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Keine Strafe gegen McLaren-Mercedes

Die FIA hat entschieden, dass McLaren-Mercedes für den Nichtangriffspakt in Monaco nicht bestraft werden muss - Safety-Car-Risiko als Begründung

(Motorsport-Total.com) - Erwartungsgemäß - und trotz der Kommentare von Bernie Ecclestone, der eine harte Strafe bis hin zum Ausschluss aus der Weltmeisterschaft gefordert hatte - hat die FIA heute offiziell erklärt, dass gegen das McLaren-Mercedes-Team wegen des Nichtangriffspakts zwischen den beiden Fahrern in Monaco keine Sanktionen verhängt werden.

Fernando Alonso vor Lewis Hamilton

Keine Strafe gegen die Silberpfeile nach dem Nichtangriffspakt von Monaco Zoom

Bekanntlich hatte sich Lewis Hamilton über seinen zweiten Platz beim Grand Prix am vergangenen Sonntag nicht allzu euphorisch gefreut, weil er liebend gerne gewonnen hätte, aber von seinem Team zurückgepfiffen wurde. Zwar wurde keine Stallorder im klassischen Sinn ausgesprochen, doch Teamchef Ron Dennis hat seinen beiden Piloten vor dem Rennen befohlen, sich nach dem ersten Boxenstopp nicht mehr gegenseitig anzugreifen, um den Doppelsieg nicht aufs Spiel zu setzen.#w1#

Dies wurde im Laufe des Sonntagnachmittags bekannt - und wegen des gewaltigen Echos in den britischen Zeitungen sah sich die FIA gezwungen, zumindest pro forma eine Untersuchung einzuleiten, um die Wogen zu glätten. Dass dabei wohl kaum etwas herauskommen würde, war im Grunde genommen von Anfang an klar, denn McLaren-Mercedes ordnete keinen Platztausch an, wie dies Ferrari vor einigen Jahren mehrmals tat, sondern verhängte lediglich einen Nichtangriffspakt.

Die Begründung der FIA-Entscheidung konzentriert sich vor allem darauf, dass Fernando Alonso im ersten Stint für fünf Runden weniger Benzin als Hamilton an Bord hatte, aber im Endeffekt nur drei Runden Differenz eintraten, weil Hamilton früher als geplant an die Box kommen musste - eine Verschwörung, wie die britischen Medien glaubten. Doch das Team habe diesen Schritt nur unternommen, um Hamilton vor einer Safety-Car-Phase zu schützen.

Hintergrund: 2007 gilt erstmals die neue Safety-Car-Regel, die besagt, dass die Autos erst zum Nachtanken und Reifenwechseln an die Box kommen dürfen, wenn das Feld hinter dem Safety-Car aufgefädelt ist. Wäre es vor Hamiltons erstem Stopp zu einer Safety-Car-Phase gekommen, wäre er hinter alle Fahrer mit einer Einstoppstrategie zurückgefallen. Mit diesem Argument konnte plausibel erklärt werden, warum Hamiltons Stopp vorgezogen wurde.

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