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Force-India-Probleme: Schlägt Mercedes oder ein Russe zu?

Force India könnte schon in Kürze einen neuen Eigentümer haben: Die Gerüchte um einen Verkauf des Teams drehen sich immer schneller

(Motorsport-Total.com) - Wie geht es mit Force India weiter? Kaum ein Tag vergeht derzeit, ohne dass neue Gerüchte um einen Eigentümerwechsel auftauchen. In den vergangenen Tagen machte die Runde, dass Force India schon in Kürze in Insolvenz gehen könnte, um von einem neuen Besitzer gerettet zu werden. Mal ist es Lawrence Stroll, der seinem Sohn Lance ein neues Zuhause verschaffen will, mal sind es die Force-India-Sponsoren Hype Energy oder BWT, die in Zukunft am Ruder sein könnten.

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Jetzt taucht ein weiterer Name in den Gerüchten auf: Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' hat der russische Milliardär Dimitri Masepin Interesse daran, Teilhaber des Rennstalls zu werden. Masepin ist Vater von GP3-Pilot Nikita Masepin, der schon längere Zeit Reservepilot bei Force India ist und auch in der kommenden Woche bei Testfahrten im Formel-1-Auto sitzen wird.

Sponsorenlogos seines Unternehmens Uralkali sind seit 2016 auf dem Auto zu finden, und es heißt, dass es schon intensive Gespräche zwischen dem Russen und dem Team gegeben haben soll. Angeblich soll Masepin den von juristischen Problemen geplagten Teamboss Vijay Mallya mögen und ihm helfen wollen - allerdings präferiert er wohl lieber eine Rolle als Teilhaber, anstatt das Team ganz zu kaufen.

Angeblich soll auch Mercedes vages Interesse an einem Kauf haben, um seine Junioren unterbringen zu können. Mit Esteban Ocon und Reservepilot George Russell sind ohnehin schon zwei Mercedes-Junioren an Bord, doch ein Juniorteam a la Toro Rosso gilt als sehr unwahrscheinlich. Mallya selbst dementiert, dass Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff Gespräche mit dem Team darüber führt.


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Zwar sagt Wolff, dass Force India aufgrund der sportlichen Erfolge interessant für potenzielle Geldgeber sei, er selbst verneint aber ein Engagement bei einem anderen Team als Mercedes. "Ich musste alle potenziellen Konfliktpositionen abgeben und habe meine Anteile bei HWA und Williams verkauft", sagt er über seinen Posten bei Mercedes. "Ich werde daher nicht bei irgendeinem anderen Formel-1-Team involviert sein - sei es direkt oder indirekt."

Doch egal wie die Gerüchte auch lauten: Es wird eng bei Force India! "Unmittelbar", lautet die Ansage von Geschäftsführer Otmar Szafnauer auf die Frage nach der Dringlichkeit von frischem Investment. Er bestätigt zudem, dass derzeit Gespräche geführt werden, und er erwartet schon in Kürze eine Bekanntgabe.

Aktuell kämpft der Rennstall weiter um eine Wiederholung seiner beiden vierten Plätze in der Konstrukteurswertung. Doch mit den finanziellen Einschränkungen könnte das schwierig werden. "Es ist ein Entwicklungsrennen", sagt Szafnauer zu 'Motorsport-Total.com'. "Und um ein solches zu gewinnen, brauchst du Ressourcen. Und im Moment leiden wir darunter."

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