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Lowdon: Wollen in der WM vor Caterham bleiben

Marussia will sich trotz aller Probleme auch weiterhin auf den Sport konzentrieren und sicherstellen, dass mit in der Weltmeisterschaft vor Caterham bleibt

(Motorsport-Total.com) - Bei Marussia geht es aktuell drunter und drüber. Erst reiste das Team wegen finanzieller Probleme zu spät nach Spa, an der Rennstrecke angekommen setzten sich die Probleme dann fort. Zunächst wurde Max Chilton, offenbar wegen ausbleibender Zahlungen, aus dem Cockpit verbannt und kurzerhand Alexander Rossi nominiert. Am Freitagmorgen dann die Rolle rückwärts: Nun sitzt doch wieder der Brite im Auto.

Graeme Lowdon

Graeme Lowdon will sich weiterhin auf die sportlichen Aspekte konzentrieren Zoom

Trotz all dieser Kontroversen will Marussia aber auch die sportlichen Aspekte im Auge behalten. So ist es momentan das große Ziel, mindestens den zehnten Platz in der Konstrukteurs-WM zu halten. "Wir haben vor jedem Team im Paddock Respekt. Wir fahren gegen Caterham und respektieren sie. Sie arbeiten hart, wie auch alle anderen Teams, und es ist unser Job, noch härter zu arbeiten", berichtet Sportdirektor Graeme Lowdon.

"Ich hoffe, dass unsere Autos vor ihnen bleiben. Man kann sehen, dass sich im Paddock alle nach vorne bewegen und Upgrades bringen, um die Performance zu verbessern. Es gibt einen inflationär genutztes Sprichwort in der Formel 1, das besagt: Wenn man still steht, bewegt man sich zurück. Das erinnert uns daran, dass wir uns auch nach vorne bewegen müssen und versuchen müssen, unseren Platz in der Meisterschaft zu verteidigen", so Lowdon.


Fotos: Marussia, Großer Preis von Belgien


Aktuell liegt Marussia mit zwei Zählern sogar auf WM-Platz neun, da auch Sauber, ebenso wie Caterham, bisher noch keine Punkte eingefahren hat. Im ersten Freien Training in Spa landeten die beiden Marussias auf den Rängen 19 und 20 und damit vor den beiden Caterhams. Für Lowdon ist das allerdings noch kein Indikator dafür, dass man den größten Rivalen auch im Rennen im Griff haben wird.

"In diesen Sessions gibt es so viele Variablen. Ich habe schon lange aufgegeben, daraus irgendwelche Vorhersagen zu treffen. Das überlasse ich den Renningenieuren, die das viel besser verstehen. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und unser Rennen und bewegen uns von da aus nach vorn", so der Sportdirektor.

"Man kann sehen, dass sich im Paddock alle nach vorne bewegen und Upgrades bringen." Graeme Lowdon

Mit dem Start in das erste Rennwochenende nach der Sommerpause ist er allerdings trotzdem zufrieden: "Es ist eine großartige Strecke, und nach der Pause ist es schön die ganzen Fans zu sehen. Es konzentriert sich darauf, worum es hier gehen sollte: den Fans das zu geben, was sie wollen. Rad-an-Rad-Duelle, enges Racing, Kämpfe zwischen den besten Fahrern."

Auf die Frage, ob es in Monza ein Upgrade für den MR03 geben wird, antwortet er mit einem Lachen: "Das muss ich mit unseren Ingenieuren checken. Aber mit Sicherheit werden wir bis zum Ende der Meisterschaft Gas geben." Allerdings dürfte das vor allem auch eine finanzielle Frage sein.

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