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Ferrari: Arrivabene lacht über Gerüchte um James Allison

Ferrari-Teamchef hat für die Abgangsgerüchte um Technikchef James Allison nur ein müdes Lächeln übrig und appelliert, dass man Ferrari in Ruhe arbeiten lassen soll

(Motorsport-Total.com) - Bei Ferrari herrscht derzeit große Unruhe - zumindest kommt durch die Medien immer wieder solche ins Team. Immer wieder wird die Scuderia mit Meldungen über angebliche Unzufriedenheiten oder Kündigungen konfrontiert. Zuletzt war es Technikchef James Allison, der laut italienischen Zeitungen das Team verlassen soll. Doch über all die Spekulationen kann Teamchef Maurizio Arrivabene nur lachen.

Maurizio Arrivabene

Maurizio Arrivabene will von einem Abgang James Allisons nichts wissen Zoom

"Vor zwei Monaten hieß es, dass ich das Team verlassen und James meine Position übernehmen soll", winkt der Italiener ab. "Jetzt heißt es, James soll gehen und ich seine Position übernehmen", so Arrivabene weiter. Der Teamchef gibt überhaupt nichts auf die ganzen Zeitungsmeldungen und hat eine eigene Idee: "Vielleicht kommt er ja zurück und übernimmt meine Position", scherzt er.

Über Allison waren Gerüchte aufgetaucht, nachdem er für einige Wochen in den Urlaub geschickt wurde, nachdem seine Frau nach schwerer Krankheit verstarb. Es hieß, dass der Brite eine Rückkehr zu Renault nach Enstone anstrebe, um wieder näher bei seinen Kindern zu sein. Weil Ferrari-Präsident Sergio Marchionne zudem unzufrieden mit den Leistungen des Teams sein soll, entstanden die Meldungen.


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Es ist nicht das erste Mal, dass bei Ferrari Unruhe verbreitet wird. Vor Wochen war Kimi Räikkönen mit seiner ungewissen Zukunft das Ziel. "Nach Kimi war ich dran. Danach haben wir Kimi bestätigt, jetzt reden sie über Allison, der gehen soll", seufzt Arrivabene und vermutet, dass die Störfeuer gezielt kommen. "Es würde mich nicht überraschen, wenn die Gerüchte von denen gestreut würden, die ein Interesse daran haben, bei uns großes Durcheinander zu stiften", sagt er, lässt allerdings offen, wen er damit meint.

Zuletzt wurde auch Sebastian Vettel ins Spiel gebracht, der angeblich unzufrieden mit den Fortschritten in Maranello sein soll und einen vorzeitigen Abgang in Erwägung ziehen könnte. Doch das kann sich Arrivabene ebenfalls nicht vorstellen. "Solche Gerüchte helfen uns als Team überhaupt nicht", meint er und fleht: "Lasst uns bitte einfach in Frieden arbeiten."

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