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Force-India-Boss in Bedrängnis: Ministerium fordert Rauswurf

Force-India-Boss Vijay Mallya gerät weiter in Bedrängnis: Das indische Ministerium fordert nun die Entlassung des United-Spirits-Vorsitzenden wegen Betrugs

(Motorsport-Total.com) - Force-India-Boss Vijay Mallya gerät in Indien zunehmend in Bedrängnis: Das Ministerium für Unternehmensangelegenheiten fordert vom britischen Getränkekonzern Diageo laut dem 'Business Standard' die Entlassung des Vorsitzenden der Tochterfirma United Spirits (USL). Auslöser war eine Überprüfung der USL-Geschäftsbücher, bei der die Behörden Unregelmäßigkeiten wie die Abzweigung von Geldern zur Bankrott gegangen Kingfisher-Fluglinie Mallyas feststellten.

Vijay Mallya

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Im Zeitraum, in dem Mallya United Spirits führte, sollen dem zweitgrößte Spirituosenkonzern der Welt dadurch 72 Milliarden Rupies (umgerechnet 974 Millionen Euro) entgangen sein. Es wird vermutet, dass der indische Geschäftsmann mit der Abzweigung der Gelder seine ins Trudeln gekommene Fluglinie retten wollte.

Seit Mallya Betrug vorgeworfen wird, hat der 60-Jährige keinen Einfluss auf die Geschäfte des Unternehmens, da seine Integrität angezweifelt wird. Interne Rücktrittsforderungen ignorierte er bislang, die Vorwürfe bezeichnete er als "Halbwahrheiten und verdrehte Fakten". Man darf gespannt sein, wie der Formel-1-Teamchef nun auf die Forderung des Ministeriums reagiert und welche Folgen dies für seinen Rennstall haben wird.