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  • 18.04.2015 · 18:59

  • von Roman Wittemeier

Ferrari in Lauerstellung: Vettel froh, Räikkönen nicht am Limit

Ferrari setzt Mercedes nun auch im Qualifying unter Druck: Sebastian Vettel in Bahrain auf Platz zwei, Kimi Räikkönen auf Rang vier mit Luft nach oben

(Motorsport-Total.com) - Ferrari ist in der laufenden Formel-1-Saison 2015 eindeutig die zweite Kraft hinter den im vergangenen Jahr so überlegenen Mercedes. Diese Position stellten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen im Qualifying zum Grand Prix von Bahrain unter Beweis. Der Deutsche schaffte den Sprung auf den zweiten Rang, der Finne reihte sich knapp hinter Nico Rosberg (Mercedes) auf dem vierten Platz ein. Für das Rennen am Sonntag rechnen sich die beiden Piloten des Teams aus Maranello gute Chancen aus.

Vettel setzte sich im Duell gegen Rosberg durch: 0,147 Sekunden Vorsprung. Allerdings war der Abstand auf die Polezeit von Lewis Hamilton enorm. Dem Heppenheimer fehlten satte 0,411 Sekunden. "Ich bin nicht überrascht, dass der Rückstand auf Lewis so groß ist. Wir wissen, dass sie ein sehr starkes Paket haben", gibt sich Vettel angesichts des Rückstandes gelassen. "Ich werte es als großen Erfolg, dass wir in der Lage waren, zwischen die Mercedes zu fahren."

"Wir sind offenbar etwas näher dran. Wobei man sagen muss, dass an diesem Wochenende irgendwie alle enger beisammen liegen. Im Rennen können wir hoffentlich noch näher an Mercedes dran sein. Dann schauen wir mal", blickt Vettel auf den Renntag. Der viermalige Formel-1-Weltmeister wittert seine Chance auf den zweiten Saisonsieg. Hohe Temperaturen, ein gut funktionierender Ferrari und starke Longruns in den Trainings: Die Italiener sind siegfähig.


Fotos: Ferrari, Großer Preis von Bahrain


"Lasst uns bitte nicht vergessen, dass es erst das vierte Rennen der Saison ist. Wir sind sehr glücklich mit unseren aktuellen Leistungen und dem Stand unserer Konkurrenzfähigkeit. Wir gehen es Schritt für Schritt an", so Vettel. "Morgen geben wir unser Bestes. Wenn das bedeutet, dass wir sie unter Druck setzen können: Warum denn nicht? Erst einmal schauen wir auf uns. Wenn sich dann die Möglichkeit ergibt, gegen einen oder sogar beide kämpfen zu können, dann machen wir das natürlich."

Ob auch Teamkollege Räikkönen von Startplatz vier in die Nähe eines Sieges kommen könnte, ist ungewiss. "Ich hätte vielleicht noch etwas mehr pushen können. Es war mehr Grip vorhanden als ich erwartet hätte. Aber es ist schon okay", bilanziert der Finne nach Rang vier in der Zeitenjagd. "Wer weiß, was morgen passiert? Wir werden auf jeden Fall alles geben. Ich hoffe auf einen guten Start. Dann schauen wir mal, was im weiteren Verlauf des Rennens so möglich ist."

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