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Fiat zeigt ein kleines SUV und lässt zum Namen abstimmen

Fiat hat einen kleines SUV für Brasilien enthüllt - Der Autohersteller bittet die Fans, aus drei verschiedenen Namen zu wählen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Fiat hat den Punto vor einigen Jahren auslaufen lassen. Während der Kleinwagen in Europa bislang nicht ersetzt wurde, kam 2017 in Südamerika eine neue kleine Schräghecklimousine auf den Markt, die als Argo vermarktet wird. 2018 folgte die Kleinstlimousine Cronos, und jetzt kommt ein Crossover ins Spiel. Das bisher als Project 363 bekannte B-Segment-Modell wird in Brasilien offiziell vorgestellt.

Noch heißt das Auto schlicht "SuvFiat", aber die lokalen Fiat-Fans können auf https://suv.fiat.com.br/ über den künftigen Namen abstimmen. Es gibt aber nur drei Optionen: Tuo, Domo und Pulse. Der Name, der in den kommenden Tagen die meisten Stimmen erhält, wird als Plakette auf dem neuen B-Segment-Crossover des Unternehmens prangen, wenn er im September in Brasilien auf den Markt kommt.

Interessanterweise sagt Fiat, dass der Crossover auf einer neuen Plattform namens "MLA" fährt und nicht auf dem MP1-Unterbau des Argo und Cronos. Es ist unklar, wie verwandt diese beiden Architekturen sind, aber das Unternehmen sagt, dass MLA (nein, nicht Jaguar Land Rovers MLA) mehr Leistung, Robustheit und Komfort bringt.

Außerdem erhöht es die Sicherheit und führt mechanische Komponenten ein, die nicht mit anderen bestehenden Produkten geteilt werden.

Fiat 363 (#suvFiat)

Fiat 363 (#suvFiat) Zoom

Unsere Kollegen von Motor1.com Brasilien erwarten für den kleinen Crossover einen aufgeladenen 1,0-Liter-Dreizylinder, der auf dem 1,0-Firefly-Motor des Argo basiert. Er soll in der Größenordnung von 125 PS liegen und ein Drehmoment von knapp 200 Newtonmetern haben, das über ein Sechsgang-Automatikgetriebe übertragen wird. Die kleineren Versionen werden sich mit einem 1,3-Liter-Saugmotor mit 109 PS und 139 Nm Leistung begnügen, die über ein CVT-Getriebe auf die Straße gebracht wird.

Das Styling lehnt sich an Argo und Cronos an, allerdings mit etwas robusteren Akzenten, die dem Crossover-Charakter des Fahrzeugs entsprechen. Wir könnten ehrlich gesagt auf die künstlichen Auspuffendrohre verzichten, die leider zur Norm bei Mainstream-Autos ohne Leistung werden, aber der Rest des Exterieurs ist eine gute Leistung von Fiats Designteam.

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Die hier gezeigte Version ist das Flaggschiff mit einem kontrastierenden schwarzen Dach und zweifarbigen Leichtmetallfelgen, ganz zu schweigen von den Voll-LED-Scheinwerfern und einer Chromleiste, die über die gesamte Breite der Frontpartie verläuft. Der Innenraum wurde noch nicht enthüllt, und man darf gespannt sein, wie Fiat das kleine SUV von seinen Schrägheck- und Limousinen-Verwandten abgrenzen will.

Die offizielle Premiere soll in den kommenden Monaten stattfinden. Wir erwarten, dass der noch namenlose Crossover eine rein lateinamerikanische Angelegenheit bleiben wird.

Quelle: Fiat

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