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0:4 im Qualifying-Duell gegen Vettel: Räikkönen muss pushen

Kimi Räikkönen läuft Gefahr, gegen Sebastian Vettel ins Hintertreffen zu geraten - In Bahrain zog der Finne ausgerechnet im entscheidenden Quali-Segment den Kürzeren

(Motorsport-Total.com) - Privat und hinsichtlich der Arbeit im Team bewegen sich die Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel auf einer Wellenlänge. Was die Ergebnisse angeht, hat der Deutsche derzeit aber klar die Nase vorn. Mit 55 WM-Punkten aus den drei bisherigen Saisonläufen in Melbourne, Sepang und Schanghai liegt Vettel in der WM-Gesamtwertung auf Rang zwei. Genau wie die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg stand der Ferrari-Neuzugang bei allen drei Rennen auf dem Podest.

Kimi Räikkönen, Sebastian Vettel

Sebastian Vettel hat gegenüber Kimi Räikkönen derzeit Oberwasser Zoom

Räikkönen hingegen wartet nach wie vor den ersten Podestplatz seiner zweiten Ferrari-Ära. Diese begann im März 2014. In der laufenden Saison kam der Finne zweimal auf Platz vier ins Ziel. Beim Saisonauftakt in Melbourne fiel er aus, weil das Team beim Boxenstopp ein Rad nicht korrekt angezogen hatte. Mit seinen 24 WM-Punkten rangiert Räikkönen aktuell auf Platz fünf der Gesamtwertung.

Im Ferrari-internen Qualifying-Duell steht es nach dem Bahrain-Qualifying 4:0 für Vettel. Das, obwohl Räikkönen an diesem Wochenende in den beiden Freitagstrainings und auch in den ersten beiden Qualifying-Segmenten (Q1 und Q2) den stärken Eindruck hinterlassen hatte und jeweils vor Vettel abschloss.

Ausgerechnet im entscheidenden Qualifying-Segment (Q3) aber passte beim "Iceman" nicht alles zusammen. "Es war einfach so, dass das Griplevel höher war als ich erwartet hatte", erklärt Räikkönen und fasst sich an die eigene Nase: "Rückblickend könnte man sagen, dass ich hier und da etwas aggressiver hätte fahren sollen."

Dass er auf seiner schnellsten Runde eine Kurve etwas weiter nahm als ideal, führt der Finne anders als im vergangenen Jahr nicht auf ein Untersteuern zurück. "Das Auto war gut", sagt er und wird versuchen, mit diesem guten Auto im Rennen am Sonntag das zu schaffen, was ihm bis dato noch nicht gelungen ist: Kumpel Vettel im teaminternen Duell in einer Session zu schlagen, die wirklich zählt.

Dies wäre für den Finnen nicht nur wichtig, um nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten. Auch hinsichtlich seiner angestrebten Vertragsverlängerung wäre ein Auf-Distanz-Halten Vettels genau das, was Räikkönen braucht. Schließlich ließ Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene erst am Freitag verlauten: "Kimi hat mich auf den Vertrag angesprochen. Da habe ich ihm geantwortet, dass es von seiner Performance abhängt. Ich bin mit der Performance von Kimi zufrieden, aber er muss pushen."

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