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Zwei Formel-1-Piloten schielen nach Le Mans

Karun Chandhok gilt als Favorit auf das Cockpit des HPD ARX-03a von JRM - Auch Sebastien Buemi liebäugelt mit dem 24-Stunden-Klassiker

(Motorsport-Total.com) - Sowohl Karun Chandhok als auch Sebastien Buemi brachten es in der Formel-1-Saison 2011 auf mindestens einen Grand-Prix-Start. Während der Auftritt des Inders im damaligen Lotus-Team auf dem Nürburgring die einzige Teilnahme an einem Rennsonntag darstellte, bestritt der Schweizer die komplette Saison in Diensten des Toro-Rosso-Teams.

Karun Chandhok

Karun Chandhok wird mit dem JRM-Team in Verbindung gebracht

Für die Saison 2012 verfügen weder Chandhok noch Buemi über ein Stammcockpit in der Königsklasse, weshalb sich beide ernsthaft nach Alternativen umsehen. Nachdem Chandhok seinen Wunsch, in diesem Jahr wieder Rennen zu fahren und in diesem Zusammenhang sein Interesse an der neuen Langstrecken-WM (WEC) bereits vor zwei Wochen kundtat, ist er inzwischen einen Schritt weiter.

Chandhok werden gemäß 'lemans.org' konkrete Kontakte zum JRM-Team rund um Teamchef James Rumsey nachgesagt. JRM hat erst vor wenigen Tagen seinen Wechsel von der GT1-WM in die WEC bekannt gegeben und setzt künftig auf einen HPD ARX-03a in der LMP1-Klasse. Die 24 Stunden von Le Mans sind somit fest im Terminplan des Teams verankert. Eine offizielle Bekanntgabe für die Besetzung des HPD-Cockpits bei JRM wird für Mitte Januar erwartet. Neben Chandhok werden David Brabham und Peter Dumbreck heiß gehandelt.

Sebastien Buemi

Sebastien Buemi ist die Rolle als Ersatzfahrer bei Red Bull nicht genug Zoom

Buemi seinerseits ist erst vor wenigen Tagen zum offiziellen Dritten Fahrer des Formel-1-Teams von Red Bull ernannt worden, sieht darin jedoch kein Hindernis bezüglich seiner Le-Mans-Pläne. "Die ideale Situation wäre eine Verknüpfung der Formel 1 mit etwas anderem wie zum Beispiel der Langstrecken-Szene", so der Schweizer gegenüber 'Le Matin'.

"Eine Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans könnte ich mir sehr gut vorstellen", so Buemi weiter. Seinen Optimismus begründet der 23-Jährige mit der Tatsache, dass sich der 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe in diesem Jahr anders als zuletzt terminlich nicht mit der Formel 1 überschneidet. Bezüglich eines möglichen Teams gibt sich Buemi derzeit jedoch noch bedeckt.

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