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GP Spanien

F1-Talk im Video: Warum so niedergeschlagen, Mick?

Der F1-Livetalk am Sonntag: Warum Mick Schumacher viel geknickter war als sein Chef Günther Steiner und wie Sebastian Vettel unter Wert geschlagen wurde

19:01 Uhr

Perez: Mehr war nicht drin

Der Mexikaner gesteht, dass P5 ein "frustrierendes" Ergebnis sei. Letztendlich sei nach dem verkorksten Qualifying aber nicht mehr möglich gewesen. "Es hat lange gedauert, an Daniel [Ricciardo] vorbeizukommen, der auf der Zielgeraden sehr schnell war", berichtet er. Anschließend schaffte er es nicht mehr, Leclerc im Ferrari noch einzuholen. Er wolle das Wochenende jetzt schnell abhaken und sich auf Monaco konzentrieren.


18:54 Uhr

Strafpunkt: Gasly "sauer" auf sich selbst

Der Franzose hat für seinen Fehler beim Start nicht nur eine Fünf-Sekunden-Strafe sondern auch einen Strafpunkt bekommen. Immerhin gab's für P10 auch einen WM-Zähler. Doch Gasly gesteht, dass er "gemischte Gefühle" habe. "Ich denke, im Rennen haben wir uns gut zurückgekämpft. Aber im Vergleich zu den ersten beiden Rennen fehlt uns Pace, was frustrierend ist", erklärt er.

Zudem sei er "sauer" auf sich selbst, weil seine Strafe "sehr dumm" gewesen sei und sein Leben unnötig schwergemacht habe.


18:45 Uhr

Wolff: Verständnis für Red Bull

Der Mercedes-Teamchef verrät, dass er Verständnis dafür habe, dass Red Bull nicht selbst einen frühen zweiten Stopp eingelegt hat. "Das kannst Du nicht. Du kannst deine Trackposition nicht aufgeben", erklärt Wolff. Als Führender sei die Lage immer "komplizierter", weshalb man in der Position von Red Bull "vermutlich das gleiche gemacht" hätte.

Ebenfalls interessant: Wolff verrät außerdem, dass man den zweiten Stopp "vermutlich" auch eingelegt hätte, wenn man keinen weiteren Medium mehr gehabt habe. Man hätte es auch auf dem Soft riskiert. Der wäre zwar wahrscheinlich "drei oder vier Runden vor Ende auch eingegangen", so Wolff. Aber auf P2 habe man in der Situation nichts zu verlieren gehabt.


18:37 Uhr

Für die Alonso-Aktion mit Stroll ...

... gibt es übrigens für keinen der beiden Fahrer eine Strafe. Die Kommissare bewerten das Duell der beiden zum einen als normalen Rennzwischenfall und verzichten außerdem auf eine Strafe gegen Stroll, weil dieser Alonso die Position zurückgegeben hat, nachdem er von der Strecke abgekommen und nicht wie vorgeschrieben auf die Piste zurückgefahren war. Beide punkteten ohnehin nicht.


18:29 Uhr

Alpine: Langsamer als im Qualifying

Die Franzosen zählen mit P9 und P17 zu den Verlierern des Tages. Die Einstoppstrategie ging nicht auf, nachdem beide aus den Top 10 gestartet waren, Ocon sogar von P5. "Da gibt es einige Dinge, die wir uns ansehen müssen", grübelt Ocon und erklärt: "Wir waren nicht so schnell wie die Ferraris und hatten auch mit der McLaren-Pace Probleme." Insgesamt sie man langsamer als im Qualifying gewesen.

Trotzdem sei es ein "positives Wochenende" gewesen, weil man - anders als im Vorjahr - immerhin Punkte mitgenommen habe. "P9 ist kein ideales Ergebnis, aber wir nehmen es", so Ocon. Teamkollege Alonso erklärt, dass der Einstopper heute wohl "zu optimistisch" gewesen sei. "Fünf Runden vor Ende waren wir Zehnter. Aber wir konnten die anderen nicht mehr hinter uns halten", so Alonso.

Das Problem mit dem Motor aus der Anfangsphase habe sich dann übrigens wieder erledigt. Das spielte also am Ende keine Rolle mehr.


18:22 Uhr

Wolff: Verstappen-Manöver war sauber

Der Niederländer ist in Kurve 1 ziemlich hart gegen Hamilton eingestiegen. Für Toto Wolff ist das aber kein Problem. Das Manöver sei "hart, aber nicht außerhalb der Norm" gewesen. Es habe auch keine Berührung gegeben. Zudem erklärt er im Hinblick auf den Start: "Unsere beiden [Fahrer] haben versucht, einander zu helfen." Hamilton wollte Bottas Windschatten geben.

Dadurch sei er in Kurve 1 auf der Außenseite dann aber der "Verlierer" im Duell gegen Verstappen gewesen.


18:15 Uhr

Ricciardo: Noch immer nicht fehlerfrei

P6 heute für den Australier und damit zum ersten Mal in diesem Jahr vor dem Teamkollegen. "Es war defintiv ein ermutigenderes Wochenende", atmet er durch. Allerdings mache er hin und wieder noch immer "Fehler". Teilweise verbremse er sich noch oder verliere das Heck. Zu 100 Prozent wohl fühlt er sich im McLaren also noch immer nicht. Es werde aber permanent besser.


18:07 Uhr

Masepin: Mehr ist aktuell nicht drin

Das klingt schon hart, wenn man das Rennen als Letzter und fast 50 Sekunden hinter dem Teamkollegen beendet. Doch der Russe gibt zu, dass für ihn "in diesem Auto momentan" einfach nicht mehr möglich sei. "Die Balance hat sich zwischen Qualifying und Rennen extrem verändert. Wir müssen verstehen, warum das der Fall war", erklärt er.

Letztendlich sei es übrigens insgesamt sogar ein "sauberes Wochenende" für ihn gewesen - trotz der Strafe im Qualifying. Für ihn gehe es einfach darum, zu lernen. Und da sei es wichtig, so viel wie möglich zu fahren und die Rennen zu beenden. "Es war ein sauberes Wochenende. Aber in Monaco brauchen wir ein besseres", weiß er.


17:59 Uhr

Marko: Aufbauende Worte für Perez

Nicht das beste Wochenende für den Mexikaner mit P5 am Ende. Stark war allerdings das Überholmanöver gegen Ricciardo. "Es wäre leichter gewesen [wenn auch Perez vorne dabei gewesen wäre]", erklärt Marko im 'ORF'. "Aber: Perez kommt langsam. Ich hoffe, in Monaco. Wenn er da das Qualifying schafft, dann ist der Rennspeed nicht mehr so entscheidend", so der Österreicher.


17:52 Uhr

Mercedes: Entscheidung zum zweiten Stopp kam früh

Das verrät Wolff bei 'Sky'. Die Entscheidung sei gefallen, als "wir die Position endgültig verloren hatten nach dem ersten Stopp. Da war klar: Jetzt holen wir ein bisschen einen Offset rein, bleiben ein bisschen länger draußen. Und dann haben wir den Call gemacht. Aber natürlich, dann 25 Sekunden oder so aufzuholen sieht auf der Strecke unheimlich schwierig aus. Aber mit dem neuen Reifen ging das dann", erklärt er.


17:45 Uhr

Was war beim ersten Verstappen-Stopp los?

Der dauerte gut vier Sekunden. Untypisch für Red Bull. Im 'ORF' erklärt Helmut Marko: "Max ist unaufgefordert hereingekommen. Dafür haben unsere Leute sensationell reagiert. [...] Das war ein Missverständnis. Der Renningenieur hatte gesagt: nächste Runde. [Verstappen] meinte diese [Runde], hat das irgendwie missverstanden." Marko lobt: "Das war eine Sensationsleistung. Weil er kam im letzten Moment rein."

Schadensbegrenzung also. Am Ende war der Stopp aber sowieso nicht rennentscheidend.


17:39 Uhr

Wolff: Nicht sauer auf Bottas

Der Finne wollte Hamilton im letzten Stint nicht direkt vorbeilassen, obwohl er auf einer anderen Strategie unterwegs war. Das kostete etwas Zeit. In seiner Medienrunde, die gerade läuft, gibt sich Wolff aber ganz entspannt. "Wenn wir das Rennen dadurch verloren hätte, dann wäre ich kritischer", gesteht er. Doch letztendlich habe man das Ergebnis geholt, das man sich erhofft habe.

Man werde die Sache "freundschaftlich" noch einmal besprechen.


17:33 Uhr

Auch wenn es umgekehrt gewesen wäre, ...

... hätte Verstappen das Rennen laut eigener Aussage nicht gewinnen können. Man sei heute einfach langsamer als Mercedes gewesen. Er glaubt daher nicht, dass er in der Lage gewesen wäre, eine ähnliche Aufholjagd wie Hamilton hinzulegen, wenn die Rollen bei der Strategie vertauscht gewesen wären. Unterm Strich gibt es also wohl nichts, was Red Bull heute aus eigener Kraft den Sieg gebracht hätte.


17:26 Uhr

Marko: Warum ein zweiter Stopp keine Option war

Zur Erinnerung: Anders als Hamilton hatte Verstappen keinen zweiten Satz Mediums mehr fürs Rennen. Helmut Marko erklärt bei 'Sky': "Wir hatten noch einen Satz neue weiche Reifen. Wir hatten überlegt, ob wir das riskieren. Wir wären aber hinter Bottas zurückgefallen. Und Bottas zu überholen, das hätte uns sicher wieder einiges an Zeit gekostet. Dann wäre ja auch noch Hamilton zu überholen gewesen."

Deswegen sei ein zweiter Stopp letztendlich keine Option gewesen, weshalb man versuchte, mit einem Stopp durchzukommen. Letztendlich lautet auch sein Fazit: "Im Renntrimm war Mercedes einfach zu schnell."


17:20 Uhr

Sainz: Mit P7 unter den Möglichkeiten

Auch der Spanier ist nach P7 bei seinem Heimrennen "nicht sehr zufrieden" und erklärt: "Das Auto war besser als das Ergebnis. Ich hatte den Eindruck, dass wir heute zum ersten Mal in diesem Jahr klar das schnellste Auto im Mittelfeld hatten." Umsetzen konnte das aber nur Teamkollege Leclerc mit P4. Schuld sei eine schlechte erste Runde gewesen. Da verlor Sainz wertvolle Positionen.

Das Überholen sei dann "sehr, sehr schwierig" gewesen, weshalb es am Ende eben nur P7 wurde. Mit einer besseren ersten Runde wäre seiner Meinung nach deutlich mehr drin gewesen.


17:14 Uhr

Was war bei Tsunoda los?

Der Japaner war heute der einzige Ausfall des Tages. "Ich denke, es war etwas am Getriebe, nicht am Motor", verrät er. Er habe keinen Gang mehr einlegen können und noch versucht, das Auto komplett neuzustarten. "Aber nichts hat funktioniert", erklärt er. Am Ende rettete Teamkollege Gasly mit P10 noch einen Punkt für AlphaTauri. Wirklich zufrieden wird man mit der Ausbeute aber nicht sein.

Und für Tsunoda war es nach P9 bei seinem Debüt in Bahrain bereits das dritte Rennen in Folge ohne Punkte.

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