosberg souverän gewinnen konnte (hier alle Infos!), stolperte ein Williams-Mechniker in der Boxengasse und zog sich dabei eine Verletzung am Bein zu. Nach Aussage des Teams sei der Techniker nach kurzer Behandlung und der Verabreichung von Schmerzmitteln gute Dinge. "Er bittet um Krücken, um zur Box zurückgehen zu können", so eine Sprecherin.

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