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  • 22.06.2016 · 15:38

  • von Roman Wittemeier

Fotostrecke: Reaktionen auf das Le-Mans-Drama von Toyota

Mitgefühl, Respekt und absolute Ungläubigkeit: Die Reaktionen auf den dramatischen Ausfall des führenden Toyota bei den 24 Stunden von Le Mans 2016

(Motorsport-Total.com) - Über den Mythos Le Mans gibt es bereits viele Geschichten und geflügelte Worte. "Le Mans gewinnst du nicht, Le Mans lässt dich gewinnen", lautet ein Spruch. Ein anderer: "Le Mans schreibt in jedem Jahr seine ganz eigene Geschichte." Beide Aussagen treffen auf das 24-Stunden-Rennen 2016 in vollem Ausmaß zu. Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima (Toyota) waren nur noch 13,6 Kilometer vom ersten Triumph an der Sarthe entfernt - dann streikte der TS050 und Porsche staubte ab.

Das dramatische Finale der 24 Stunden von Le Mans 2016 hat unzählige Reaktionen hervorgerufen und den Piloten der Startnummer 5 sowie dem LMP1-Team von Toyota viel Zuspruch und Respekt beschert. In einer Fotostrecke haben wir die Reaktionen zusammengefasst. "Porsche hat gewonnen, aber Toyota hätte diesen Sieg verdient gehabt", sagt beispielsweise Volkswagen-Vorstandschef Matthias Müller, der mit seine Marke Porsche den Sieg und mit Audi Platz drei feiern durfte.

"Das haben sie nicht verdient", meint Porsche-Legende Hans-Joachim "Strietzel" Stuck mit Blick auf das unfassbare Pech von Toyota. "Ich habe zuerst gedacht, dass das ein Scherz sein muss. Aber daran sieht man, wie Motorsport sein kann. Dafür lieben wir den Motorsport, aber das gönnt man keinem", erklärt Mike Rockenfeller, der das Rennen aus der Ferne verfolgen musste. "Wir wissen, dass Le Mans ein grausames Rennen sein kann. Aber was Toyota widerfahren ist, ist unfassbar", so Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich.


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Auch im Fahrerlager der Formel 1 war die unglaubliche Le-Mans-Story ein großes Thema. "Eine Frage an alle: Wer hat Le Mans gewonnen?", erkundigte sich beispielsweise Sebastian Vettel nach seiner Zieldurchfahrt beim Grand Prix in Baku. Seine Reaktion auf das Ergebnis: "Wie bitte? Toyota hat das verloren? Sch***e! Sorry!" Für Toyota-Pilot Stephane Sarrazin, der nun schon zum vierten Mal Zweiter in Le Mans wurde, steht fest: "So etwas gibt es in den schlimmsten Albträumen nicht."

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