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Formel-1-Live-Ticker: Nico Hülkenberg verliert die Geduld

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Kommt der große Durchbruch noch? +++ Vettel im italienischen Fußball-Verhör +++ Rosberg beim EM-Bierchen +++

18:04 Uhr

Da war ja noch was...

Ich wollte euch doch noch verrate, warum wir uns auf das kommende Wochenende freuen können obwohl kein Grand Prix stattfinden wird. Ganz einfach: Das Goodwood Festival of Speed steht an! Und morgen feiert es bereits Auftakt! Zu dem Motorsportevent pilgern Jahr für Jahr Autoliebhaber und Motorsport-Verrückte und werden von dem Rahmenprogramm selten enttäuscht. Vor allem wenn Fahrzeuge jeder Art versuchen, schnellstmöglich den Berg zu erklimmen, kommt echtes Racer-Feeling auf. Und die Liste prominenter Beteiligter kann sich in diesem Jahr auch sehen lassen. Das Mercedes-Duo Hamilton & Rosberg hat sich angekündigt und auch von Jenson Button wissen wir, dass er sich auf den Weg macht. Dessen Weltmeisterbolide von 2009 wird übrigens auch zum Einsatz kommen. Also, wenn das kein Grund zur Vorfreude ist... Die Social-Media-Aktivtäten sind erfahrungsgemäß immer zahlreich.

Und mit diesem Gedanken verabschiedet sich der heutige Ticker in den Feierabend. Morgen sind wir wieder mit allen relevanten Themen zurück. Rebecca Friese wünscht bis dahin einen wunderschöne Abend!


Nico Rosbergs Goodwood-Tagebuch

Der Mercedes-Pilot hatte beim Festival of Speed selbst eine Menge Spaß und konnte auch die Zuschauer begeistern Weitere Formel-1-Videos


17:41 Uhr

Lag es nur an der Kameraeinstellung?

Sie crashten am Freitag, sie crashten am Samstag - aber Sonntag haben sich alle benommen. Von dem Premieren-Rennen in Baku hatten wir uns am vergangenen Wochenende alle mehr erwartet, weil es zum Beispiel bei der GP2 zu Chaosrennen gekommen war. Prost hat noch eine andere Idee, warum der Grand Prix von Europa verhältnismäßig enttäuschend zu betrachten war:

"Die Kamerapositionen waren nicht sehr gut. Nur in dieser Links-rechts-Kombination hat man die Geschwindigkeit mitbekommen. Es sieht so einfach aus. Auch bei den Onboard-Kameras kriegt man die Geschwindigkeit nicht mit, es macht keinen Lärm, es sieht nicht schwierig aus. Wenn ich ein junger Kerl bin und ich weiß nicht viel über die Formel 1, will mir das aber mal im TV ansehen, dann habe ich das Gefühl, dass es sich nicht von meiner PlayStation unterscheidet. Es ist nicht schwierig, auch wenn es das im Auto sein mag. Ich muss zugeben, dass ich wirklich gelangweilt war."

"Wenn man bei YouTube 1990, Jerez und Prost eingibt, dann hat man einen interessanten Vergleich", empfiehlt er. "Ich habe das mal Fernando gezeigt, und er war begeistert. Er kennt Jerez, und dabei handelt es sich um die alte Strecke mit den schnellen Kurven. Man sieht den Unterschied." Na dann schauen wir doch mal...


Alain Prost 1990 Onboard in Jerez


17:40 Uhr


17:18 Uhr

Bist du ein Prost- oder ein Senna-Typ?

Seit der legendären McLaren-Fahrerpaarung der späten 1980er-Jahre ist das ein beliebte Art und Weise, Piloten zu kategorisieren: Ein akribischer Datenfuchs wie "Professor" Alin Prost, oder ein leidenschaftliches Talent wie Ayrton Senna. Prost selbst, findet Vergleiche schwierig - vor allem wenn sie an Titeln gemessen werden. Ähneln sich etwa Prost und Vettel, nur weil sie beide viermal erfolgreich sein konnten?

"Ich habe nicht mehr mit ihm gemeinsam, nur weil wir gleich viele Titel haben", sagt Prost. "Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass ich nichts mit Ayrton Senna oder Niki Lauda gemeinsam hätte. Ich denke, mit mehreren gewonnen Weltmeisterschaften hat man immer etwas gemeinsam. Das sind meist das Talent und die Fähigkeit, mit dem Team zusammenzuarbeiten - am besten mit verschiedenen Teams. Es wäre gut, wenn Sebastian Titel mit verschiedenen Teams holen könnte. Ich habe es mit zwei Teams geschafft. Aber man kann die Generationen auch schwer miteinander vergleichen."

Alain Prost McLaren McLaren Honda F1 ~Alain Prost ~

16:46 Uhr

Prost hätte nicht viel Besseres von Renault erwartet

Es ist ja nicht so, als ob sie nicht auffallen würden - das ist schon allein wegen der auffälligen gelben Farbe unmöglichen und in den sozialen Medien haben sie auch noch immer eine Spitzenposition, was den Unterhaltungswert angeht. Sportlich läuft es für Renault in diesem Jahr aber gar nicht gut - sogar schlechter als im vergangenen Jahr. Damals hieß das Team noch Lotus und hatte eine Menge finanzieller Schwierigkeiten. Bis sie von dem französischen Hersteller wieder als Werksteam übernommen wurden, hat es lange gedauert - zu lange für eine befriedigende Leistung 2016, wie auch Markenbotschafter Alain Prost bestätigt.

"Es ist schwierig - und vielleicht sogar schwieriger, als sie gedacht haben", beschreibt der viermalige Weltmeister am Rande der FIA-Sportkonferenz in Turin, wo Dieter Rencken für uns unterwegs ist, die Situation. "Das kann man zum einem auf die späte Entscheidung zurückführen. Auch ich habe ein bisschen mehr Performance erwartet, aber nicht viel mehr. Die Herausforderung sind nicht die momentanen Probleme. Sie liegt darin, zu verstehen, was falsch läuft und die Leute bis zum Ende des Jahres zu motivieren, um dann das bestmögliche Auto für 2017 bauen zu können. Wenn sie heute vier oder fünf Zehntelsekunden schneller wären, würde das keinen großen Unterschied machen. Es ist nicht sehr schön, aber wenn man in einem Langzeitprojekt steckt, muss man akzeptieren, dass es nicht immer gut laufen kann."

Wie schnell sich die Situation in Enstone verbessern könnte, vermag der Franzose nicht vorherzusagen: "Ich selbst bin nicht im Tagesgeschäft involviert. Ich weiß nicht was derzeit diskutiert wird oder was der Plan für die kommenden Rennen ist. Ich weiß nur, dass es eine schwierige Entscheidung ist, wann man aufhört für 2016 zu entwickeln und anfängt, sich auf 2017 zu konzentrieren. Im Mittelfeld oder an der Spitze fällt das leichter. Aber so weit hinten ist es schwierig."


16:23 Uhr

Alesi schwärmt von Schumacher-Junior

Mick Schumacher macht geraden seinen Weg in der deutschen und italienischen Formel 4, sammelt dort Podiumsplätze und Siege und empfiehlt sich für einen Aufstieg in höhere Kategorien. Der 17-Jährige wird dabei noch immer besonders beobachtet, weil er schließlich der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist. Auch ehemalige Weggefährten seines Vaters verfolgen seinen Werdegang.

"Ich kenne Mick und eine Familie sehr gut und Michael wird natürlich sehr vermisst, denn sie haben die Leidenschaft für den Motorsport stets wunderschön zusammen ausgelebt", sagt Ex-Königsklassen-Pilot Jean Alesi gegenüber 'Canal +'. "Ich hoffe, dass Michael miterleben kann, was ein Sohn erreicht. Ich denke, Mick ist sehr motiviert. Er hat auf jeden Fall das Talent und den Hunger, noch erfolgreicher zu werden."


16:02 Uhr

War der nicht letztens noch bei Red Bull?

Schauspieler Keanu Reeves streift durch die Formel-1-Fabriken dieser Welt und landete heute in Woking. Pure Motorsport-Leidenschaft, oder plant der Kanadier etwa ein Filmprojekt...?


15:44 Uhr

Erbsenzähler

Williams hat noch mal nachgemessen und dabei noch 0,03 Sekunden aus dem Rekordstopp herausgeholt. Das können wir leider nur gelten lassen, wenn es von unabhängiger Quelle bestätigt wird. Aber genug Respekt hat die Mannschaft aus Grove ja auch jetzt schon bekommen.

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