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Kobayashi hat keine Cockpitgarantie bei Caterham

Kamui Kobayashi ist sich nicht sicher, ob er die Saison bei Caterham zu Ende fahren wird - Der Japaner will mit guten Leistungen überzeugen

(Motorsport-Total.com) - Seit sich die Besitzverhältnisse beim Caterham-Rennstall geändert haben, wurden bereits einige Umstrukturierungen vorgenommen. Unter anderem wurden rund 40 Mitarbeiter entlassen, woraus sich ein Rechtsstreit entwickelt hat. Und auch bei den Fahrern ist nicht sicher, ob Marcus Ericsson und Kamui Kobayashi die Saison zu Ende fahren werden. Aufgrund der finanziellen Situation des Teams würden die neuen Eigentümer rund um Teamchef Christijan Albers und Berater Colin Kolles einen schnellen Paydriver bevorzugen.

Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi will sich mit guten Leistungen empfehlen Zoom

Laut den Gerüchten im Fahrerlager ist der Platz von Kobayashi in Gefahr. Red-Bull-Junior Carlos Sainz wurde ins Gespräch gebracht, doch offiziell ist diesbezüglich nichts entschieden. "Es gibt keine Garantie, das ist sicher", meint Kobayashi bei 'Crash.net' auf die Frage, ob sein Cockpit in Gefahr ist. "Ich weiß es aber nicht. Ich glaube, auch die Teambesitzer wissen es nicht genau. Ich muss aber daran glauben. Trotzdem bin ich nicht in der Situation eines normalen Angestellten, denn ich bin unabhängiger."

"Wenn ich gute Leistungen zeige, dann muss ich daran glauben, dass ich die Möglichkeiten für die Rennen erhalte. Bin ich nicht gut, dann muss ich vielleicht gehen. Ich weiß es nicht." Deshalb blickt Kobayashi der zweiten Saisonhälfte auch entspannt entgegen: "Ich mache mir keine Sorgen. Ich muss mich auf meinen Job konzentrieren, damit ich die Chance habe, weitere Rennen zu fahren." Der Japaner brachte Erfahrung ins Team, allerdings schaffte es Caterham bisher auch in der fünften Saison nicht in die WM-Punkte.


Fotos: Kamui Kobayashi, Großer Preis von Ungarn


Da Hauptkonkurrent Marussia in Monaco zwei WM-Punkte sammelte, geriet Caterham unter Zugzwang. In der zweiten Saisonhälfte müssen auch die Grünen Chancen bei Chaosrennen nutzen. "Ich glaube, dass wir darum kämpfen müssen, dass wir Punkte sammeln. Um das zu erreichen, muss die Performance des Autos durch Updates besser werden. Wir müssen im Moment gegen Marussia kämpfen. Das ist das Ziel. Ich glaube, dass wir nach Spa versuchen müssen, Punkte zu sammeln."

Gute Ergebnisse und vor allem Highlights sind auch für Kobayashis persönliche Zukunft wichtig. Wo der Japaner im kommenden Jahr fahren wird, steht derzeit noch in den Sternen. "Ja, ich bin offen. Derzeit habe ich keinen Vertrag für das nächste Jahr", bestätigt der 27-Jährige. "Natürlich möchte ich in der Formel 1 fahren, das ist meine Priorität. Dann möchte ich natürlich um WM-Punkte und einen besseren Platz in der Weltmeisterschaft kämpfen."

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