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Ferrari lehnt dankend ab: Kein Interesse an "Mercedes-Spion"

Benjamin Hoyle wird 2016 nicht zu Ferrari wechseln - Der Motoreningenieur soll Daten von Mercedes gestohlen haben und wurde von seinem Arbeitgeber verklagt

(Motorsport-Total.com) - Der bis dahin relativ unbekannte Mercedes-Mitarbeiter Benjamin Hoyle sorgte zuletzt für Schlagzeilen. Der Motoreningenieur wurde im Oktober von seinem Arbeitgeber verklagt (Hier alles Infos!), da er sich Zugang zu vertraulichen Daten verschafft und diese kopiert haben soll. Pikant: In der Klage von Mercedes heißt es, dass Hoyle 2016 zum direkten Konkurrenten Ferrari wechseln möchte. Dies wollen die Silberpfeile durch ihre Klage verhindern. Allerdings scheint dazu gar kein Anlass zu bestehen.

Ferrari-Logo

Kein Interesse am "Spion": Benjamin Hoyle wird 2016 nicht für Ferrari arbeiten Zoom

Denn laut Informationen von 'Autosport' hat Hoyle bei der Scuderia nie einen Vertrag unterzeichnet. Zwar habe es Gespräche zwischen den beiden Parteien gegeben, ein Kontrakt sei allerdings nie zustande gekommen. "Ferrari betont, dass Benjamin Hoyle niemals einen Vertrag mit dem Unternehmen hatte. Er wird in naher Zukunft also nicht zu uns stoßen", wird ein Unternehmenssprecher zitiert.

Hoyle hatte bereits im Mai 2014 angekündigt, seinen Arbeitgeber Mercedes AMG High Performance Powertrains mit Ablauf seines Vertrages Ende 2015 zu verlassen. Kurze Zeit später erfuhr Mercedes, dass Hoyle einen Wechsel zu Ferrari plant, weshalb man ihn umgehend vom Formel-1-Projekt abzog. Zuletzt arbeitete Hoyle im DTM-Programm von Mercedes.

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