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Lowdon: Keine Sorgen über fehlende Sponsoren

Geschäftsführer Graeme Lowdon sieht Marussia trotz fehlender Sponsoren auf dem Auto gut aufgestellt und rechnet noch mit weiteren Namen auf dem neuen Boliden

(Motorsport-Total.com) - Als Marussia am heutigen Morgen den MR02 der Öffentlichkeit vorstellte, sah man eines auf den ersten Blick: Der Bolide ist ein wenig nackig. Es gibt kaum Sponsorenaufkleber, dazu fehlt ein prominenter Hauptsponsor auf dem Seitenkasten, wo viele mit dem Aon-Schriftzug gerechnet hatten. Da das Team sogar Timo Glock aus seinem Vertrag herauskaufen musste, um an Geld zu kommen, wurde zudem mit den entsprechenden Sponsoren des zweiten Fahrers gerechnet. Da dieser, aller Voraussicht nach Luiz Razia, noch nicht bestätigt ist, könnten aber wohl noch einige Schriftzüge auf dem Auto dazukommen. Dementsprechend macht sich Geschäftsführer Graeme Lowdon wenig Sorgen um die freien Sponsorenplätze.

Max Chilton

Wo sind die Sponsoren? Der MR02 tritt fast nackt zum Test in Jerez an Zoom

"Sorge würden wir uns machen, wenn die Plätze immer mit dem gleichen Namen gefüllt wären", sagt Lowdon gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Man wird sicherlich sehen können, wie in den nächsten Wochen und zu Beginn der Saison noch mehr Namen auf das Auto kommen. Wir sind zufriedener, als je zuvor - sowohl in technischer als auch in kommerzieller Hinsicht."

Diese Aussagen kommen überraschend, wenn man bedenkt, dass das Team beim Saisonfinale 2012 noch den zehnten Konstrukteursrang an Caterham abtreten musste, und somit Einnahmen in Millionenhöhe verspielte. "Wenn man sich die verschiedenen Einnahmen unseres Teams anschaut, sieht man, dass sie hauptsächlich durch Sponsoren kommen. Der Anteil, den wir durch den kommerziellen Rechteinhaber (FOM; Anm. d. Red.) bisher bekommen haben, ist relativ gering", erklärt Lowdon.


Fotos: Präsentation des Marussia MR02


Zudem habe man von dieser Einnahmensseite aus eh keine Ahnung, wie es weitergeht: "Es gibt derzeit kein Concorde Agreement, wir wissen also nicht, wie sich die kommerziellen Rechte verteilen werden", so Lowdon. "Wir haben keine beidseitige Einigung. So wie ich das sehe, haben die anderen Teams eine, wir aber nicht."

"Wir befinden uns in Gesprächen über ein neues Abkommen mit dem kommerziellen Rechteinhaber. Das könnte zu einem neuen Concorde Agreement führen, das vielleicht im Gegensatz zu einem beidseitigem Einverständnis steht", sagt Lowdon, der noch einmal beteuert, dass dies aber keine sportlichen Auswirkungen auf das Team haben werde: "Das ändert nichts an unserer Vorgehensweise, wie den Testfahrten oder so."

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