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Kimi Räikkönen: Kater nach Siegerparty dauert mit 39 länger

Kimi Räikkönen erzählt von der Siegesfeier nach Austin und dem anschließenden Kater, der etwas schlimmer als früher ist - Geschenkkappe noch nicht zuhause

(Motorsport-Total.com) - In seinen jungen Formel-1-Jahren war Kimi Räikkönen durchaus als "Party-Animal" bekannt. Ob er angeheitert von einer Yacht purzelte, ausgiebige Karaoke-Abende mit viel Alkohol wahrnahm oder sich im Gorilla-Kostüm betrank: Der Finne galt stets als Lebemann. Selbst 2012, so verrät seine kürzlich erschienene Biografie "The Unknown Kimi Räikkönen", war er noch gut unterwegs und war vor dem Spanien-Grand-Prix 16 Tage dauerbesoffen.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen hat beim Thema Alkohol mittlerweile mehr Probleme Zoom

Doch mit mittlerweile 39 Jahren scheint dieser Lebensstil für ihn nicht mehr ganz so einfach zu sein. Dass er in Austin nach fünfeinhalb Jahren wieder einmal ein Formel-1-Rennen gewinnen konnte, war für ihn natürlich Anlass zu einer "kleinen Feier", wie er sagt. "Ein paar Freunde. Nicht mehr", erzählt er. Und dennoch hatte er am nächsten Morgen mit ein paar Problemen zu kämpfen, die wohl fast jeder von uns kennt: der Kater.

"In dem Alter braucht es etwas länger, bis man sich davon erholt hat", lacht er auf seine Tage nach dem Sieg von Austin angesprochen. "Dieser Teil ist definitiv nicht der schöne. Der erste Teil macht aber immer Spaß", meint er.


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Aus seiner Heimat gab es nach dem Rennen zahlreiche Glückwünsche. Nicht nur Familie und Freunde haben dem "Iceman" gratuliert, auch hochrangige Persönlichkeiten aus Finnland. Doch das hat der Ferrari-Pilot eigentlich gar nicht so mitbekommen, wie er sagt: "Ich weiß nicht, wer mir gratuliert hat", zuckt er mit den Schultern. "Nicht viele haben meine Nummer." Und in die Nachrichten schaue er auch nicht so intensiv.

"Wenn die Leute glücklich sind, bin ich auch glücklich", fügt Räikkönen an. "Das Wichtigste ist, dass ich mich bei dem gut fühle, was ich tue." Und das tut er wohl, denn ansonsten hätte er sich nicht für zwei weitere Jahre an Sauber gebunden. Doch erst einmal warten seine letzten drei Rennen für Ferrari auf den Finnen. An diesem Wochenende steht Mexiko auf dem Programm, wo er seinem Erfolg natürlich gerne einen weiteren folgen lassen würde.


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Gefragt, wer auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez favorisiert sei, zuckt er aber nur mit den Schultern: "Wenn man auf die vergangenen Jahre schaut, dann waren alle drei Teams gut dabei", spielt er auf Ferrari, Mercedes und Red Bull an. "Es kommt auf kleine Dinge an. Es ist sinnlos, zu raten, wer vorne sein wird. Wir wissen nicht, ob ein Team besser sein wird. Wenn man auf die vorherigen Rennen schaut, kann es in alle Richtungen gehen."

Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Hat er seinem Sohn Robin schon die gewünschte Pirelli-Kappe mitgebracht? "Sie ist für meine Frau", stellt Räikkönen klar. Und nein, er hatte noch keine Gelegenheit, sie nach Hause zu schaffen. Das soll in Kürze nachgeholt werden: "Ich werde sie nach diesem Rennen mitbringen", verspricht er.

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