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  • 11.05.2013 · 11:34

  • von Christian Schrader

Greenwood: "Marussia ist ein Prozent näher an der Spitze"

Das Team Marussia scheint den Anschluss an das Feld gefunden zu haben - Von einem Fortschritt ist auch Chefingenieur Dave Greenwood überzeugt

(Motorsport-Total.com) - Das Team Marussia hat zwar nach wie vor die hinteren Platzierungen für sich abonniert, ein Fortschritt sei laut Chefingenieur Dave Greenwood dennoch zu erkennen. Obwohl er es als schwierig empfinde, diesen genau in Zahlen auszudrücken, betont er: "Wir sind aber definitiv ein Prozent oder so näher an der Spitze." Ein Schritt nach vorne lässt auch aus der Endabrechnung ablesen: Wurde das britische Team 2011 Letzter der Konstrukteurs-WM, ließen sie im vergangenen Jahr immerhin HRT hinter sich.

Dave Greenwood

Vom Aufschwung überzeugt: Marussias Chefingenieur Dave Greenwood Zoom

Der Blick sei nun auf das Mittelfeld gerichtet: "Wir brauchen uns nicht länger Sorgen über die 107-Prozent-Hürde machen", so Greenwood, "diese Tage sind vorbei." Doch woher kommt der Aufschwung des Teams, mit dem Timo Glock die vergangenen Jahre so gnadenlos hinterherfuhr? Für Greenwood komme der größte Gewinn "durch die Aerodynamik, bessere Korrelationen im Windkanal" und, so fügt er hinzu, "vielleicht geringfügig mehr Kreativität in diesem Bereich".

Ein Rückblick: Die technische Verantwortung für das ursprünglich Virgin genannte Team (bis 2010) trug Nick Wirth. Dessen Philosophie es war, seine Autos komplett ohne Windkanal nur mit CFD-Simulationen zu bauen. Im Sommer 2011 wurde er abgelöst. Heute hat auch Marussia die Vorzüge eines Windkanals erkannt und kämpft inzwischen mit Caterham um die Positionen. Die Optimierung der Rundenzeiten komme laut Greenwood nicht nur dank besserer Aerodynamik, sondern "natürlich auch in Verbindung mit Verbesserungen am mechanischen Aufbau".

"Wir sind definitiv ein Prozent oder so näher an der Spitze." Dave Greenwood

Vor allem der junge Franzose Jules Bianchi sorgt in dieser Saison für Furore. Der ehemalige Ferrari-Testfahrer lässt mit starken Auftritten aufhorchen. Zudem hat der 23-Jährige seinen Kollegen Max Chilton im teaminternen Duell deutlich im Griff. Ob ein weiterer Sprung nach vorne gemacht werden kann, wird sich vielleicht schon beim Großen Preis von Spanien an diesem Wochenende zeigen.

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